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Wohnen am Puls der Zeit: Die 7 größten Trends beim Hausbau

30.10.2019 | Fertighaus, Massivhaus, Energiesparhaus - Bauherren haben die Qual der Wahl. Doch mit welchem Stil treffen sie ins Schwarze? Hier sind die sieben größten Hausbautrends.



1. Der Bungalow


Nicht immer wollen Bauherren mit ihren Häusern hoch hinaus. Der beste Beweis dafür ist der Bungalow. Ein Geschoss ist dem Flachbau genug. Seine Wurzeln hat das Trendgebäude in der englischen Kolonialzeit in Indien. In Deutschland hatte es seine Blütezeit in den 1960er- und 1970er-Jahren. Nun kehrt der Klassiker zurück.

Sein größter Trumpf ist der ebenerdige Zugang. Gerade Familien mit kleinen Kindern und ältere Menschen wissen die Barrierefreiheit zu schätzen. Auch finanziell kommt der Bungalow Bauherren entgegen. Treppen können sie sich sparen - dafür aber meist ebenso auch ein geräumiges Badezimmer. Denn für eine große Wohlfühloase mit Badewanne, Regenfalldusche und mehreren Waschtischen bleibt oft kein Platz mehr. Zum Glück gibt es einige einfache Tipps fürs Badezimmer, mit denen es größer wirkt.

2. Das Holzhaus

Das Holzhaus ist zurück. Sein natürliches und gesundes Wohnklima kommt gut an. Und gerade bei Allergikern steht das verträgliche Naturmaterial hoch im Kurs. Schließlich kommt es ganz ohne Schadstoffe aus. Ein weiterer Pluspunkt: Holz ist ein erstklassiger Wärmedämmer.

3. Das Smart Home


Endlich ein Haus, das mitdenkt - das Smart Home. Elektrische Türen und Garagentore, professionelle Überwachungssysteme, flexible Belüftungs- und Beleuchtungssysteme und eine automatische Heizregulierung nehmen den Bewohnern jede Menge Arbeit ab. Darüber hinaus ist es trotz all der modernen Technik auch sehr energiesparend: Wer Beleuchtung, Belüftung, Sonnenschutz und Raumtemperatur automatisiert anpassen lässt, spart bis zu 45 Prozent Energiekosten.

4. Das Solareffizienzhaus


Ein weiteres Haus, das mitdenkt - das Solareffizienzhaus. Sorgfältig fängt es Sonnenlicht ein, wandelt es in Energie um und verwendet es für den Eigenbedarf. Die Hausherren sind dadurch nicht mehr gänzlich auf teure Energieversorger wie Braunkohle- und Kernenergieanbieter angewiesen.

5. Das Tiny House


Die Stadt wächst, der Wohnraum schrumpft. Da schrumpft das Haus gleich mit. Tiny House nennt sich der neue Wohntrend aus den USA. Und treffender könnte der Name nicht sein. Oft müssen sich Bauherren bei den Minihäusern mit rund 15 Quadratmetern begnügen. So mag das Kleinsthaus für Singles eine raffinierte Alternative zum Einzimmerapartment sein, Paaren oder Familien aber wird es schnell zu eng.

Der Wohnraum mag zwar klein sein, nicht aber die Gestaltungsmöglichkeiten: Von Massivbau über Holzrahmenbau bis hin zum Blockhaus - das Tiny House bietet viele Möglichkeiten.

6. Das dynamische Haus


Häuser sollen zwar einen festen Stand haben, statisch aussehen aber nicht. Ihre Formensprache braucht Bewegung. Umso beliebter ist die dynamische Architektur. V-förmige Grundrisse hauchen dem Haus Leben ein. Bewusst stören die asymmetrischen Formen die Bauharmonie. Spannende Kontraste tun sich auf. Es ist fast, als würden sich die einzelnen Elemente gegenseitig verschlingen.

7. Das Schwedenhaus


Wer sich den Bullerbü-Charme à la Astrid Lindgren mit nach Hause nehmen will, setzt auf das Schwedenhaus. Das typisch rote Holzhaus mit den weißen Fensterläden und dem ausgeprägten Spitzdach ist Hygge pur. Vor allem mit Veranda und großem Garten fühlt man sich in dem urigen Blockhaus wie im Schwedenurlaub.
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