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02.05.2017, 12:10

Glaselemente an und in Häusern


Die Einsatzmöglichkeiten für Glaskonstruktionen am Haus und dem Mobiliar sind Sehr vielseitig. Vordächer, Duschen und Schiebetüren sind nur einige häufig aus Glasanteilen bestehende Elemente. Auch Zimmertüren lassen sich teilweise oder sogar ganz aus Glas herstellen. Darüber hinaus enthalten Vorrichtungen für den Windschutz, Brüstungen oder Trennwände häufig Bestandteile aus Glas. Das gilt nicht nur für den Wohnraum. Auch im Geschäftsbereich ist Glas ein gern genutztes Material. In der Gastronomie kommen meist hochwertige und edle Bistrotische aus Glas zum Einsatz.

CC0 Public Domain / Pixabay
Foto: CC0 Public Domain / Pixabay


In der Außengastronomie schützten Glastrennwände Gäste vor kaltem Wetter. Gleichzeitig lassen sie den Blick auf den Bereich vor dem Lokal zu. Glastrennwandsysteme sind beispielsweise in Großraumbüros häufig die erste Wahl. Neben Klarglas gibt es hier satiniertes und farbiges Glas oder ebenfalls Strukturglas. Wer es etwas individueller wünscht, lässt vom Fachmann ein Wunschmotiv auf der Glaswand für das Büro verewigen. So wirken die eigenen Büroräume nicht nur freundlich und einladend, sondern überzeugen mit einer ganz persönlichen Note.

Glasanteile in der Küche


In der Küche bietet sich die Verwendung von Glas in zahlreichen Bereichen an. Neben dem Spritzschutz eignet sich Glas ebenfalls für die Arbeitsplatte. Das liegt zum einen daran, dass Glas schnell und unkompliziert zu reinigen ist. Zum anderen sind Konstruktionen aus Glas in Verbindung mit Edelstahl robust und langlebig. Denn gerade Arbeitsplatten in der Küche kommen häufig mit hohen Belastungen wie Nässe, Fett und Schmutz in Berührung. Darüber hinaus erfreuen sich Arbeitsplatten aus Glas sowohl bei Kunden als auch Bei Küchenherstellern aufgrund ihrer vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten wachsender Beliebtheit. Eine farbig auf die Küchenfront abgestimmte Arbeitsplatte wirkt edel und trägt zur harmonischen Gestaltung des Gesamtbildes bei. Dank spezieller Bedruckungen ist es möglich, die Arbeitsplatte beispielsweise in Holz- oder Marmoroptik erstrahlen zu lassen. Somit präsentieren sich die die Optionen zur optischen Aufbereitung von Glasarbeitsplatten als äußerst variabel. Auch, wenn Küchenbesitzer ihrer bestehenden Küche lediglich einen neuen Charakter verleihen wollen, eignen sich Glaselemente hervorragend zur Verwirklichung dieses Ziels. Glasarbeitsplatten lassen sich bequem auf bereits bestehenden Holzarbeitsplatten anbringen. Fliesenspiegel erhalten durch eine Glasscheibe neuen Glanz. Diese kann ebenfalls in diversen Designs auf den Fliesen angebracht werden. Sie haben – genau wie die Arbeitsplatte aus Glas – den Vorteil, dass sie sich optimal reinigen lassen und so länger neuwertig aussehen. Denn hier perlen Essig- und Fettflecken direkt ab. Darüber hinaus erübrigt sich ein mühsames Schrubben der Fugen zwischen den Küchenfliesen. Sollte Glas zur Modernisierung zum Einsatz kommen, kann es in der Küche ebenfalls für Korpusse verwendet werden. Besonders an Korpussen oder Wänden lassen sich für den Farbdruck individuelle Motive verwenden. Dadurch werden ältere Küchen zu einem individuellen Unikat, was so in keinem anderen Haushalt steht. Je nachdem, welche Motive und Farben gewünscht sind, empfehlen sich unterschiedliche Verfahren zur farblichen Glasgestaltung.

CC0 Public Domain / Pixabay
Foto: CC0 Public Domain / Pixabay


Motive auf Glasplatten


Herkömmliches Floatglas weist häufig einen Grünstich auf. Dieser ist ebenfalls unter Bedruckungen sichtbar und eventuell störend. Deshalb eignet sich Weißglas besonders für den farbigen Motivdruck. Die Befestigung der Glasplatten an ihrer Oberfläche erfolgt je nach Wandbeschaffenheit entweder mit Punkthaltern oder Silikonkleber.

