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Möbeltresore - Günstiger Schutz zum Nachrüsten

Ein Möbeltresor ist eine einfache und schnelle Möglichkeit, um in den eigenen vier Wänden eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für Wertgegenstände wie Bargeld und Schmuck zu schaffen. Gute Einsteigermodelle gibt es bereits für um die 100 Euro. Sie lassen sich einfach montieren und bieten bei korrekter Installation einen ausreichenden Schutz vor Gelegenheitsdieben. Wir sagen Ihnen, was Sie bei einem Möbeltresor beachten sollten.

Möbeltresore, wie hier in einem Hotel, werden an unauffälliger Stelle verbaut und lassen sich nicht einfach abtransportieren.
Bildquelle: gnohz - 385537303 / Shutterstock.com

Nachdem die Einbruchsrate bei Häusern und Wohnungen in Deutschland in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen ist, suchen immer mehr Menschen nach einfachen Möglichkeiten, um sich selbst und ihr Hab und Gut zu schützen. Die Absatzzahlen von Möbeltresoren haben in den vergangenen Jahren deshalb genauso zugenommen, wie die Einbrüche. Die kleinste Tresorklasse ist zwar in verschiedenen Größen erhältlich, aber immer so kompakt, dass sie problemlos von einer Person transportiert werden kann.

Möbeltresore sind nicht sofort sichtbar

Ein Möbeltresor wird, wie der Name bereits vermuten lässt, vornehmlich in Schränken verbaut. Zum einen sind sie so nicht direkt sichtbar, vor allem aber können sie in den Rückwänden der Schränke gut verankert werden. Das ist elementar, denn Einbrecher halten nach solchen Safes gezielt Ausschau und durchsuchen dafür auch Schränke. Ist der Möbelsafe nur reingestellt, wird er komplett mitgenommen und kann später in aller Ruhe geknackt werden.

 

Polizeilich erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl

in Deutschland von 2008 bis 2016

Jahr

Polizeilich erfasste Fälle

2016

151.265

2015

167.136

2014

152.123

2013

149.500

2012

144.117

2011

132.595

2010

121.347

2009

113.800

2008

108.284

Quelle: Statista/Bundeskriminalamt

 

Keine Frage: Möbeltresore sind kein unüberwindbares Hindernis. Ihr verhältnismäßig geringes Gewicht verrät bereits, dass die Materialstärke eher gering ist. Aber auch sie bestehen aus Stahl und haben eine massive Verriegelung aus mindestens zwei Bolzen. Vor Ort macht sich deshalb niemand die Mühe, daran rumzudoktern. Viel zu groß ist die Gefahr, in der Zwischenzeit erwischt zu werden.

Ordentliche Verankerung ist A und O

Damit der Tresor aber nicht einfach mit der Brechstange aus der Verankerung gebrochen werden kann, sollte man bei der Installation einige Dinge beachten. Massive Schränke sind besser geeignet als günstige Sperrholzschränke vom Möbeldiscounter. Hier lassen sich die Schrauben mangels ausreichender Materialdicke mit ein wenig Gewalt relativ leicht herausbrechen. Massivholz mit einer gewissen Dicke ermöglicht eine viel festere Fixierung.

Das meist beiliegende Montagematerial sollte kritisch beäugt werden. Bei günstigen Modellen sind die Schrauben meist nicht besonders hochwertig. Häufig liegen auch nur zwei bei. Grundsätzlich gilt: Je mehr Verankerungspunkte vorgesehen sind, desto besser. Also lieber zum Modell mit vier Löchern auf der Rückwand greifen. Noch besser sind Tresore, die sich nicht nur rückseitig, sondern auch an mindestens einer Seitenwand fixieren lassen. Eventuell sollten die Schrauben gegen bessere aus dem Baumarkt getauscht werden.

Manchmal auch zum Schutz vor Feuer geeignet

Ein Möbeltresor eignet sich grundsätzlich für alle Wertsachen, die ein bestimmtes Maß nicht überschreiten. Neben Bargeld ist das vor allem Schmuck. Auch externe Festplatten mit wichtigen Dokumenten lassen sich hier aufbewahren und sing ggf. auch gegen Feuer geschützt.

Beim Verschlussmechanismus gibt es grundsätzlich zwei bzw. drei Möglichkeiten. Wer ein gutes Gedächtnis hat und Angst, den Schlüssel zu verlieren, der kann zu einem Modell mit Zahlenkombination greifen. Es gibt aber auch Möbeltresore, die beide Verschlussarten unterstützen, falls man den Code mal vergessen sollte.

Bildquelle: gnohz - 385537303 / Shutterstock.com

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