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27.02.2017, 09:05

Mietnomaden


Mietpreller und Mietnomaden sind der Albtraum eines jeden Vermieters. Bei Wohnungsbesichtigung und Einzug noch rundum charmant, dem Anschein nach zuverlässig und vertrauenswürdig zeigen sie erst ihr wahres Gesicht, wenn die ersten Mietzahlungen ausbleiben. Oder zeigen es eben nicht mehr, denn zu erreichen sind die Täuscher dann in der Regel kaum noch.

Für viele ist klar: Wer keine Miete bezahlt, muss die Wohnung räumen. So einfach ist es jedoch nicht. Die Räumung muss gerichtlich eingeklagt werden. Das ist ein langer, aufwendiger und kostspieliger Weg. Wird die Wohnung dann schließlich erfolgreich geöffnet, ist der zahlungsrückständige Mieter schlimmstenfalls nicht nur bereits längst über alle Berge - sondern hat neben Müll auch zahlreiche Schäden zurückgelassen.


Unabhängig davon, ob es bereits dazu gekommen ist oder Vermieter einen solchen Fall im Vorfeld verhindern wollen, eine spezialisierte Detektei kann die richtige Anlaufstelle und eine unverzichtbare Hilfe sein.

Mietnomaden erkennen

Die kostengünstigste Variante und der beste Schutz gegen Mietpreller ist eine Kontrolle der potenziellen Neumieter im Vorfeld. Mietnomaden schrecken nicht davor zurück, verlangte Nachweise zu fälschen. Vor allem private Vermieter können selbst aber kaum die Zeit aufbringen, um alles genau zu prüfen.

Sinnvoller ist es hier, eine Detektei einzuschalten, die diese Aufgabe übernimmt. Mietverhalten, eventuelle Schulden und die allgemeine finanzielle Situation können bereits Hinweise darauf geben, ob der Bewerber ein Risiko darstellt.

Wer an dieser Stelle vor den Kosten zurückschreckt, sollte sich die möglichen Konsequenzen einer fehlenden Kontrolle vor Augen führen. Diese können verheerend für den Eigentümer sein.


Welche Gefahr geht von Mietnomaden aus?

In erster Linie wird hier der Mietausfall betrachtet. Dieser kann erheblich sein, wenn eine Räumung eine Gerichtsverhandlung erfordert - die sich über mehrere Monate oder sogar länger als ein Jahr hinzieht. Der Einnahmeverlust allein ist aber bei weitem nicht der einzige Schaden, der durch das parasitäre Verhalten von Mietnomaden entstehen kann. Im Gegenteil, hierbei handelt es sich oftmals lediglich um das kleinste Übel.

Daraus ergeben sich beispielsweise auch Mehrkosten und teils finanzielle Hindernisse, weil die Raten für einen aufgenommenen Immobilienkredit nicht - wie zumindest anteilig geplant - von einem Mieter getragen werden. Von den Anwaltsgebühren zur Einklage der Räumung ganz zu schweigen. Hinzu kommen noch die Beauftragung eines Inkasso-Büros, ein dafür nötiger zeitraubender und nervenaufreibender Aufwand sowie eventuelle Schäden.

Gerade Letztere können in kürzester Zeit in immense Höhen schnellen. Mietnomaden gehen in der Regel nicht unbedingt zimperlich mit dem Eigentum anderer um. Das Resultat kann eine frisch renovierte Wohnung sein, die im Müll erstickt. Ebenso aber zerschlagene Fliesen, zerkratzte Böden und Türrahmen,

Löcher in der Wand und ausgeprägter Schimmelbefall. Die Kosten dafür, erforderliche Reparaturen durchzuführen, sind meist um ein Vielfaches höher, als der "bloße" Mietausfall. Schon allein dadurch und weil diese Kosten kaum einzuplanen sind, stellen sie eine extreme Belastung dar.


Gegenhilfe bei Mietnomaden

Die Vorbeugung in Form einer diskreten Kontrolle potenzieller Mieter ist zwar die beste Möglichkeit, Risiken gering zu halten - was aber, wenn es dafür bereits zu spät ist?

Auch dann können die Dienste einer Detektei sinnvoll sein. Ist der Mietpreller weitergezogen, benötigen Vermieter handfeste Beweise um Ansprüche geltend zu machen. Zudem muss der Mietschuldige dingfest gemacht werden. Erfahrene Detektive liefern nicht nur diese wichtigen Daten, sondern können beispielsweise auch aufdecken, ob der vermeintlich zahlungsunfähige Mietschuldner vielleicht doch über Geldquellen verfügt.

Die Chancen, als Vermieter nicht selbst auf Schäden und Schulden sitzen zu bleiben, steigen also. Eigentümer, mit dem Wunsch zur Vermietung, sollten also besser früher als später entsprechende Maßnahmen ergreifen und Detekteien nutzen.



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