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Scheidungen und Erbstreitigkeiten als Motor für „Zwangsversteigerungen zur Aufhebung der Gemeinschaft“

05.09.2019 | Der Anteil solcher sog. „Teilungsversteigerungen“ lag 2018 bei mehr als 18 Prozent aller Versteigerungen, wobei ca. 70 Prozent der Objekte Einfamilien-, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen handelte.

Erben und geschiedene Eheleute können sich häufig nicht darüber einigen, was mit einer Immobilie geschieht., sagt Axel Mohr vom Fachverlag Argetra. Zwei klassische Beispiele:  

1. Ein Partner möchte nach der Scheidung im gemeinsamen Haus bleiben, kann sich das aber finanziell nicht leisten.

2. Jemand erbt einen Anteil an einer Immobilie. Ein Teil der Erben will das Haus behalten, ein Miterbe braucht das Geld. Einigt man sich dann nicht über die Auszahlungshöhe, bleibt nur die Zwangsversteigerung, die jeder Miteigentümer beantragen kann, auch wenn ihm nur 1 % des Erbes gehören.

In der Praxis sind diese Versteigerungen gut vorzubereiten, denn der Meistbietende muss gegebenenfalls noch bestehenbleibende Grundschulden ablösen. Argetra klärt aber, worauf zu achten ist, sodass die Risiken absolut beherrschbar sind.

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