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Leben wie im Paradies - die Bahamas

30.07.2018 | Die Bahamas sind ein tropisches Paradies und ein idealer Standort Immobilien zu erwerben - allerdings nicht für jedermann.

Warmes, kristallklares Meerwasser, weiße Sandstrände und 26 Grad Durchschnittstemperatur scheinen wie gemacht für ein Feriendomizil oder eine Anlageimmobilie. Idyllische Strandanwesen finden sich auf den Bahamas in jeder Preisklasse, angefangen bei ein paar hunderttausend Dollar bis zu mehreren Millionen. Viele dieser Häuser und Wohnungen befinden sich in vornehmen Wohnanlagen. 18-Loch-Golfplatz, Yacht Club und das Vereinshaus am Strand gehören häufig zum Standard in diesen Anlagen.

Das Besondere an den Bahamas ist, dass man dort auch ganze Inseln kaufen kann. Das geht bei rund 100.000 Dollar los und kann bis zu 75 Millionen Dollar kosten. Aber Vorsicht, diese Inseln sind meist abgelegen und oft fehlt ihnen jegliche Infrastruktur.

700 Inseln und 2400 Cays

Die Bahamas bestehen aus über 700 Inseln plus rund 2.400 Cays (Korallenriffe). Oft sind die Inseln und Korallenriffe nur durch eine Zentimeter tiefe Meeresenge getrennt, weshalb ihre genaue Anzahl umstritten ist. 350.000 Einwohner leben auf den Inseln, die meisten davon auf den Inseln New Providence und Grand Bahama. Die anderen Inseln werden schlicht die Out Islands oder Family Islands genannt. Sie sind entsprechend dünner besiedelt. Zu diesen 350.000 Einwohnern kommen noch 5 bis 6 Millionen Touristen jährlich, zumeist aus den USA. So ist es kaum verwunderlich, dass Tourismus die Haupteinnahmequelle des Landes darstellt, gefolgt vom Banking.

Die Hauptstadt der Bahamas ist Nassau auf der Insel New Providence. Sie hat sich im Laufe der Zeit zu einem internationalen Finanzzentrum mit Sitz vieler Banken, Investment- und Treuhandgesellschaften entwickelt. Nassau beherbergt mit ihren rund 200.000 Einwohnern fast zwei Drittel der Bevölkerung der Bahamas und hat mit ihren Clubs, Restaurants und live Musik ein attraktives Nachtleben zu bieten.

Weitere Vorzüge der Bahamas sind Nähe zu den USA, ausgezeichnete Flugverbindungen und ein gutes Gesundheits- und Schulsystem, jedenfalls auf den stärker besiedelten Inseln. Gebrauchsgüter und Lebensmittel sind dagegen sehr teuer. Das liegt daran, dass die meisten Waren importiert und verzollt werden müssen.

Steuerparadies

Die Bahamas sind eine ehemalige Kronkolonie Großbritanniens. 1973 erhielten sie die Unabhängigkeit, sie gehören aber dem Commonwealth an und haben die Britische Königin als Staatsoberhaupt beibehalten. 1954 haben die Bahamas ihr Steuersystem vereinfacht, um ausländische Investoren anzulocken. Auf den Bahamas gibt es keine Körperschafts- oder Eigentumssteuer. Weder Dividenden noch Kapitalerträge müssen versteuert werden. Von daher sind die Bahamas ein attraktiver Standort für den Immobilienerwerb.

Hürde: Die Aufenthaltsgenehmigung

Da ist allerdings ein kleiner Wermutstropfen, der vielen bevorsteht, die sich im Ausland eine Immobilie suchen. Die Bahamas vergeben eine ständige Aufenthaltserlaubnis nur an Personen, die mindestens 500.000 Dollar in eine Immobilie oder in eine Betrieb investieren können, der auf den Bahamas Arbeitsplätze schafft. Generell gilt, je mehr Kapital ein Bewerber vorweisen kann, desto größer ist die Chance eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten.

Eine Alternative ist das Visum für einen einjährigen Aufenthalt. Ein solches wird in der Regel erteilt, wenn ein Arbeitsplatz auf den Bahamas nachgewiesen werden kann. Es ist möglich dieses nach Ablauf zu verlängern, allerdings müssen freie Stellen zunächst einmal einheimischen Arbeitnehmern angeboten werden. Nur wenn sich kein Einheimischer für den ausgeschrieben Job findet, kann ein Ausländer eingestellt werden. Deutsche können ohne Visum in die Bahamas einreisen und sich bis zu sechs Monate dort aufhalten. Das ist ideal, wenn man sich erst einmal vor Ort umsehen möchte.

Unterm Strich gilt: Die Bahamas wollen ihr Image als ein Einwanderungsland für betuchtes Klientel behalten. Ideal für den, der es sich leisten kann.

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