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Kriterien beim Kauf eines Carports – worauf es als Verbraucher ankommt

15.05.2020 | Wer ein Eigenheim und Fahrzeug hat, macht sich in der Regel früher oder später Gedanken darum, ob er nicht eine Garage bauen sollte. Im Grunde spricht nichts dagegen. Allerdings kostet eine Garage viel Geld und erfordert prinzipiell eine Baugenehmigung. Da stellt sich natürlich die Frage, ob es nicht Alternativen gibt. Glücklicherweise ist das der Fall. Carports können eine kostengünstige Alternative zur Garage darstellen. Einige Dinge sollten Verbraucher jedoch beachten, bevor sie sich für ein Produkt entscheiden.

An fast jedes Haus lässt sich ein Carport anbauen

Art und Aufbaumöglichkeiten

Carports gibt es in verschiedenen Ausführungen und mit am wichtigsten sind die Aufbaumöglichkeiten. Während einige Carports in Einzelteilen gekauft und nur noch aufgebaut werden müssen, sind andere direkt an den Wohnraum angeschlossen. Letztere erfordern eine umfangreiche Baumaßnahme und gegebenenfalls eine Baugenehmigung. Bei aufbaubaren Carports, darunter sogar große Doppelcarports aus Holz, ist eine Baugenehmigung nicht üblich. Es handelt sich bei einem Carport nämlich nicht um eine offene Garage, so wie es immer noch oft angenommen wird. Es gibt Unterschiede zu offenen Garagen und die Baugenehmigung ist einer davon. Wer es sich einfach machen möchte, sollte daher am besten einfach einen Bausatz bestellen und bei Rückfragen direkt beim Händler informieren.

Maße

Ob Baugenehmigung oder nicht – bei den Maßen sollten Sie keine Fehler machen. Andernfalls ist eine Menge Frustration vorprogrammiert. Achten Sie daher ganz genau darauf, was für Maße der Carport maximal haben darf und rechnen Sie alle erforderlichen Variablen mit ein. Da ein Carport nicht mit einem Hausbau vergleichbar ist, brauchen Sie dafür nicht gleich einen Ingenieur zu engagieren. Bedenken Sie aber, dass Fehler wirklich ärgerlich sind. Seien Sie bei den Maßen also vorsichtig.

Kosten

Die Kosten können von Carport zu Carport variieren. Carport-Sets aus Holz gehören zu den günstigeren Varianten. An das Haus angeschlossene Carports sind hingegen schon weit teurer. Des Weiteren ist es möglich, die Einzelteile zu kaufen und eine Eigenkreation aufzubauen. Wer kein großes handwerkliches Geschick hat, sollte sich jedoch besser für eine der vorherigen Methoden entscheiden. Die Installation eines Carports ist eine Sache. Einen Carport selber zu bauen, ist noch mal eine Stufe schwerer. Die Kosten sollten daher immer dem Aufwand und Nutzen gegenübergestellt werden.

Schneelast

Dieses Kriterium ist in vielen Ländern überflüssig. In einigen anderen ist es jedoch unerlässlich. Sollte es sich um eine schneereiche Region handeln, gehört die Schneelast zu den wichtigsten Kriterien. Sie gibt nämlich an, wie viel Schnee der Carport maximal tragen kann. Dieser Wert sollte in schneereichen Regionen möglichst hoch ausfallen. Nur so ist garantiert, dass die untergestellten Fahrzeuge geschützt sind und nicht plötzlich von einer großen Menge Schnee und herabfallendem Holz beschädigt werden.

Material

Carports können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, Holz ist jedoch in der Regel immer dabei. Die Qualität des Holzes unterscheidet sich bei den jeweiligen Modellen teils stark. Verbraucher sollten daher immer genau darauf achten. Schauen Sie sich an, um was für Holz es sich handelt. Einige Holzarten haben bessere Eigenschaften und punkten beispielsweise durch eine hohe Robustheit. Generell ist es wichtig, immer einen Blick auf die Materialien zu haben. Sie sind schließlich der beste Indikator für die Qualität.

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