« zurück zur Liste

Renovierungen durchführen und dabei die Kosten im Auge behalten

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo es nicht mehr anders geht, dann muss man das Zuhause doch einmal in Schuss bringen, sprich es renovieren. In manchen wird dieser Gedanke sogar Freude auslösen. Es bedeutet ja schließlich, dass alles auch schöner und wieder wie neu aussehen könnte. Andere werden es vielleicht als ein notwendiges Übel betrachten, dass viel Arbeit und Dreck bedeutet und zudem noch eine Menge Geld kostet. Leichter wird einem das Renovieren sicherlich dann fallen, wenn man motiviert und geschickt dabei vorgeht.
Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com


Das Bad braucht endlich eine neue Badewanne oder frische Fliesen, der Flur inklusive der Treppe muss jetzt unbedingt wieder hergerichtet werden, sonst kann man bald keinen Gast mehr ins Haus lassen. Wer kennt solche Gedanken nicht? Rational ist schon klar, welche Aufgaben zu erledigen sind. Und vielleicht ist dafür das Geld auch schon beiseite gelegt. Oft fehlt allein der Impuls, endlich die Handwerker zu suchen oder auch selbst die Ärmel hochzukrempeln. Man schiebt die Notwendigkeit lange vor sich her. Um sich besser zu motivieren könnte es helfen, wenn man sich vor dem geistigen Auge ein positives Bild vom Ergebnis der Renovierung macht. Zum Beispiel, dass man sich schon in der neuen Badewanne planschen oder man sich schon Musik hörend im gedämmten Dachgeschoss vor dem knisternden Kamin sieht. Diese Art Visualisierung ist auch für Sportler in einem Wettkampf die beste Vorbereitung.

Der finanzielle Aspekt beim Renovieren


Manchmal liegt die mangelnde Motivation auch gar nicht so sehr daran, dass man sich nicht aufraffen kann und dass man die Umstände scheut. Dann sind es eher die Kosten, die uns Kopfzerbrechen bereiten. Denn eine Renovierung kostet Geld. Und je nach Renovierungsaufwand, kann das Projekt mehrere hundert, aber auch tausende Euros und mehr betragen. Manchmal ist es dann ratsam und kann sich lohnen, auf einen Modernisierungskredit zurückzugreifen, statt zum Beispiel noch Jahre zu warten, bis man die Renovierungen durchführt, weil man noch lange darauf sparen muss. Dabei sind die Kredite für Renovierungen durchaus sinnvoller als beispielsweise ein Kredit für den ganz normalen Konsum.

Sparsam renovieren


Es gibt aber auch noch zusätzlich andere Möglichkeiten, die Kosten für Renovierungsarbeiten deutlich zu senken. Dazu gibt es einige nützliche Tipps, mit denen man bei der Renovierung Geld sparen kann. Zu Beginn sollte man dafür schon genau die anstehenden Arbeiten kalkulieren, denn das kann viel Geld sparen. Und das sowohl für den Arbeitsaufwand als auch für die Kosten. Wenn hier nicht richtig dabei vorgegangen wird, kann sich nicht nur die Renovierungsdauer verlängern, sondern sich das Ganze auch noch negativ auf die Renovierungskosten ausüben. Für die Planung sollte man sich deswegen vorab genügend Zeit gönnen und sich Angebote über die Preise der benötigten Materialien (bei Baumärkten, über Prospekte und Internet, usw.) einholen und diese in einem finanziellen Überblick zusammenfassen.

Günstigen Zeitpunkt für die Arbeiten finden


Mit den Arbeiten sollten man nicht zu spontan beginnen. Es ist besser, wenn man sich ein genaues Datum, einen festen Zeitraum für die Renovierungsarbeiten setzt. Das sollte am besten ein Zeitpunkt sein, wo man nur Zeit für die Renovierung hat und nicht dauernd wegen Terminen, der Arbeit oder anderen Dingen unterbrochen wird. Das hätte sonst nur zur Folge, dass die Arbeiten sich immer wieder verzögern. Wer viel Zeit hat, kann diese auch zusätzlich dafür nutzten, die benötigten Materialien zu beschaffen und dabei einige Rabattaktionen beispielsweise von Baumärkte auszunutzen. Ein günstiger Zeitpunkt sind hier auch immer die Saisonwechsel in den Geschäften. Wenn die Gartensaison beginnt, sinken als Beispiel die Preise bei den Produkten (Heizung, Dämmung, usw.), die in der kalten Jahreszeit von den Kunden besonders gefragt waren. Da kann schnell eine Ersparnis von 30 bis 40 Prozent erstehen. Das würde bei einem Renovierungsbedarf von 1.000 Euro schon eine Ersparnis von 300 bis 400 Euro bedeuten.

Günstig bedeutet nicht immer auch gut


Sicherlich kann man mit besonders günstigen Baumaterialien einiges an Euros einsparen. Man muss sich aber dabei gut überlegen, ob die günstigen Produkte tatsächlich die bessere Wahl sind oder ob man mitunter nicht sogar noch mehr Geld ausgibt, als eigentlich gewollt. Ein gutes Beispiel dafür ist, wenn man bei der Wandfarbe spart. Sicherlich gibt es einige Farben (auch weiße), die besonders günstig im Vergleich verkauft werden. Warum also nicht zugreifen? Leider kann man dann während des Streichens herausbekommen, warum es nicht die günstigste Wahl war. Denn häufig ist die Deckkraft der Farbe nicht die beste und ein erneutes Streichen wird nötig. Damit verdoppelt sich nicht nur der Arbeitsaufwand, sondern die benötigte Menge an Farbe gleich mit. Eine höherwertigere Farbe für den doppelten Preis kann dann sofort für das gewünschte Ergebnis sorgen.
468865
« zurück zur Liste