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Thermische Brücken bei der Gebäudeisolierung gezielt vermeiden - So geht es!

10.01.2020 | Wenn Sie gerade dabei sind, ein Eigenheim zu bauen, dann sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie thermische Brücken vermeiden. Thermische Brücken, auch Wärmebrücken genannt, sind Schwachstellen in der Gebäudekonstruktion. Über solche Stellen geht aus dem Gebäude viel Wärme verloren. Dadurch steigt gerade im Winter der Energieverbrauch des Hauses. 

Foto: pixabay.com
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Weiterhin führen Wärmebrücken dazu, dass sich an den Wänden kalte Flächen bilden, die dann zu der Entstehung von Feuchtigkeit und Schimmel beitragen. Dadurch kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei den Bewohnern des Hauses kommen. Außerdem ist es sehr unangenehm, im Winter vor einer kalten Wand zu sitzen. Ist eine solche wärmetechnische Schwachstelle im Haus vorhanden, dann kann dies von den Bewohnern als sogenannte Zugerscheinung wahrgenommen werden. Aus diesem Grund sollten Sie beim Bau Ihres Hauses auf moderne Dämmmaterialien und Baustoffe setzen, um thermische Brücken zu vermeiden. Wie Sie Wärmebrücken beim Hausbau gezielt entgegenwirken können, erfahren Sie nachfolgend.

Alufolie als wichtiges Hilfsmittel bei der Gebäudeisolierung - das sollten Sie wissen


Besonders an den Stellen im Haus, wo die Heizkörper an der Wand platziert sind, ist es wichtig, für eine zuverlässige Isolierung zu sorgen. Ansonsten kann gerade an diesen Stellen die vom Heizkörper abgegebene Wärme nach außen entweichen. Mit einer hochwertigen und fachgerecht montierten Aluminiumfolie können Sie eine solche thermische Brücke hinter dem Heizkörper gezielt vermeiden. Alufolie hat besondere thermische Eigenschaften und eignet sich optimal dazu, Wärme zu reflektieren. Durch die Verwendung von Aluminiumfolie können Sie einiges an Heizenergie und somit auch an Heizkosten sparen. Achten Sie unbedingt auf eine fachgerechte Anbringung der alukaschierten Folie hinter den betroffenen Heizkörpern, um Wärmebrücken und einer möglichen Schimmelbildung entgegenzuwirken.

Nachhaltig bauen mit modernen Baustoffen - so schonen Sie die Umwelt


Möchten Sie beim Bau Ihres Hauses auch auf Ihren ökologischen Fußabdruck achten und die Umwelt schonen, dann gibt es einige Dinge zu beachten. Beispielsweise ist es wichtig, in diesem Fall Baustoffe zu verwenden, deren Abbau nicht schädlich ist. Auch hinsichtlich der Ausstattung Ihres Hauses und der Dämmmaterialien haben Sie Einfluss darauf, wie umweltverträglich Ihr Haus in Zukunft sein wird, wenn es fertiggestellt wurde. Hierbei ist es in manchen Fällen sogar gesetzlich vorgeschrieben, welche Stoffe Sie nicht zum Hausbau verwenden dürfen. Auch der Energieverbrauch von Neubauten ist entsprechend geregelt. Hierbei spielen insbesondere eine ausgeklügelte und zuverlässige Wärmedämmung sowie Lüftung eine große Rolle. Bei Energiesparhäusern dringt so gut wie keine Heizungswärme nach außen und auch in den warmen Monaten bleibt das Haus von innen angenehm kühl. So verbrauchen Sie weniger Energie, schonen die Umwelt und sparen zudem Heizkosten.

Schutz vor Hitze: Vorteile der Verwendung von Alufolie beim Hausbau


Nicht nur zum Schutz vor Kälte im Haus, sondern auch zum Schutz vor Hitze ist die Verwendung von Alufolie im Hausbau vorteilhaft. Aufgrund der thermischen Eigenschaften wird Wärme nicht nur im Haus behalten, sondern es wird auch vermieden, dass Hitze nach innen dringt. Aus diesem Grund wird Alufolie häufig bei Jalousien oder Dachflächenfenstern eingesetzt, um die Hitze im Sommer durch direkte Sonneneinstrahlung abzuhalten. Zudem erhöht sich der Einbruchsschutz, wenn Sie aluminiumverstärkte Rollläden an den Fenstern montieren. Auf https://alfipa.de finden Sie eine große Auswahl an Aluminiumfolien für den Einsatz beim Hausbau und zur Verbesserung des Raumklimas.

Wärmedämmung beim Bau des Eigenheims - deshalb lohnt es sich


Nicht nur im Hinblick auf die Kostenersparnis ist eine zuverlässige Wärmedämmung beim Hausbau unabdingbar. Auch der Komfort und das Raumklima verbessern sich dadurch enorm. Optimal ist es, wenn das Gebäude so isoliert ist, dass es im Winter wohlig warm ist und man im Sommer aus der Hitze in ein angenehmes und kühles Gebäude kommt. Dies sorgt für ein gutes Gefühl bei allen Bewohnern. Wenn Sie bereits beim Bau Ihres Eigenheims auf eine gute Wärmedämmung und Sonnenschutz für die Fenster setzen, dann ist es nicht nötig, sich im Nachhinein eine Klimaanlage oder einen Lüfter zu besorgen. Somit sparen Sie sich außerdem den Strom für die zusätzlichen Geräte. Auch bei einem älteren Haus ist eine energetische Sanierung in jedem Fall sinnvoll, um langfristig Energie und Kosten zu sparen und das Raumklima zu verbessern.

Nachträglich sanieren und zum Energiesparer werden - die wichtigsten Punkte


Um Ihr Haus nachträglich in ein Energiesparhaus umzubauen, sollten Sie insbesondere an den nachfolgenden Bereichen Veränderungen vornehmen. Da gerade bei Altbauten sehr viel Wärme über das Dach verloren geht, sollten Sie dort mit der Sanierung beginnen. Weiterhin müssen die Außenwände zuverlässig isoliert werden. Auf diese Weise verringert sich der Wärmeverlust und optische Mängel können in einem kaschiert werden. Auch Fenster und Türen sollten unbedingt ausgetauscht werden. Besondere Wärmeschutzfenster sorgen dafür, dass Wärmebrücken an den Fenstern vermieden werden. Die Lüftungsanlage und die Heizungsanlage sind ebenfalls bei der Sanierung zu beachten. Investieren Sie in einen neuen Heizkessel, um einiges an Energie einzusparen, und denken zudem über eine ausgeklügelte Lüftungsanlage nach. Auch die Kombination von einer Heizungsanlage mit Solarthermie kann eine gute Möglichkeit sein, die Energieeffizienz des Hauses zu verbessern.

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