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Ratgeber: Strom sparen im Eigenheim

04.10.2018 | Die Mehrheit der Hausbesitzer ist daran interessiert, einen positiven Einfluss auf die laufenden Kosten zu nehmen. Besonders die häufig ins Haus flatternde Stromrechnung bietet dafür einen gelungenen Ansatzpunkt. Doch häufig fehlt das Gespür für tatsächlich effektive Schritte, die in der Situation Linderung verschaffen können. Wir werfen einen Blick auf die Möglichkeiten, die sich in diesen Tagen bieten.

Steckleisten mit Kippschalter nutzen
Obwohl bereits seit Jahren bekannt ist, wie viel Strom unsere elektrischen Geräte auch im Standby-Modus verbrauchen, entscheiden wir uns nur selten dafür, sie aus diesem zu befreien. Dabei steckt bereits in diesem einfachen Handgriff die Möglichkeit, die laufenden Kosten massiv zu beeinflussen. Steckleisten mit Kippschalter machen es noch einfacher, die komplexe Technik vom Netz zu trennen. Denn von nun an reicht ein einziger Knopfdruck aus, um bis zu acht Geräte vom Netz zu nehmen. Mit dem neuen Komfort sinkt auch die Hemmschwelle, selbst diesen kleinen zusätzlichen Schritt zu gehen.

Das Stromsparen macht natürlich nicht nur aus finanzieller Sicht Sinn. Darüber hinaus handelt es sich um einen Weg, um einen ökologischen Beitrag zu leisten. Dieser lässt sich dadurch verstärken, dass nicht nur auf einen niedrigen Verbrauch, sondern auch auf eine regenerative Quelle der Energie geachtet wird. Da viele Verbraucher ohnehin nicht den günstigsten Tarif abgeschlossen haben, ist es auch bei einem Wechsel zum Ökostrom oft möglich, eine Ersparnis zu erzielen. Inzwischen sind einige Anbieter dazu in der Lage, dieses Bedürfnis ihrer Kunden zu erfüllen. Infos rund um Ökostrom in Österreich vonStromdiskont.at finden Sie hier.

Architektur mit Weitblick
Bereits bei der Planung des Hauses ist es möglich, einen Blick auf die Energieeffizienz zu werfen. Große Glasfronten, die im Idealfall nach Süden ausgerichtet sind, können einen Teil des Hauses über weite Strecken des Jahres mit genügend Wärme versorgen, wodurch seltener die Heizung eingeschaltet werden muss. Ein solcher Weitblick ist in diesen Tagen auch im Hinblick auf die Beschattung gefragt. Hier verhindert ein effizientes System, dass sich das Haus im Sommer zu sehr aufheizt und deshalb eine Klimaanlage eingeschaltet werden muss. Lässt sich dieses Problem bereits zu Beginn baulich lösen, so kann der Stromverbrauch auf lange Sicht erheblich im eigenen Sinne reduziert werden.

Der sinnvolle Gerätekauf
Natürlich macht es weder aus ökologischer noch aus finanzieller Sicht Sinn, mit dem neu gefassten Plan, mehr Strom zu sparen, plötzlich alle elektrischen Geräte gegen effizientere Versionen auszutauschen. Doch sind Gefrierschränke, Spülmaschinen und Co. am Ende ihres Lebenszyklus angekommen, so kann etwas mehr Geld in die Hand genommen werden, um sich die Dienste eines effizienten Produkts zu sichern. In den vergangenen Jahren wurden von der Politik bereits große Mühen unternommen, um dem Verbraucher mehr Transparenz beim Kauf bieten zu können. Inzwischen ist die Energieeffizienzklasse ein sehr genauer Hinweis auf die Qualität, welche das Produkt in dieser Kategorie mit sich bringt. Wer diese Komponente mit in die eigene Kaufentscheidung einfließen lässt, tritt damit schon bald den Weg zu niedrigen laufenden Stromkosten an.

Geld sparen ohne Einschränkungen
Eine vierköpfige Familie im Eigenheim mit einem normalen Verbrauch hat pro Jahr die Möglichkeit, einen mittleren dreistelligen Betrag zu sparen, sofern nur einige dieser Tipps umgesetzt werden. Diesen Rechnungen liegt meist ein geschätzter Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden zugrunde. Wer darüber hinaus einen günstigen Tarif findet und dadurch die aktuellen Spielräume am Strommarkt im persönlichen Sinne ausnutzt, kann davon über Jahre hinweg wirtschaftlich profitieren. Bereits dies ist Grund genug, sich genauer mit dem Thema zu befassen.

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