Grundstück kaufen in Bremen: 15 aktuelle Angebote
Haus kaufen in Bremen: Preise, Stadtteile und aktuelle Angebote 2026
Das Wichtigste in Kürze
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Wer in Bremen ein Haus kaufen möchte, findet 2026 einen stabilen Markt mit moderaten Preisen. Der Durchschnitt liegt zwischen 2.700 € und 3.100 € pro Quadratmeter. Günstige Lagen beginnen ab rund 1.700 €, Toplagen wie Schwachhausen kosten bis zu 5.500 € pro Quadratmeter.
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Einplanen sollte man 10,5 % bis 13 % des Kaufpreises.
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Auf immobilien.de findest Du aktuelle Häuser zum Kauf in allen Stadtteilen von Bremen.
Warum ein Haus kaufen in Bremen?
Bremen überzeugt als Wohnstadt mit einer guten Mischung aus urbanem Leben und ruhigen Wohnlagen, einer starken Wirtschaft und vergleichsweise moderaten Immobilienpreisen im bundesweiten Vergleich.
Auf immobilien.de findest Du aktuelle Häuser zum Kauf in allen Bremer Stadtteilen, von Schwachhausen bis Bremen-Nord. Mit Preisfilter, Kartenansicht und direktem Kontakt zu Anbietern findest Du Dein passendes Haus in Bremen schnell und unkompliziert.
Welche Stadtteile in Bremen sind beim Hauskauf besonders gefragt?
Bremen bietet je nach Budget und Lebenssituation sehr unterschiedliche Wohnlagen. Die Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen sind erheblich.
Günstige Lagen: Gröpelingen und Huchting
Gröpelingen und Huchting gehören zu den günstigsten Lagen in Bremen. Käufer mit kleinerem Budget finden hier noch Häuser deutlich unter dem städtischen Durchschnitt.
Bremen-Nord: Wasser, Grün und Wertsteigerungspotenzial
Bremen-Nord mit den Stadtteilen Vegesack, Burglesum und Blumenthal bietet Wohnen am Wasser zu deutlich günstigeren Preisen als die zentralen Lagen. Die Nähe zur Weser und das grüne Umfeld machen diese Lagen für Eigennutzer mit kleinerem Budget interessant.
Findorff und Hemelingen: zentral bzw. östlich mit guter Infrastruktur
Findorff bietet eine gute Anbindung an die Bremer Innenstadt und ist bei jungen Familien beliebt. Die Preise liegen unter dem Niveau von Schwachhausen, aber die Lage ist zentral und gut versorgt.
Der Stadtteil Hemelingen im Osten Bremens ist eine pragmatische Alternative mit guter Verkehrsanbindung und Kaufpreisen unter dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Hastedt liegt direkt an der Weser und überzeugt mit Bremer Häusern und einem ruhigen Wohnumfeld.
Horn-Lehe und Borgfeld: Raum für Familien
Horn-Lehe liegt zwischen Schwachhausen und Oberneuland und profitiert von beiden Lagen. Borgfeld im Osten der Stadt überzeugt mit großzügigen Grundstücken und ruhiger Wohnlage. Wer etwas mehr Platz zum moderaten Preis sucht, findet hier attraktive Häuser.
Schwachhausen und Oberneuland: die Toplagen
Schwachhausen gilt als die begehrteste Wohnlage Bremens. Der Stadtteil nordöstlich der Altstadt überzeugt mit historischen Villen und Altbremer Häusern, viel Grün und der Nähe zum Bürgerpark. Familien und ältere Käufer schätzen die ruhige, gut versorgte Lage. Die Nachfrage übersteigt hier regelmäßig das Angebot.
Oberneuland am östlichen Stadtrand zieht vor allem Familien an, die großzügige Grundstücke suchen. Der Stadtteil ist ländlich geprägt, aber dennoch gut an die Stadt angebunden. Einfamilienhäuser auf großen Grundstücken sind hier typisch.
Was kostet ein Haus in Bremen 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis für ein Haus in Bremen liegt 2026 zwischen 2.700 € und 3.100 € pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise moderat gestiegen.
Die Preisspannen sind dabei groß: Günstige Lagen beginnen ab rund 1.700 € pro Quadratmeter, während in begehrten Stadtteilen wie Schwachhausen oder Oberneuland Preise von 4.200 € bis 5.500 € pro Quadratmeter aufgerufen werden.
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Stadtteil / Lage |
Preis ca. (€/m²) |
Charakter |
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Gröpelingen, Huchting |
1.700 – 1.900 € |
Günstige Lagen |
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Bremen-Nord (Vegesack, Burglesum) |
2.200 – 2.800 € |
Wasserlage, Potenzial |
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Findorff, Hemelingen |
2.600 – 3.000 € |
Zentral bzw. östlich, gut angebunden |
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Horn-Lehe, Borgfeld |
2.800 – 3.200 € |
Familien-Stadtteile, ruhig |
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Schwachhausen, Oberneuland |
4.200 – 5.500 € |
Toplagen, hohe Nachfrage |
Neubauten liegen in der Regel deutlich über diesen Werten. Für neu gebaute Einfamilienhäuser werden in Bremen aktuell häufig über 4.000 € pro Quadratmeter verlangt.
