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Wie viel Wohnfläche brauche ich beim Hausbau eigentlich?

11.06.2019 | Ein eigenes Heim – der Traum von vielen Menschen weltweit. Dabei steht die Geborgenheit, das Ankommen, Ausbreiten und Niederlassen an erster Stelle vieler Menschen, die sich als angehende Bauherren für ein Fertighaus entschieden haben. Dabei ist die Kommunikation in dieser Richtung immer recht ähnlich – denn ein Großteil sehnt sich heute nach einem eigenen Heim, das optimalerweise auch noch so geplant ist, wie es sehnlichst gewünscht wird. Die Vorteile liegen dabei ganz klar auf der Hand, denn üblicherweise hat man sich jahrelang auf einer meist zu kleinen Wohnfläche arrangiert, ist Kompromisse eingegangen und konnte sich kaum Selbstverwirklichen.
 

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Vom eigenen Hausbau erwartet daher eine Vielzahl der Bauherren eine räumliche Erweiterung sowie das Leben in einer Umgebung, die mehr dem eigenen Gusto entspricht. Wie jeder Einzelne dabei leben möchte, muss im Vorfeld abgeklärt werden. Denn Variationen und Alternativen gibt es viele, wie auf Bien-Zenker.de eindrucksvoll aufgezeigt wird. Denn das eigene Traumhaus für die kleine Familie ist heute keine Unmöglichkeit mehr – vorausgesetzt die Planung der Wohnfläche gelingt.

Daher stellt sich bei den eigenen Überlegungen schnell die Frage, wie viel Wohnfläche eigentlich benötigt wird. Diese Frage ist im Kontext der Planung ganz essenziell. Eine allgemeingültige Antwort kann hier jedoch nicht gegeben werden. Denn neben den individuellen Prioritäten muss eine große Wohnfläche nicht zwingen einen hohen Wohnwert haben.

Menge der benötigten Zimmer

Da bei den meisten das Baubudget üblicherweise nicht unbegrenzte Mengen vorsieht, baut jeder Grundriss eines Hauses auf der Frage auf, wie viele Zimmer nötig sind. Dies beeinflusst die Grundstücksfläche, was entweder die baulichen Optionen einschränkt, oder zusätzlich finanzielle Mittel fordert, wenn mehr Fläche benötigt wird.

Neben der eigentlichen Anzahl der Zimmer spielt auch deren Größe eine nicht unerhebliche Rolle. So benötigt eine vierköpfige Familie im Grunde mindestens drei Schlafzimmer, damit alle untergebracht werden können. Hinzukommen Wohnzimmer, Küche und Esszimmer. Auch das Badezimmer muss für mehrere Personen entsprechend geplant werden. Aus dieser Summe ergibt sich eine Minimalfläche, um das Nötigste unterzubringen. Jedoch baut man sich das eigene Haus üblicherweise nicht, um erneut Kompromisse einzugehen und in der Wohnfläche Abstriche zu machen. Daher werden weitere Räume wie ein weiteres WC, Arbeitszimmer und andere geplant. Eine Grenze gibt es in diesem Rahmen lediglich durch die Grundstücksgrenze, die der räumlichen Expansion Einhalt gebietet und dem zur Verfügung stehenden Budget.

Dabei besteht die Schwierigkeit für den Bauaspiranten darin, den Spagat zwischen Finanzierbaren und Machbaren zu schaffen. Smarte Lösungen und Kreativität sind hier gefragt und helfen, übermäßigen Platzbedarf zu reduzieren, um das eigene Heim zu realisieren. So ist es interessant zu wissen, wie mehr Wohnfläche geschaffen werden kann, ohne dass die eigentliche Fläche des Hauses vergrößert wird. Zudem soll das alles optimalerweise geschehen, ohne dabei Wohnatmosphäre einzubüßen.

Übliche Fläche beim Häuserbau

Im Schnitt zeigt sich bei Einfamilienhäusern eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern. Die Wohnfläche liegt, bei einem Gebäude mit eineinhalb Geschossen, bei rund 140 Quadratmetern. Jedoch ist die Gesamtfläche nicht gleich Größe der Zimmer. Denn bei Letzterem geht es darum, ein vernünftiges Verhältnis in der Fläche zu erreichen, das sich nach den Prioritäten richtet. Bei einem Kinderzimmer wären 20 Quadratmeter optimal. Als Mindestfläche sind 12 Quadratmeter auch ausreichend, aber schon an der Grenze zum zumutbaren Wohnwert. Ein besonderes Augenmerk sollte in diesem Kontext auf das Elternschlafzimmer gelegt werden. Denn im Gegensatz zu den Eltern sind Kinder deutlich mehr in ihren Zimmern. Dennoch ist das Schlafzimmer der Eltern in den meisten Fällen das Größte. So sollte jeder Raum, der geplant wird, auf seinen tatsächlichen Nutzen im Verhältnis zu seiner Größe bemessen werden.

Dabei kann ganz kreativ bei der Planung verfahren werden. Wer auf ein geräumiges Wohnzimmer und eine Wohnküche verzichten kann, kombiniert die beiden einfach zu einer offenen Wohnküche. Hier lassen sich beide Bereiche auf weniger Fläche stylish vereinen und bieten mehr Luft für andere Räume. Ganz nebenbei werden so ebenfalls die Wege kürzer gehalten und auch der Aufwand zur Pflege wird verringert. So geplant, lässt sich auch für eine vierköpfige Familie ein hoher Wohnkomfort mit einer kleineren Gesamtfläche realisieren.

Dennoch ist die Fläche natürlich von den individuellen Wünschen und Vorstellungen der Bauherren abhängig. Wer schlicht nicht darüber nachdenken möchte und sowohl ausreichend Platz als auch finanzielle Mittel hat, muss sich natürlich nicht einschränken. Dennoch kann auch bei einer zu großen Fläche oder zu vielen Zimmer der Wohnkomfort sinken. Wer morgens einen ordentlichen Weg bis ins Badezimmer zurücklegen muss, wird sich möglicherweise schon bald für die Planung verfluchen.

Cleveres Planen wird belohnt

Wie aufgezeigt wurde, kann eine fixe Definition an Wohnfläche für den Hausbau nicht einfach gegeben werden. Zu sehr ist diese von den individuellen Wünschen und Gegebenheiten abhängig. Dennoch lässt sich mit einer auf Prioritäten fundierenden Planung viel von dem realisieren, was vielleicht schon seit Jahren im Kopf herumspukt. Individuelle Wohnwünsche können zudem heute so flexibel wie nie zuvor umgesetzt werden. Mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite, wird die Hausplanung zu einem Kinderspiel. Dabei müssen Sie nicht auf Wohnqualität verzichten.

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