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Worauf es beim Kauf und Verkauf von Immobilien zu achten gilt

04.08.2020 | Der Verkauf einer Immobilie kann mitunter stressig sein. Während des Ratifizierungsprozesses kann allerlei passieren, insbesondere wenn man ein Notfallangebot ohne Finanzierung und ohne Kontingenz annehmen muss. Hier sind einige Aspekte die es zu beachten gilt vor dem käuflichen Erwerb eines Hauses. Wie so oft aber gilt: auf das eigene Bauchgefühl zu achten kann auch helfen.

Foto: pixabay.com
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Alle Murmeln beisammen?

Bringen Sie stete eine Murmel zu einem offenen Haus und platzieren Sie diese in verschiedene Bereiche des Bodens jedes Raumes. Je älter das Haus ist, desto wichtiger ist es, diesen Test durchzuführen, um festzustellen, wie uneben die Böden sind. Manchmal lässt sich ein Haus aggressiv nieder und erzeugt einen Buckel in der Mitte. Das Erneuern von Durchbiegungen kann sehr ins Geld gehen, da Sie den vorhandenen Boden erst herausreißen, dann die Stützsäulen korrigieren, einen besseren Boden finden und ihn passend zum ursprünglichen Boden verlegen müssen. Und wenn es sehr unebene Böden gibt, sind möglicherweise auch Fundamentarbeiten erforderlich. All das klingt komplex und kann richtig ins Geld gehen.

Effizienz hat seinen Preis – oder etwa nicht?

Überlegen Sie, wie groß Ihr monatliches Budget für Versorgungsunternehmen sein darf. Ihr Immobilienmakler kann den Verkäufer um Kopien der Stromrechnungen der letzten 12 Monate bitten. Viele Verkäufer können auch online auf diese Aufzeichnungen zugreifen. Diese Rechnungen sollten eine Vorstellung von den Kosten für das Heizen und Kühlen des Hauses vermitteln. Merkmale wie niedrige Decken, neue Fenster und eine geringere Stellfläche halten die Heiz- und Kühlkosten eher niedrig. Hohe Gewölbedecken sind zwar luxuriös, und eine größere Stellfläche kann bei Versorgungsunternehmen erheblich mehr kosten. Besonders bei recht modernen Häusern ist der Aspekt der Effizienz nicht von der Hand zu weisen, mit Blick auf Einspeisungen von hauseigenen Solaranlagen und nachhaltiger Energieversorgung. Hier kann sich auf lange Sicht viel sparen und so auch die Umwelt ein wenig entlastet werden.

International auf der Hut sein

Es lohnt sich immer, einen Blick auf den globalen Markt zu haben, auch wenn man sich lediglich eine Immobilie in der Nachbarschaft anschaut. Denn zu wissen, wie sich manche Währungen zueinander verhalten und welche globalen Aktivitäten die Preise vielleicht in die ein oder andere Richtung pendeln lassen, kann sich beim Preis durchaus auswirken. Ein Blick auf den ökonomischen Kalender hilft zu wissen, wann welche Zahlen veröffentlich werden. Steht der Dollar beispielsweise besonders gut zum Euro, kann man eventuell in einer Fremdwährung den Kaufpreis festlegen. Auch mit Blick auf die EZB und die hiesige Finanzpolitik haben Investoren und Spekulanten stets einen Blick auf die Weltlage. Das gleiche gilt natürlich auch für den Verkauf, denn bei einer günstigen Finanzierungsgrundlage kann die eigene Immobilie für mehr Menschen interessant sein als zunächst angenommen.

Fazit

Alles in allem gibt es sehr viel, was man beim Betrachten der Immobilien in Erwägung ziehen muss. Denn auf der einen Seite will man nicht zu günstig verkaufen, oder zu teuer kaufen. Daher ist es immer ein guter Tipp, sich ein wenig die Zeit zu nehmen um den globalen Finanzmarkt besser kennenzulernen. Erst dann sollte man wirklich aktiv werden.

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