Holländerstädtchen Friedrichstadt: Einfamilienhaus mit Garage

25840 Friedrichstadt, Schleswig-Holstein
Frei ab: nach Vereinbarung
255.000 € Kaufpreis
Wohnfläche
139 m²
Zimmer
4
Balkon
Terrasse
Garten
Keller

Kaufpreis

Kaufpreis 255.000 €
Maklerprovision3,57 %

Wohnfläche, Grundstück & Bausubstanz

Wohnfläche139 m²
Nutzfläche41 m²
Grundstücksfläche617 m²
Zimmer4
Baujahr1930
Verfügbar ab nach Vereinbarung

Beschreibung der Immobilie

Nur wenige Schritte zur Historischen Altstadt - Ihr neues Zuhause in Friedrichstadt!

Gepflegtes Wohnhaus mit sonnigem Balkon und Terrasse, massiver Garage im schönen Holländerstädtchen Friedrichstadt

Erdgeschoss:
Flur, großzügiges Wohnzimmer, Einbauküche, Hauswirtschaftsraum, Bad mit Dusche und Wanne, Gäste-WC, Windfang, Hauswirtschaftsraum, Heizungsraum, Abstellraum, Terrasse und Garage

Dachgeschoss:
Flur, 4 Zimmer, Bad mit Dusche, Balkon

1 Kellerraum

5 Zimmer, Wohnfläche ca. 139 m², Nutzfläche ca. 41 m², Grundstücksgröße ca. 617 m² , Baujahr ca. 1930, Garage, Terrasse und Balkon, 1 Kellerraum Öl-Zentralheizung von 2004, Bedarfsausweis mit Endenergie 270,5 kWh/(m²a), Klasse H

Übergabe nach Vereinbarung, Kaufpreis: 255.000,-- €

Sämtliche Bauunterlagen zum Haupthaus liegen leider nicht vor.

Ausstattungsmerkmale

Bad2
Bad (Ausstattung)Dusche, Wanne, Fenster
BodenFliesen, Teppich, Laminat
Balkone1
Terrassen1
GartenJa
KellerJa
Individuelle Ausstattungsmerkmale:

- Wassernähe
- gute Infrastruktur
- Garage

Energie

EnergieausweistypBedarfsausweis
Gültig bis2036-04-19
Endenergiebedarf270,50
Heizungsart Zentralheizung
Energieträger/Befeuerung Öl

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25840 Friedrichstadt – Schleswig-Holstein

Lage & Infrastruktur

Das „Holländerstädtchen“ Friedrichstadt ist weit über die Region bekannt – wegen des niederländischen Stadtbildes und der malerischen Idylle. Der Name der Stadt bewahrt die Erinnerung an ihren fürstlichen Gründer. Das Bild der Stadt, deren schnurgeraden Straßen sich rechtwinklig schneiden , wird noch heute von sehenswerten alten Häusern mit Treppengiebeln der holländischen Renaissance beherrscht.
Friedrichstadt ist nur 392 ha groß und hat etwa 2.600 Einwohner. Der Stadt kommt die verkehrsgünstige Lage zugute. Der Friedrichstädter tidefreie Hafen liegt an der Eider. Dieser Fluss ist Bundeswasserstraße, mündet in die Nordsee und eröffnet über den Nord-Ostsee-Kanal den Weg in die Ostsee.
Von überörtlicher Bedeutung sind die Eisenbahnlinie Hamburg-Westerland, die
Bundesstraße 5 mit Anbindung an die A 23 (Heide-Hamburg) und die B 202 von
St. Peter-Ording nach Kiel. Friedrichstadt ist anerkanntes Stadtdenkmal und
wurde mit erheblichen Mitteln saniert und so erfreuen
sich Einheimische und Besucher an den schönen Treppengiebelhäusern, schnur-
geraden kopfsteingepflasterten Straßen, sowie den Grachten - kleinen Wasserläufen
die die Stadt durchziehen. In der Stadt finden wir u.a. Schulen und diverse Einkaufs-
möglichkeiten, Ärzte und die Sparkasse.

Friedrich III., Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf gab Friedrichstadt den Namen.
1616 wurde er Nachfolger seines Vaters Herzog Johann Adolf auf Schloss Gottorf.
Um die herzoglichen Kassen zu füllen, wollte Friedrich III. den Außenhandel stärken.
Zu seinen Ideen zählte die Gründung einer neuen Stadt durch Niederländer, die als
die besten Kaufleute ihrer Zeit galten. So entstand Friedrichstadt. Doch das frühe
17. Jahrhundert war keine gute Zeit für Stadtgründungen. Hamburg und Lübeck waren längst als Handelsstädte etabliert und ließen keinen Raum für Konkurrenten. Zudem blieb das Herzogtum nicht von Verwüstungen durch verschiedene Kriegsparteien verschont, denn der Dreißigjährige Krieg hatte begonnen. Zwei Vorhaben sollten den Niederländern in

Friedrichstadt den wirtschaftlichen Erfolg bringen: zum einen die "Spanienfahrt", die die iberische Halbinsel mit Getreide versorgte und von dort Salz importierte. Allerdings verhinderten die Spanier eine Teilnahme der Friedrichstädter an diesem lukrativen Geschäft, denn sie behandelten sie nicht wie Untertanen des Herzogs sondern betrachteten sie als feindliche Niederländer. Auch der Plan, über eine kombinierte See- und Landstrecke eine neue Handelsverbindung mit Persien zu schaffen und die von dort importierten Waren über Friedrichstadt auszuführen, scheiterte. Ebenso wenig brachte die Ansiedlung von Protestanten aus Süd- und
Mitteldeutschland den erhofften Aufschwung. Als Herzog Friedrich III. am 10. August 1652 in Tönning starb, hatte sich seine "Friedrichstadt" nicht zu der von ihm erträumten Handelsstadt entwickelt. Dennoch hatte der Herzog für seine Zeit Weitblick bewiesen: die Religionsfreiheit, die er den niederländischen Glaubensflüchtlingen anbot, dehnte er auch auf Angehörige anderer Religionsgemeinschaften aus. So wurde Friedrichstadt eine religiöse Freistatt, deren Toleranz zwar wirtschaftlich begründet war, die aber doch im Laufe der Jahrhunderte vielen eine Zuflucht bot.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.friedrichstadt.de
Ansprechpartner/in: Herr Nick Luca Hunecke
Nord-Ostsee Sparkasse
Großstr. 7-11, 25813 Husum

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