Modernisierte Doppelhaushälfte - nur wenige Minuten zum Treenestrand!
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Außenansicht
25840 Friedrichstadt, Schleswig-Holstein
Frei ab: 01.11.2026139.000 €Kaufpreis1.878,38 €/m²
Wohnfläche
74 m²Zimmer
3Einbauküche
Terrasse
Garten
Vermietet
Kaufpreis
- Kaufpreis
- 139.000 €
- Preis pro m²
- 1.878,38 €
- Maklerprovision
- 3,57 %
Wohnfläche, Grundstück & Bausubstanz
- Wohnfläche
- 74 m²
- Grundstücksfläche
- 956 m²
- Zimmer
- 3
- Schlafzimmer
- 2
- Badezimmer
- 1
- Baujahr
- 1950
- Letzte Modernisierung
- 2011
- Verfügbar ab
- 01.11.2026
Beschreibung der Immobilie
Diese modernisierte Doppelhaushälfte besticht durch seine gute und praktische Aufteilung und der guten Lage, nahe der Treene und des Marktplatzes.
Aufteilung:
Erdgeschoss:
Wohn- und Esszimmer, Küche, Speisekammer, Duschbad, Flur, Heizungsraum
Dachgeschoss:
2 Schlafzimmer, Flur
3 Zimmer, Wohnfläche ca. 74 m², Nutzfläche 14 m², Baujahr ca. 1950, Grundstücksgröße ca. 956 m², davon 220/1.000 Miteigentumsanteil, 2 offene PKW-Stellplätze, Erdgas - Zentralheizung, Bedarfsausweis mit Endenergie 182,6 kWh/(m²a), Klasse F, Verfügbar ab 01.11.2026
Kaufpreis 139.000,-- €
Ausstattungsmerkmale
- Bad (Ausstattung)
- Dusche, Fenster
- Boden
- Fliesen, Teppich, Linoleum
- Heizungsart
- Zentralheizung
- Befeuerungsart
- Gas
- Bauweise
- Massivbau
- Küche
- Einbauküche
- Keller
- Nein
- Dachform
- Satteldach
- Gartennutzung
- Ja
- Kabel-/Sat-TV
- Ja
Individuelle Ausstattungsmerkmale:
- Fußbodenheizung im Bad
- Wassernähe
- keine Hauptverkehrsstraße
- PKW-Stellplatz
Energie
F
Energieeffizienzklasse F
Lage & Infrastruktur
Ungefähre Lage — die genaue Adresse wird auf Anfrage mitgeteilt.
25840 Friedrichstadt, Schleswig-Holstein
Das „Holländerstädtchen“ Friedrichstadt ist weit über die Region bekannt – wegen des niederländischen Stadtbildes und der malerischen Idylle. Der Name der Stadt bewahrt die Erinnerung an ihren fürstlichen Gründer. Das Bild der Stadt, deren schnurgeraden Straßen sich rechtwinklig schneiden , wird noch heute von sehenswerten alten Häusern mit Treppengiebeln der holländischen Renaissance beherrscht.
Friedrichstadt ist nur 392 ha groß und hat etwa 2.600 Einwohner. Der Stadt kommt die verkehrsgünstige Lage zugute. Der Friedrichstädter tidefreie Hafen liegt an der Eider. Dieser Fluss ist Bundeswasserstraße, mündet in die Nordsee und eröffnet über den Nord-Ostsee-Kanal den Weg in die Ostsee.
Von überörtlicher Bedeutung sind die Eisenbahnlinie Hamburg-Westerland, die
Bundesstraße 5 mit Anbindung an die A 23 (Heide-Hamburg) und die B 202 von
St. Peter-Ording nach Kiel. Friedrichstadt ist anerkanntes Stadtdenkmal und
wurde mit erheblichen Mitteln saniert und so erfreuen
sich Einheimische und Besucher an den schönen Treppengiebelhäusern, schnur-
geraden kopfsteingepflasterten Straßen, sowie den Grachten - kleinen Wasserläufen
die die Stadt durchziehen. In der Stadt finden wir u.a. Schulen und diverse Einkaufs-
möglichkeiten, Ärzte und die Sparkasse.
Friedrich III., Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf gab Friedrichstadt den Namen.
1616 wurde er Nachfolger seines Vaters Herzog Johann Adolf auf Schloss Gottorf.
Um die herzoglichen Kassen zu füllen, wollte Friedrich III. den Außenhandel stärken.
Zu seinen Ideen zählte die Gründung einer neuen Stadt durch Niederländer, die als
die besten Kaufleute ihrer Zeit galten. So entstand Friedrichstadt. Doch das frühe
17. Jahrhundert war keine gute Zeit für Stadtgründungen. Hamburg und Lübeck waren längst als Handelsstädte etabliert und ließen keinen Raum für Konkurrenten. Zudem blieb das Herzogtum nicht von Verwüstungen durch verschiedene Kriegsparteien verschont, denn der Dreißigjährige Krieg hatte begonnen. Zwei Vorhaben sollten den Niederländern in
Friedrichstadt den wirtschaftlichen Erfolg bringen: zum einen die "Spanienfahrt", die die iberische Halbinsel mit Getreide versorgte und von dort Salz importierte. Allerdings verhinderten die Spanier eine Teilnahme der Friedrichstädter an diesem lukrativen Geschäft, denn sie behandelten sie nicht wie Untertanen des Herzogs sondern betrachteten sie als feindliche Niederländer. Auch der Plan, über eine kombinierte See- und Landstrecke eine neue Handelsverbindung mit Persien zu schaffen und die von dort importierten Waren über Friedrichstadt auszuführen, scheiterte. Ebenso wenig brachte die Ansiedlung von Protestanten aus Süd- und
Mitteldeutschland den erhofften Aufschwung. Als Herzog Friedrich III. am 10. August 1652 in Tönning starb, hatte sich seine "Friedrichstadt" nicht zu der von ihm erträumten Handelsstadt entwickelt. Dennoch hatte der Herzog für seine Zeit Weitblick bewiesen: die Religionsfreiheit, die er den niederländischen Glaubensflüchtlingen anbot, dehnte er auch auf Angehörige anderer Religionsgemeinschaften aus. So wurde Friedrichstadt eine religiöse Freistatt, deren Toleranz zwar wirtschaftlich begründet war, die aber doch im Laufe der Jahrhunderte vielen eine Zuflucht bot.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.friedrichstadt.de
Ansprechpartner/in: Nick Luca Hunecke

- Website
- http://www.nospa.de











