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Was tun, wenn ein Ortswechsel ansteht?

08.10.2021 | Gründe für einen Umzug gibt es viele. Häufig macht eine berufliche Veränderung den Wohnortwechsel notwendig. Auch private Anlässe, wie die Pflege eines Familienangehörigen oder eine Hochzeit, können zum Verlassen der Heimat zwingen.

BIldquelle: iStock

Verkauf oder Vermietung?

Für Inhaber von Eigentumswohnungen oder Häusern steht die Frage im Raum, was mit der nicht mehr genutzten Immobilie geschehen soll. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Vermietung
  • Verkauf

Eine Vermietung hat den Vorteil, dass Eigentümer aus der Immobilie eine Rendite erzielen können. Wenn ein Umzug in eine andere Stadt erfolgt, stellt sich jedoch auch die Frage nach der Hausverwaltung. Der Mieter erwartet schließlich einen örtlichen Ansprechpartner.

Die Suche nach dem Käufer

Das Finden eines zuverlässigen Mieters ist nicht weniger aufwendig als der Verkauf einer Immobilie. Generell kann der Hausverkauf vom Eigentümer selbst bewerkstelligt werden. Er muss sich allerdings im Klaren darüber sein, dass die richtige Vermarktung, die Verhandlungen und Besichtigungen viel Zeit beanspruchen. Gerade, wenn man selbst mit einem Umzug beschäftigt ist, wird die Koordination aller Aufgaben schwierig.

Hier ist es sinnvoll, sich einen erfahrenen Makler zur Seite zu stellen. Bei der Auswahl sollten Hausbesitzer sorgfältig vorgehen und auf einen seriösen Makler wie visalo immobilien vertrauen, der für seine hohe Expertise bekannt ist. Der Immobilienmarkt ist sehr volatil, weshalb für den bestmöglichen Ertrag ein hohes Fachwissen erforderlich ist.

Fehler vermeiden

Wer eine Immobilie verkauft, tut das häufig zum ersten Mal. Rechtlich ist es nicht erforderlich, einen Makler mit dem Verkauf zu beauftragen. Jeder Eigentümer sollte sich aber im Klaren sein, dass neben einem enormen Zeitbedarf viele Risiken warten. Für einen erfolgreichen Verkauf sind viele Arbeitsschritte nötig, die für Laien herausfordernd sein können.

Ein wichtiger Aspekt ist eine gute Vorbereitung des Verkaufs. Der Immobilienmarkt muss beobachtet werden und eine Bewertung des zu verkaufenden Objekts erstellt werden. Zwar gibt es kostenlose Bewertungen im Internet, doch diese sind recht ungenau. Eine realistische Einschätzung kann nur vor Ort erfolgen. Außerdem müssen Verkäufer alle Unterlagen zusammenstellen und fehlende gegebenenfalls von den Behörden anfordern. Dazu gehören:

  • Grundriss
  • Lageplan
  • Grundbuchauszug
  • Energieausweis
  • Angaben zu Wohnfläche und Grundstücksgröße


Außerdem muss das Haus für Besichtigungen vorbereitet werden, denn ein gepflegter Eindruck steigert die Ertragschancen.

Viel Zeit einplanen

Erfahrene Makler gehen von etwa 80 Stunden Arbeit für den Verkauf eines Hauses aus. Unerfahrene Verkäufer benötigen eventuell deutlich mehr Zeit. Die Sichtung von Angeboten, die Verhandlungen und Besichtigungen bedeuten einen hohen Aufwand. Wenn gerade der eigene Umzug ansteht, ist dieser schwer zu bewältigen. So kann sich der Verkauf aufgrund zeitlicher Engpässe in die Länge ziehen. Die leerstehende Immobilie bindet Liquidität, die für die Gestaltung des neuen Lebensmittelpunkts eingesetzt werden könnte.

Die Präsentation des Objekts spielt ebenfalls eine große Rolle. Neben aussagekräftigen Fotos ist das Exposé das wichtigste Marketinginstrument. Hier sollten alle relevanten Details zur Immobilie enthalten sein. Ferner ist ein wenig Verhandlungsgeschick und Fachwissen nötig. Verkäufer sollten auf alle Fragen der Interessenten eine qualifizierte Antwort finden. Am Ende kommt es noch darauf an, einen zuverlässigen Käufer zu finden. Zahlt dieser nach dem Vertragsschluss nicht, beginnt die ganze Prozedur von vorn.

Kosten nicht unterschätzen

Wer glaubt, dass der Verkauf einer Immobilie ohne Makler praktisch gratis ist, irrt. Ein Wertgutachten, Werbemaßnahmen, Renovierungsarbeiten und Behördengänge sind Kostenfaktoren, die schnell ein paar Tausend Euro kosten können. Hinzu kommen Fehler aus Unkenntnis, die möglicherweise den Ertrag schmälern.

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