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Schweißgerät kaufen – aber richtig

18.06.2020 | Viele Dinge im Haus und auf dem Hof können Heimwerker ohne weiteres selbst erledigen und so die Kosten für den Profi sparen. Auch Schweißarbeiten gehören dazu. Wer sich jedoch ein eigenes Gerät zulegen möchte, trifft schnell auf offene Fragen. Welches sind die grundlegenden Kriterien beim Kauf eines Schweißgeräts?

 

Von der Betriebsspannung bis zum Preis gibt es beim Kauf eines Schweißgeräts einiges zu beachten. Foto: Manfred Antranias Zimmer / pixabay
Von der Betriebsspannung bis zum Preis gibt es beim Kauf eines Schweißgeräts einiges zu beachten. Foto: Manfred Antranias Zimmer / pixabay


Wichtige Entscheidungen beim Erwerb von Schweißgeräten

Beim Schweißen lassen sich Gegenstände im Handumdrehen zusammenfügen, zerlegen oder beschichten. Doch bevor es losgeht, muss erst einmal ein qualitativ gutes Schweißgerät her.


1.) Leistung

Welche Leistungsstufe die richtige ist, hängt am Ende vom Verwendungszweck ab. Ist die Maschine für unterschiedliche Anwendungen gedacht, sollte sie ein möglichst breites Spektrum abdecken. Bei manchen Schweißgerät ist die Leistung stufenweise, bei anderen dagegen stufenlos einstellbar, was eine genauere Anpassung an die Elektrode ermöglicht.

Die Betriebsdauer von Schweißgeräten ist aufgrund der Hitzeentwicklung begrenzt. Foto: natura_photos / pixabay
Die Betriebsdauer von Schweißgeräten ist aufgrund der Hitzeentwicklung begrenzt. Foto: natura_photos / pixabay



2.) Betriebsspannung

Viel Flexibilität versprechen Kombi-Schweißgeräte, die wahlweise mit einer Netzspannung von 230 V Wechselstrom (hier ist eine Absicherung des Stromanschlusses von mindestens 16A notwendig) oder 400 Volt Drei-Phasen-Wechselstrom betrieben werden. Je nach Modell sind diese Geräte mit zwei voneinander getrennten Netzleitungen oder mit einem entsprechenden Adapter ausgestattet. Natürlich gibt es die Geräte auch mit jeweils einer der beiden Varianten zu kaufen.


3.) Einschaltdauer und Kühlung

Die Einschaltdauer bei Schweißgeräten ist begrenzt, da die Elektroden und das Netzteil sich erhitzen. An den Betrieb schließt sich die Abkühlphase an. Eine gute Kühlung innerhalb des Gehäuses verlängert die Einschaltzeit, dafür braucht es ein leistungsstarkes Gebläse.

Gute Qualität zahlt sich am Ende aus. Foto: loufre / pixabay
Gute Qualität zahlt sich am Ende aus. Foto: loufre / pixabay



4.) Preis

Für exzellente Schweißergebnisse ist der Blick auf die Qualität unerlässlich. Augenscheinlich günstig kann schlussendlich teuer werden – im Hinblick auf minderwertige Resultate und Reparaturaufwendungen. Es gibt Schweißgeräte-Sets die bereits eine Schutzausrüstung mit Schweißschild und Schlackenhammer enthalten. Das kann den Anfangspreis relativieren, denn beim Erwerb eines „nackten“ Geräts fallen die Investitionen für eine effektive Schutzausrüstung zusätzlich an.

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