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Worauf man beim Kauf und Verkauf einer Immobilie achten sollte

15.10.2019 | Egal ob eine Wohnung oder ein Haus – viele Menschen träumen von den eigenen vier Wänden. Vergessen wird hierbei aber oft, dass es ein langer und nicht immer einfacher Weg von den ersten Besichtigungen bis zum Abschluss des Kaufs einer Immobilie ist. Bei jeder Immobilie können ganz unterschiedliche Fragen auftauchen.

 

Foto: pixabay.com
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Schon aus diesem Grund ist es empfehlenswert die genaue Situation gemeinsam mit einem Sachverständigen oder Makler zu beurteilen. Wenn man zum Beispiel auf der Suche nach einem Immobilienmakler in Kassel ist, dann gibt es wirklich erfahrene Fachleute vor Ort. So kann geprüft werden, ob es Mängel gibt oder auch notwendige Instandhaltungsmaßnahmen, die zeitnah erledigt werden sollten.

Tipps für den Käufer einer Immobilie

Die Besichtigung der Immobilie


Bei der ersten Besichtigung macht das Objekt vielleicht einen perfekten Eindruck. Aber davon sollte man sich beim Kauf einer Immobilie nicht blenden lassen. Denn eine ganze Reihe von möglichen Mängeln fallen erst bei genauerem Hinschauen auf. Dazu gehören beispielsweise veraltete Heizungsanlagen oder auch nicht mehr zeitgemäße Wasserleitungen. Fallen solche Mängel erst nach einem Kauf auf, dann können für notwendige Sanierungen enorme zusätzliche Kosten entstehen. Daher ist es aus Käufersicht angebracht, einen unabhängigen Gutachter einzuspannen. Dieser kann die Bausubstanz genau überprüfen und auf möglichen Sanierungsbedarf hinweisen.

Wichtige zusätzliche Informationen einholen


Ist das gewünschte Zuhause gefunden? Dann gilt es als Käufer, möglichst alle wichtigen Informationen vom Verkäufer einzufordern. Hierzu zählen beispielsweise die Baupläne und der Zugriff auf das Grundbuch. Schließlich lassen sich hier vorhandene Belastungen wie etwa laufende Hypotheken erkennen. Darüber hinaus sollte man auch in Erfahrung bringen, ob Wohnungsrechte oder Nießbrauch eingetragen sind. Beim Kauf einer Eigentumswohnung ist ein Blick in die Protokolle der Eigentümerversammlungen wichtig, um etwa über zukünftige Instandsetzungsmaßnahmen im Bild zu sein.

Bei der Finanzierung keine Fehler machen


Das liebe Geld spielt natürlich auch beim Kauf einer Immobilie eine entscheidende Rolle. Denn nachdem man das gewünschte Traumhaus gefunden hat, muss häufig eine Finanzierung ausgearbeitet werden. Denn in den wenigsten Fällen ist ein Käufer in der Lage den kompletten Kaufpreis selbst auf den Tisch zu legen. Dann gilt es genau zu überprüfen, ob man auch in der Lage ist die Finanzierung dauerhaft zu tragen. Nicht unterschätzen sollte man beim Immobilienkauf unter anderem die Grunderwerbsteuer oder auch die Notarkosten.

Foto: pixabay.com
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Tipps für den Verkäufer einer Immobilie

Den Kaufpreis festlegen


Beim Festlegen des Verkaufspreises sind viele Umstände zu beachten. So spielen zum Beispiel die Lage, das Alter der Immobilie und auch der Zustand des Objekts eine wichtige Rolle für einen realistischen Verkaufspreis. Keine entscheidende Rolle spielt dagegen der Preis, den man in der Vergangenheit selbst gezahlt hat. Schließlich richtet sich ein erzielbarer Verkaufspreis auf dem Immobilienmarkt nach Angebot und Nachfrage. Aus diesem Grund macht es für den Verkäufer auf jeden Fall Sinn einen Makler hinzuzuziehen.

Den Zustand der eigenen Immobilie richtig einordnen


Als Verkäufer einer Immobilie sollte man auf Besonderheiten, eventuelle Mängel und Eigenheiten hinweisen. Wichtig ist aus zu wissen, wo die Kabel für Fernseh- Telefon- oder auch Internetanschlüsse verlegt sind. Ein absichtliches Verschweigen von bekannten Mängeln kann übrigens für den Verkäufer zu schwerwiegenden rechtlichen Folgen führen. Das kann Schadensersatzforderungen und im schlimmsten Fall sogar den Rücktritt vom Kaufvertrag durch den Käufer bedeuten.

Vor einem Besichtigungstermin


Interessierte Käufer kommen meistens mit detaillierten Fragen zu einer Hausbesichtigung. Deshalb ist es als Verkäufer besonders wichtig, dass man alle wichtigen Unterlagen für einen Verkauf beisammenhat. Hierzu gehören auf jeden Fall die Baupläne, ein Grundbuchauszug, der Energieausweis, die Grundrisse des Objekts oder auch Teilungserklärungen. Aber auch immer dran denken, dass der erste Eindruck eine wichtige Rolle spielt. Aus diesem Grund sollte man das Verkaufsobjekt immer in einem möglichst guten Zustand präsentieren.
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