Welche Haustypen gibt es in Bremen?
Wer ein Haus in Bremen kaufen möchte, trifft auf eine Vielfalt an Haustypen. Das Bremer Haus ist der bekannteste Haustyp der Stadt. Es handelt sich um ein schmales, zwei- bis dreigeschossiges Stadthaus mit erhöhtem Erdgeschoss und einer markanten Freitreppe. Bremer Häuser stehen besonders in Schwachhausen, Findorff und der Östlichen Vorstadt. Sie sind bei Käufern sehr begehrt, aber auch vergleichsweise aufwändig in der Sanierung.
Weitere Haustypen in der Übersicht, sortiert von kompakt bis großzügig:
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Haustyp |
Merkmale & typischer Preisrahmen in Bremen |
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Reihenhaus / Reihenmittelhaus |
Kompakt, oft gut angebunden, kleiner Garten. Günstiger Einstieg für Familien. |
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Doppelhaushälfte |
Eigener Garten, geteilte Wand mit den Nachbarn. Günstigere Alternative zum freistehenden Haus. |
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Einfamilienhaus (freistehend) |
Vor allem in Oberneuland, Borgfeld und Bremen-Nord; oft mit großem Grundstück. |
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Mehrfamilienhaus |
Interessant als Kapitalanlage; hohe Nachfrage in zentralen Lagen. |
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Neubau-Villa |
Selten, meist in Oberneuland oder Schwachhausen; oberes Preissegment. |
Wer ein älteres bestehendes Haus kauft, sollte den energetischen Zustand frühzeitig prüfen lassen. Objekte mit hohem Sanierungsbedarf werden am Markt 2026 stärker verhandelt als modernisierte Immobilien.
Welche Kaufnebenkosten fallen beim Hauskauf in Bremen an?
Beim Hauskauf in Bremen kommen Kaufnebenkosten von etwa 10,5 % bis 13 % des Kaufpreises hinzu, die Du von Anfang an einplanen solltest.
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Grunderwerbsteuer: 5,5 % des Kaufpreises (seit 1. Juli 2025; davor 5,0 %)
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Notar- und Grundbuchkosten: ca. 2,0 % des Kaufpreises
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Maklerprovision: falls ein Makler eingebunden ist, in der Regel 3,57 % pro Seite (Käufer und Verkäufer teilen sich die Provision)
Ein konkretes Beispiel bei einem Kaufpreis von 350.000 €:
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Kostenposition |
Betrag (bei 350.000 €) |
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Grunderwerbsteuer (5,5 %) |
19.250 € |
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Notar und Grundbuch (ca. 2,0 %) |
7.000 € |
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Maklerprovision (3,57 %, falls zutreffend) |
12.495 € |
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Gesamt mit Makler |
ca. 38.745 € |
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Gesamt ohne Makler |
ca. 26.250 € |
Die Grunderwerbsteuer wird nach der notariellen Beurkundung vom Finanzamt in Rechnung gestellt. Ohne Zahlung wird das Eigentum nicht ins Grundbuch eingetragen. Plane diese Kosten daher als Eigenkapital ein, da Banken Kaufnebenkosten in der Regel nicht finanzieren.
Lohnt sich der Hauskauf in Bremen 2026?
Der Bremer Immobilienmarkt hat sich 2026 stabilisiert. Nach dem Zinsanstieg der vergangenen Jahre haben sich Käufer und Verkäufer auf das veränderte Niveau eingestellt.
Für Eigennutzer spricht 2026 einiges für einen Kauf:
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Das Angebot in gefragten Lagen bleibt knapp
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Die Mietpreise in Bremen steigen weiter, was Eigentum attraktiver macht
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Finanzierungen sind planbarer geworden als noch 2023
Ältere Häuser mit energetischen Schwächen sind 2026 verhandelbarer. Objekte mit guter Energieklasse oder frisch durchgeführter Modernisierung werden schneller verkauft und seltener im Preis reduziert. Wer beim Kauf eines bestehenden Hauses Sanierungskosten einplant, sollte diese realistisch kalkulieren lassen. Sie liegen oft im fünfstelligen Bereich.
Randlagen wie Bremen-Nord oder Huchting bieten günstigere Einstiegspreise mit langfristigem Potenzial. Wer Geduld und Eigenkapital mitbringt, findet hier solide Häuser unter dem städtischen Durchschnitt.
Fazit: Bremen für Hauskäufer
Ein Hauskauf in Bremen ist eine realistische und vergleichsweise erschwingliche Option im bundesweiten Vergleich. Das Preisniveau bewegt sich im Mittelfeld: In günstigeren Lagen starten Häuser ab rund 1.700 € pro Quadratmeter, während Toplagen wie Schwachhausen bis zu 5.500 € pro Quadratmeter erreichen können.
Wer frühzeitig sucht und gut vorbereitet ist, hat 2026 gute Chancen, ein passendes Objekt zu finden. Auf immobilien.de findest Du aktuelle Angebote für Häuser zum Kauf in allen Bremer Stadtteilen.