Verschiedene Verfahren zur Bearbeitung der Glasoptik


Zum Bedrucken von Glasoberflächen verwenden Dienstleister unterschiedliche Verfahren. Zu ihnen gehören:

  • Der keramische Digitaldruck
  • Das keramische Siebdruckverfahren
  • Der Vierfarb-Druck
  • Der UV-Farben-Druck


Beim keramischen Digitaldruck überträgt eine Druckmaschine keramische Farben mit speziellen Druckknöpfen auf das Glas. Im Anschluss werden die Keramikfarben dauerhaft in die Glasoberfläche eingebrannt.

Beim keramischen Siebdruckverfahren werden die gewünschten Motive direkt auf die Glasoberfläche gedruckt. Zuzüglich zu den Grundfarben kommen hier Metallic-Töne und weitere Sonderfarbtöne zum Einsatz. Das Ergebnis präsentiert sich in Fotoqualität. Die Farben werden bei diesem Verfahren nacheinander aufgetragen und getrocknet. Dank einer anschließenden Hitzebehandlung von 600 bis 700 Grad bleiben sie auf dem Glas dauerhaft haften. Werden hier „Side One“ Farben verwendet, sind die Motive gerade im Außenbereich besonders witterungs- und UV- beständig.

Beim Vierfarb-Druck, auch als CYMK-Verfahren (Cyan, Magenta, Yellow, Key) bekannt, werden die Farben sowohl einzeln als auch als Mischfarbe verwendet. Hierbei wird zuerst eine digitale Vorlage erstellt. Diese verwandelt die CMYK-Farben in ein Raster und überträgt sie auf die zu bedruckende Glasplatte. Die Besonderheit dieses Verfahrens besteht darin, dass die Farbe auf beiden der Seiten sichtbar ist.

Die Methode des 6-UV-Farben Drucks kommt speziell bei der Bedruckung großer Glasflächen zum Einsatz. Hierzu zählen Glaswände oder -türen. Mit ihm lässt sich HD Qualität erzielen. Deshalb eignet er sich ebenfalls für Kunstobjekte auf Glas oder Acryl-Glas. Aber auch Spiegelglas sowie Strukturglas eignen sich als Oberflächen für dieses Verfahren. Je nachdem, ob das bedruckte Glas transparent bleiben oder komplett blickdicht sein soll, kommen hier unterschiedliche Druckmethoden zum Einsatz.

CC0 Public Domain / Pixabay
Foto: CC0 Public Domain / Pixabay


Weitere Methoden zur farblichen Glasgestaltung


Neben den oben beschriebenen Druckverfahren besteht die Möglichkeit, gläserne Oberflächen mittels unterschiedlicher Folien farbig und persönlich zu gestalten. Hierfür kommen unter anderem Folien mit PVC Beschichtung infrage. Je nach Belieben können hier sowohl lichtdurchlässige als auch lichtundurchlässige Folien zum Einsatz kommen. Außerdem gibt es Folien zur Glasbeschichtung, die sowohl für innen liegende Glasoberflächen als auch für den Außeneinsatz geeignet sind. Des Weiteren besteht bei der Farbgestaltung mittels Folienbeschichtung die Option neben glänzenden matte Folien zu verwenden.

Außerdem besteht die Möglichkeit, Glasoberflächen mittels Sandstrahlung oder Tiefensandstrahlung farblich zu gestalten. Diese beiden Verfahren sind für Glaselemente, welche sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich gedacht sind, geeignet.

Mit dem sogenannten Rillenschliff lassen sich in der aktuellen Innenarchitektur Lichteffekte auf Glaskorpussen erzielen. Diese Effekte kommen durch dezente, in die Glasoberfläche geschliffene Rillen zustande. Häufig wird dieses Verfahren mit der Sandstrahlung kombiniert, um besonders beeindruckende Effekte zu erzielen. Mit ihm lässt sich unter anderem eine 3-D Wirkung realisieren.

Optional lässt sich im Innenbereich eingesetztes Glas ebenfalls lackieren. Duschabtrennungen, Küchenwände und Dekorationsflächen erstrahlen mit diesem Verfahren in besonders bunten Farben.

Im Außenbereich eignen sich Chrombeschichtungen genauso wie Glas-Pulverbeschichtungen.

Neben den hier vorgestellten und gängigen Verfahren zum Färben von Glaskörpern haben sich in den letzten Jahren weitere herausgebildet, die je nach gestecktem Ziel und Motiv zum Einsatz kommen. Bei der Wahl des passenden Verfahrens sollte es jedoch nie außer Acht gelassen werden, wo ein Glasobjekt zum Einsatz kommen wird.

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