« zurück zur Liste

Sichtschutzfolie für die Immobilie – So gelingt der Kauf

18.08.2020 | Sie möchten ein Gebäude zu Gewerbezwecken vermieten oder Ihren Mietern mit besonderem Sichtschutz imponieren. Besonders bei ebenerdigen Wohnungen ist die Privatsphäre oftmals beeinträchtigt. Das Fenster liegt direkt zur Straße hin, sodass vorbeilaufende Passanten in die Küche oder das Wohnzimmer Einblick erhalten. Dies kann potenziell Mieterinne und Mieter abschrecken. Ebenso sind Bürogebäude ohne ausreichenden Sichtschutz nur schwer, an den Mann zu bringen. Schließlich werden stetig vertrauliche Daten auf Computerbildschirmen geöffnet, per Beamer an die Wand geworfen oder präsentiert. Dies erfordert hochwertigen Sichtschutz an den Fenstern.

Wer nicht direkt beim Bau der Immobilie an Milchglas denkt, kann mit Sichtschutzfolie nachträglich eine Optimierung vornehmen. Doch was zeichnet hochwertige Sichtschutzfolie aus? Wie gelingt Ihnen die schnelle sowie kostengünstige Anbringung?

Wie funktionieren Sichtschutzfolien?


Die Technik hinter den Sichtschutzfolien ist faszinierend. Es handelt sich hierbei um eine dünne Schicht Kunststoff. Meist findet PET, bekannt von Plastikflaschen, oder PVC, bekannt als Fußboden, Einsatz. Die beiden Kunststoffe unterschieden sich in Ihrem Verhalten im Einsatz. Um PVC flexibel sowie dehnbar zu machen, müssen Weichmacher hinzugegeben werden. Diese führen zu einem elastischen Verhalten beim Aufkleben auf die Scheibe. Hingegen wird PET meist mit Farbpigmenten milchig bis weiß eingefärbt.

Welches Modell eignet sich für Ihr Vorhaben ?


Für welche Sichtschutzfolie Sie sich bei Ihrer Immobilie entscheiden, hängt sicherlich vom Verwendungszweck ab. Eine elektrische Sichtschutzfolie beispielsweise, die auf Knopfdruck ihre Durchsichtigkeit ändert, lohnt sich in einem Miethaus nicht. Hier kommen milchige Folien zum Einsatz. Sie sind lichtdurchlässig, sodass die Räume weiterhin sehr hell beleuchtet sind, ohne dass hierzu elektrisches Licht vonnöten wäre. Dennoch bleibt ein Sichtschutz auf besonders hohem Standard. Sollten Sie einen dekorativen Effekt wünschen, können Sie auf Folien mit Sandstrahloptik zurückgreifen. Diese wirken wie eine sandgestrahlte Glasoberfläche, was die Wertigkeit des Raumes hinaufsetzt.

Mit einer Sandstrahloptik geht neben dem Sichtschutz auch ein hoher dekorativer Faktor einher. Zu unterscheiden gilt es den starken und der silbrigen Effekt. Der starke Effekt wird meist in öffentlichen Gebäuden, Arztpraxen oder auch Restaurants eingesetzt. Hingegen sollten Sie in einem Wohnobjekt eher auf den silbrigen Effekt vertrauen. Dieser wirkt nicht zu kühl, sondern einladend und freundlich. Zudem sollten Sie beim Erwerb der Folie auf die Art der Anbringung achten. Die meisten Folien sind mit einem wasserlöslichen Klebemittel überzogen. Somit bringen Sie die Folien sauber, schnell und unkompliziert an. Sind Sie beim Verkleben der Fensterfolien unerfahren, gilt es auf die beigefügte Anleitung zu achten.

Luxus für den Meetingraum gewünscht?


In vielen Büro- oder Meetingräumen sind nicht dauerhaft heikle Themen in Besprechung. Daher müssen die Fenster nicht dauerhaft vor fremden Blicken geschützt werden. Eine moderne Technologie macht es möglich, die Sichtschutzfunktion nach Bedarf des Kunden einzusetzen.
Hierzu wird auf elektrisch schaltbare Sichtschutzfolien zurückgegriffen. Sobald Sie auf einen Knopf drücken, übertragt dieser Spannung auf die Folie sowie die Scheibe. Diese elektrische Größe trägt dazu bei, dass sich die Folie milchig trüb verfärbt. Betätigen Sie den Schalter erneut, entfällt die Spannung. Somit geht auch die undurchsichtige Trübung der Folie verloren. Das Fenster schient wie ein herkömmliches transluzentes sowie blickdurchlässiges Fenster. Der Mieter kann daher stets frei entscheiden, ob er sich in einem blickdichten Raum aufhalten möchte oder nicht.

500050

« zurück zur Liste