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Stressfreie Entsorgung auf der Baustelle - So entsorgst Du einfach.

28.06.2018 | Jeder Bauherr, Handwerker oder Heimwerker kennt das Thema Entsorgung nur zu gut. Die Baustelle ist in vollem Gange und der Müll nimmt immer mehr Platz in Anspruch. Die Entsorgungskosten steigen und steigen an. Der Container wird nicht rechtzeitig gestellt oder man erreicht den Disponenten für die Abholung nicht.
Wir haben einige Tipps für eine reibungslose Entsorgung auf der Baustelle zusammengestellt.
Foto: ArtisticOperations / pixabay.com


Abfall sortieren statt häufen.


Auf einer Baustelle fallen tonnenweise verschiedene Bauabfälle an . Bei den Trockenbauarbeiten fällt reichlich Gips an, beim Abriss oder Sanierungsarbeiten fällt Bauschutt an, aber auch Dämmmaterialien, Altholz verschiedener Arten, verschiedene Altmetalle, verschiedenste Kunststoffe, Verpackungen... Die Liste ist lang und könnte so weitergeführt werden. Problematischer kann es bei gefährlichen Abfällen, wie beispielsweise Asbest oder teerhaltigen Dachpappen, werden.

Zu allererst sollte überlegt werden, welche Abfälle bei dem Bauvorhaben anfallen können. Bei einem Abriss oder einer Sanierung fällt höchst wahrscheinlich Bauschutt an, beim Trockenbau fallen sicherlich Gips-Abfälle an, bei einer Dachsanierung von einem Flachdach kann Dachpappe als Abfall anfallen. Bauunternehmen, Bauplaner, Ingeneure und Handwerker wissen in der Regel, welche Abfälle auf der jeweiligen Baustelle anfallen werden.
Sobald Du eine Richtung bestimmen kannst, welche Abfallarten sicherlich anfallen, sollte man Platz auf der Baustelle für den Container schaffen. Es liegt ein enormes Kostenoptimierungspotential in der Wahl der richtigen Container, denn wer sortiert, wird belohnt. Ein Bauschuttcontainer ist beispielsweise wesentlich günstiger, als ein Container für gemischte Bauabfälle. Klar. Der gemischte Bauabfall muss ja dann noch einmal aufwendig vom Entsorger sortiert werden. Das kostet!

Die richtige Containergröße wählen.


So lohnt es sich meist mehrere Container zu bestellen und diese sortenrein mit dem jeweiligen Abfall zu bestellen. Man kann die Containergrößen ja auch unkompliziert an die anstehende Abfallmenge anpassen. Wenn man besonders kleine Mengen hat, kann statt einem Abfallcontainer auch ein BIG BAG bestellt werden, diese sind mit ca. einem Kubikmeter Abfall befüllbar. Ein Angebot, das einige Entsorger anbieten. Diese BIG BAGS können befüllt werden und dann mit einem Selbstlader abgeholt werden.

Grundsätzlich ist die Buchung eines größeren Containers zu empfehlen, denn so können die Kosten für die Anlieferung eines weiteren Containers eingespart werden. Die ist jedoch von Fall zu Fall unterschiedlich und muss dementsprechend differenziert betrachtet werden. Falls der Container schnell voll wird und mehr Abfall entsorgt werden soll, dann empfiehlt sich in jedem Fall die frühzeitige Nachbestellung des Containers, damit der volle Container nicht unnötig den Bauplan durcheinander bringt. Wer hier vorausschauend plant, erspart sich viel Stress.

Was passiert, wenn man nicht sortiert?


Wenn der Abfall unsortiert in den Container geworfen wird, kann es unter Umständen teuer werden, denn die Entsorger berechnen meist die teuerste Abfallart, die in dem Container angeliefert wird. Da ein „Baumischcontainer“ wesentlich teurer als ein Bauschuttcontainer ist, kann das schon mal wehtun. Wirklich problematisch wird es, wenn gefährliche Abfälle mit ungefährlichen gemischt werden, denn gefährliche Abfälle unterliegen strengeren Dokumentations-Auflagen, als einfacher Bauabfall. Wer also teerhaltige Dachpappe in einen Bauschuttcontainer wirft, kann damit rechnen, dass der Entsorger den Container gar nicht erst mitnimmt.

Den Abfallcontainer einfach online buchen


Wer gerne eine gute Übersicht über die Preise für Abfallcontainer hat, der kann diese bei entsorgo.de einsehen. Dort kann man Container online buchen und sich vorab unverbindlich über die Preise und Vorgaben informieren. Dieser Dienst ist an vielen Standorten in Deutschland möglich. Die Buchung online ist sehr praktisch, denn man kann 24/7 buchen und bekommt die Container relativ schnell gestellt. Die Bezahlung geht einfach online.

Abfallvermeidung ist günstig und nachhaltig


Abfallvermeidung ist nicht nur einer der wichtigsten Grundsätze in der Kreislaufwirtschaft, sondern auch noch ein Einsparungspotential für Lieferanten und bei der Entsorgung. Um Abfall zu vermeiden, kann man beispielsweise beim Baustoff-Lieferanten anfragen, ob die Ware mit wenig Verpackung geliefert werden kann. Eine andere Möglichkeit viel Geld zu sparen ist: die Baustoffe sehr bedacht einzukaufen, damit keine Übermengen entstehen. Bei längerfristigen Projekten lohnt es sich oft nachzukaufen, statt alles auf einmal zu kaufen.

Fazit


Sortieren lohnt sich. Nicht nur der Umwelt zur Liebe, sondern auch für das Portemonnaie. Auch das Thema Abfallvermeidung sollte nicht vernachlässigt werden, denn auch hier kann Geld beim Einkauf und bei der Entsorgung eingespart werden.
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