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Worauf Sie beim Kauf eines Akkuschraubers achten sollten

24.04.2018 | Jeder professionelle und Amateur-Heimwerker weiß es: Auf vieles kann man verzichten, nur nicht auf den Akkuschrauber.
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Ob in Holz, Kunststoff oder Wände – Schrauben sind beim Innenausbau unverzichtbar. Die Arbeit mit einem normalen Schraubendreher aber kann allerdings ziemlich schweißtreibend sein. Ein gelungener Innenausbau beziehungsweise erfolgreich umgesetzte Renovierungsmaßnahmen können den Wert einer Immobilie steigern, sodass das Thema Heimwerken auch für potentielle Verkäufer in den Mittelpunkt rückt.

Wir haben in diesem Artikel zusammengefasst, worauf Sie bei der Auswahl eines Akkuschraubers achten sollten. Dabei spielen das Handling, technische Details und natürlich auch die Leistungsfähigkeit eine Rolle. Und natürlich sollte er auch erschwinglich sein.

Den richtigen Akkuschrauber finden


Die Vielfalt von Akkuschraubern im Fachhandel, in Baumärkten und in Onlineshops kann einen auf den ersten Blick erschlagen. Zahlreiche Hersteller kämpfen um die Aufmerksamkeit ihrer Kunden und preisen ihr Produkt als das Beste an. Im Detail unterscheiden sich die verschiedenen Ausführungen jedoch enorm.

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1. Die Leistung


Langlebigkeit und Kraft sind im Grunde die wichtigsten Kriterien. Wer hier nicht genau hinschaut, wird nicht lange Freude an seinem Akkuschrauber haben. Der Profi achtet auf die Voltzahl, die die Akkuspannung ausdrückt, und das maximale Drehmoment. Letzteres wird mit dem Kürzel Nm angegeben. Im Handel findet man Akkuspannungswerte zwischen 3,6 V und 18 V. Je höher, desto besser und damit auch langlebiger ist das Gerät. Ein Drehmoment unter 30 Nm ist nicht zu empfehlen. Ideal sind sogar 40 oder 50 Nm. Außerdem sollte das Drehmoment individuell eingestellt werden können.

2. Das Schlagwerk


Ein Bohrer mit Schlagwerk ist nicht in jedem Fall notwendig. Allerdings könnte ein Bohrer ohne Schlagwerk, der sehr beansprucht ist, auf Dauer Schaden erleiden. Wer sich für ein Modell mit Schlagwerk entscheidet, ist eindeutig flexibler. Unser Tipp: Wählen Sie ein Modell, bei dem Sie das Schlagwerk ab- und nur bei Bedarf einschalten können.

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3. Das Getriebe


Eine weitere Empfehlung möchten wir in Bezug auf das Getriebe aussprechen: Bei einem Akkuschrauber mit einem Zwei-Gang-Getriebe können Sie zwischen einem schnellen und einem langsamen Gang wählen. Auch hiermit arbeiten Sie also wesentlich flexibler. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass die Drehzahl problemlos reguliert werden kann.

Natürlich gibt es auch darüber hinaus Faktoren, die einen hochwertigen von einem gewöhnlichen Akkuschrauber unterscheiden. Beispielsweise der Rechts-Links-Lauf, das Gewicht und das passende Zubehör wie Koffer, Akku und Ladegerät. Wir wünschen viel Spaß mit Ihrem neuen Akkuschrauber.

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