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Immobilien.de - Newsübersicht

31.07.2017, 07:36

Gewerbefläche für das eigene Startup - ein finanzielles Risiko?


Eine Idee steht immer am Anfang. Wenn der Jungunternehmer dann aber beginnt über die Realisierung der Idee nachzudenken, müssen neue Maßstäbe angesetzt werden.

Die tollste Idee ist nutzlos, wenn sie nicht umgesetzt werden kann. Die Kosten sind dabei oftmals das größte Hindernis. Potentielle Mitarbeiter und die Anmietung der Gewerberäume sind hier die drückendsten Kosten, denn sie sind fortlaufend. Anschaffung von Technik und Software fallen dagegen kaum ins Gewicht. Was muss also für die erforderlichen Büroräume kalkuliert werden? Ein Startup beginnt romantischerweise in einer Garage oder in einem Hinterzimmer. Das kann aber der Unternehmer nicht lange durchhalten.

Startup-Idee Online Casino mit Kostenreduzierung.

Ein Casino benötigt glamouröse Räumlichkeiten mit viel Luxus und Pomp. Das ist zumindest das klassische Bild. Aber der Trend der Online Casinos strebt dem entgegen. In Deutschland lassen sich, neben dem Geschäft mit mobilen Endgeräten und Handys, hervorragende Ideen umsetzen mit Glücks- oder Wettspielen. Dazu ist nur ein geringer personeller und räumlicher Aufwand notwendig. Hier können die Spieler sich bequem von zu Hause aus einloggen und ihre Einsätze platzieren. Das Glamouröse geht verloren, aber gleichzeitig werden enorme Kosten reduziert. Der Spieler holt sich seinen Martini im besten Fall aus dem eigenen Kühlschrank. Ein Handy Casino, das auf dem Smartphone genutzt werden kann ist eine ideale Kombination. Das lässt den Spieler mobil an allen Orten und allen Zeiten am Spiel teilnehmen. Aber auch ein virtuelles Casino will verwaltet werden und benötigt eine Betreuung, sowohl im technischen als auch im inhaltlichen Sinne.

Preise für Gewerberäume und Büroflächen sind ortsabhängig.

In Deutschland hat sich in den letzten Jahren die Stadt Frankfurt am Main als Anführer auf dem Gewerberaum-Preismarkt herauskristallisiert. Hier wird bereits mehr als 20 Euro pro Quadratmeter angesetzt. Köln ist vergleichsweise günstig, wenn die Großstädte nebeneinander gestellt werden. Berlin und Hamburg liegen zwischen 13 und 16 Euro pro Quadratmeter und sind mittig platziert. Diese Unterschiede sollten beim Anmieten von Gewerberäumen also bedacht werden. Der Standort ist preisentscheidend. Befindet sich ein Startup aber noch in der Gründungs- und Entwicklungsphase besteht oft nicht die Möglichkeit marktübliche Mieten zu zahlen. Ein kostengünstige Alternative sind Co-Working-Einrichtungen, die in vielen Städten entstehen und die Kosten auf mehrere Schultern verteilen. Berlin und das Rhein-Main-Gebiet haben bereits einige derartige Einrichtungen, die anderen Städte ziehen langsam nach. Startups werden darüber hinaus auch von den Vermietern gern besondere Vertragsmodalitäten eingeräumt. Kurze Vertragslaufzeiten bei Mietverträgen von nur drei Jahren können vorkommen. Wenn das Startup selbst einen Nachmieter findet, besteht meist die Möglichkeit aus dem laufenden Vertrag auszusteigen.

Leere Büroräume in Innenstädten sind kein schöner Anblick.

In vielen Großstädten, aber besonders in den mittleren Städten, gibt es immer wieder leere Gewerberäume , was dem Bild der Innenstadt schadet. Die Atmosphäre leidet darunter. Startups, die zu günstigen Konditionen Räume anmieten können, würde dieses Ambiente deutlich beleben. Dazu wird aber notwendig sein, dass sich Vermieter und Unternehmer ein bisschen aufeinander zu bewegen. Viele Gründer können gerade am Anfang des Unternehmertums die hohen Mieten der Innenstädte nicht bezahlen. Das hilft niemandem, auch nicht den Vermietern. Gute Konditionen bedeuten erhöhte Umsätze für alle Beteiligten.