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Smart Home: So gelingt der Einstieg in das vernetzte Zuhause

03.09.2019 | Geräte, Lichter und Heizungen per App über das eigene Smartphone steuern – was vor zwanzig Jahren noch nach ausgefallenen Zukunftsvisionen klang, ist mittlerweile in vielen Haushalten zum Standard geworden.

Foto: ©istock.com/alexsl
Foto: ©istock.com/alexsl


Allerdings ergab eine kürzlich geführte Umfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz das viele Verbraucher noch abgeschreckt sind von der schieren Auswahl an Systemen. Dabei muss der Einstieg gar nicht schwer sein.

Was ist überhaupt ein Smart Home?


Ein richtig ausgestattetes Smart Home geht über die sprachgesteuerte Steuerung von Lichtern oder einzelnen Geräten via Alexa und Co. hinaus. Über die komplette Vernetzung der eigenen vier Wände per Kabel oder WLAN können Jalousien, Lüftungen und Heizungen untereinander kommunizieren, wodurch Sie einiges an Energiekosten einsparen können.

Außerdem lassen sich mit einem voll ausgestatteten Smart Home sämtliche verbundene Geräte von unterwegs mit dem Smartphone steuern. So lässt sich Ihr Zuhause von unterwegs bequem auf die gewünschte Temperatur beheizen oder Sie können Geräte einschalten, kurz bevor sie nach Hause kommen. Auch Sicherheitssysteme lassen sich mit dem Smart Home verbinden.

Foto: ©istock.com/Fouque
Foto: ©istock.com/Fouque


Welche Elemente brauchen Sie für ein Smart Home?


Zuerst brauchen Sie eine zentrale Steuereinheit, die alle Geräte bedient. Für kleinere Anlagen reicht häufig auch eine App für Smartphone oder Tablet. Dann brauchen Sie natürlich die gewünschten Geräte, welche kompatibel mit der Smart Home-Bedienung sind. Dazu zählen etwa Thermostate, Bewegungsmelder, Türöffner etc.

Nun muss noch ein Netzwerk in Ihrem Eigenheim errichtet werden. Befindet sich Ihr Zuhause noch im Bau und Sie planen schon vorab ein Smart Home einzurichten, sollten Sie Ethernetkabel verlegen.
Eine kabelgebundene Vernetzung ist meist störanfälliger, als eine kabellose Variante. Verbauen Sie nachträglich Smart-Home-Elemente, ist die kabellose Variante jedoch die wesentlich unkompliziertere und günstigere Alternative.

Wie schwierig gestaltet sich die Installation?


Grundsätzlich richtet sich der Schwierigkeitsgrad der Installation Ihres Smart Homes nach der Komplexität, die Sie anstreben. Ein einfacheres kabelloses System mit zwei oder drei angeschlossenen Geräten gestaltet sich relativ unkompliziert im Aufbau.
Soll es ein komplexeres System sein, welches mehrere Geräte und das ganz Haus umfasst, empfiehlt es sich, einen Experten für die Installation zu konsultieren. Hier bietet es sich an, sich in der Branche der Elektrotechniker umzuhören, da eine Installation von Smart Homes immer mehr in dessen Arbeitsbereich fällt.

Foto: ©istock.com/AndreyPopov
Foto: ©istock.com/AndreyPopov


Bei der Installation eines Smart Homes sollten Sie darauf achten, dass alle angeschlossenen Geräte vom selben Hersteller sind, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden. Aus diesem Grund sollten Sie Ihren Fachhändler auch unbedingt über schon vorhandene Geräte informieren, damit Sie kompatible Geräte erhalten.
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