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Wachstumsstark: Coworking Spaces als interessantes Konzept für Investoren

26.04.2018 | Ungenutzte Gewerbeobjekte gibt es in jeder Region. Manche mehr, manche weniger attraktiv für Investoren. Dass sich ein Querdenken lohnen kann, beweist einer der wachstumsstärksten Sektoren: Coworking Spaces. Je nach Lage und Investitionsaufwand ist der Kauf leerstehender Gewerbeimmobilien sowie die entsprechende Umgestaltung eine Überlegung wert.


Kreative Köpfe suchen Flexibilität


Insbesondere Kreative Köpfe, digitale Nomaden und Freiberufler wählen den Weg in Coworking Spaces. Vermehrt entdecken aber auch große Unternehmen das Konzept für sich und lagern ganze Teams an bestimmte Standorte aus, um ihnen ein kreatives Umfeld, umgeben von vielversprechenden Startups, verfügbar zu machen. Nach und nach entwickeln sich neuartige Kooperationen, die derzeit noch in den Kinderschuhen stecken. Vorteile wie Flexibilität, Kostenersparnis, soziale Interaktion und Synergieeffekte begeistern die Geschäftswelt.

Coworking als lukratives Raumkonzept


Mit Coworking Spaces sind in der Regel Büroflächen gemeint, die zeitlich flexibel sowie gemeinschaftlich genutzt werden können. Die Arbeitsplätze werden gegen eine Miete befristet bereitgestellt und sollen das Arbeiten in der Gemeinschaft ermöglichen, ohne dass eine konkrete Verbindlichkeit entsteht. Mieter können völlig unabhängig voneinander arbeiten oder Projekte im Team realisieren.

Die Nachfrage nach Coworking Spaces ist groß, weil die Alternative zum klassischen Büro bezahlbar und relativ unverbindlich ist. Bündeln mehrere Mieter ihre Ressourcen, sind sie in der Lage teure Räumlichkeiten zu nutzen, die ansonsten außerhalb ihres Budgets liegen würden.

Vermieter von Gewerbeflächen beziehungsweise Investoren, können von diesem Business Model profitieren. Beim Vermieten von Schreibtischen, Arbeitszonen für Gruppen oder Konferenz- und Schulungsräumen halten sich die Kosten für den einzelnen Mieter zwar in Grenzen, die Gesamt-Mieteinnahmen sind aber nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt, dass Vermieter ihr finanzielles Risiko über die Vielzahl an Kunden streuen, obwohl sie ihr Portfolio nicht erweitern. Eine lukrative Win-win-Situation.

Exklusivität nimmt an Bedeutung zu


Aufgrund des Fachkräftemangels steigen jedoch die Ansprüche an Coworking Spaces. Während es vor einigen Jahren noch reichte, ein paar Schreibtische und Stühle in ein Großraumbüro zu stellen, müssen sich Vermieter heute wesentlich mehr einfallen lassen. Um gut ausgebildetes Personal zu finden und langfristig an ein Unternehmen zu binden, sind Arbeitgeber aufgefordert spannende Arbeitswelten zu schaffen. Ansonsten entscheiden sich die kreativen dieser Zeit einfach für den nächsten Betrieb. Auswahl gibt es genug.



Dieser Umstand bringt attraktive Chancen für Investoren mit sich: Mit einer durchdachten technischen Ausrüstung, ergonomisch geprägtem Mobiliar und modernem Design lassen sich Coworking Spaces mit Potenzial einrichten. Zur Realisierung anspruchsvoller Bürolandschaften mit hohem Mehrwert für Mieter, sollten sich Investoren an erfahrene Innenausstatter wenden. Damit wird das Risiko für Fehlinvestitionen minimiert und gewährleistet, dass die Einrichtung von Beginn an höchsten Ansprüchen gerecht wird. Die Febrü Büromöbel GmbH beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Büroraumplanung und ist für ihre moderne Fertigung in Herford in NRW bekannt. Vermieter, die Einzelbüros und Teambüros einrichten möchten, werden bei Febrü fündig und können sich beispielsweise über ergonomische Schreibtische und schallabsorbierende Stellwände zur Optimierung der Raumakustik informieren.

Die Zielgruppe im Blick


Grundsätzlich ist bei Sanierungs-, Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen darauf zu achten, dass das Ergebnis den Anforderungen der potenziellen Zielgruppe entspricht. Anhand der gesellschaftlichen Entwicklung ist davon auszugehen, dass die sogenannten Millennials (Generation Y, geboren zwischen 1980 und 2000) bis in wenigen Jahren rund die Hälfte der gesamten Arbeitnehmer ausmachen werden. Millennials gelten als technikaffin, leistungsorientiert und gut gebildet. Zudem hinterfragen sie sich selbst und ihre Umgebung kritisch und haben hohe Erwartungen an ihren Arbeitsplatz. Flexibilität, Sinnhaftigkeit und ein harmonisches Arbeitsumfeld stehen bei dieser Generation ganz oben auf der Agenda. Gleichermaßen wie eindrucksvolle Coworking Spaces.

Ein Großteil der Mieterschaft besteht aus jungen, dynamischen und kreativen Unternehmen, die genaue Vorstellungen von einem innovativen Büro haben und ihre Räumlichkeiten entsprechend sorgfältig auswählen. Coworking Angebote, die neben Rückzugsmöglichkeiten zum konzentrierten Arbeiten Konferenzräume, Lounge-Zonen, Postservice, Küche oder Café und Entertainment-Extras umfassen, sind ein Muss. Dass die Bürowelten in Sachen Bandbreite, Vernetzung, Hardware und Software auf dem neuesten Stand sein müssen, versteht sich von selbst. Neben der Ausstattung dürfen Investoren die Lage nicht vernachlässigen. Gute Anbindungen an das Verkehrsnetz sind von Vorteil und erhöhen die Attraktivität der Immobilie.

Fazit


Beim Blick auf Wirtschaft und Immobilienmarkt wird deutlich, dass Coworking durchaus das Zeug zur Konstante hat. Da die zugänglichen Gewerbeflächen inzwischen knapp werden, nimmt das Potenzial für Investoren rasant zu. Wer jetzt reagiert und Gewerbeimmobilien durch eine gründliche Modernisierung aufwertet, kann sich das zukunftsorientierte Trend-Modell gewinnbringend zunutze machen.

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