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Kreditkarten: Online Kosten und Bedingungen vergleichen

19.02.2018 | Kreditkarten sind beliebte Zahlungsmittel und insbesondere bei Einkäufen im Internet und auf Reisen kaum noch wegzudenken. Angebote finden sich sowohl bei den Hausbanken vor Ort wie auch im Internet. Mitunter ist es nicht einmal nötig, ein separates Girokonto zu eröffnen, denn die Karten können separat hiervon abgeschlossen werden. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind enorm, denn neben der reinen Zahlungsverkehrsfunktion werden oftmals weitere Highlights und Features angeboten. Doch welche Kreditkarte ist die Beste? Wir zeigen auf, worauf beim Vergleich zu achten ist und welche Bedingungen besonders genau unter die Lupe genommen werden müssen.

Die Jahresgebühren bei Kreditkarten
Wer eine Kreditkarte bestellt, sollte die Kosten hierfür nicht unberücksichtigt lassen. Viele Banken berechnen für ihre Karten nach wie vor eine Jahresgebühr, die zwischen 20-100 Euro liegen kann. Welche Kartengebühr im Einzelnen anfällt, ist natürlich davon abhängig, für welche Kreditkarte man sich entscheidet:

  • Kreditkarte für Studenten
  • Klassische Kreditkarten für den alltäglichen Zahlungsverkehr
  • Goldene Kreditkarten und Platinkarten
  • Prepaid-Karten

Die Kreditkarte für Studenten
Junge Kunden beispielsweise, die sich für eine Kreditkarte für Studenten entscheiden, müssen bei ihren Banken in der Regel kein Entgelt leisten. Die Karte selbst ist in den meisten Fällen kostenfrei, auch Gebühren für den Einsatz innerhalb Europas fallen nicht an. Erst dann, wenn die Karte außerhalb Europas eingesetzt wird, aber auch für Bargeldverfügungen am Geldautomat, fallen Kosten an. Zudem muss beachtet werden, dass bei diesen Karten häufig nur ein geringes Limit gewährt wird, da Studenten ja noch kein festes Einkommen besitzen.

Klassische Kreditkarten für das Bezahlen im In- und Ausland
Klassische Kreditkarte hingegen werden von einigen Geldhäusern kostenfrei angeboten, bei anderen ist eine Jahresgebühr zu entrichten. Diese orientiert sich daran, ob es sich um eine klassische Zahlungsverkehrskarte handelt oder ob eine goldene Kreditkarte bzw. eine Platinkarte mit einem umfangreichen Versicherungspaket gewählt wird. Reine Zahlungsverkehrskarten können meist kostenfrei oder für ein geringes Entgelt von 20-40 Euro pro Jahr bestellt werden. Mitunter ist es sogar möglich, diese Kosten nochmals zu reduzieren, etwa wenn Kreditkarten mit umsatzabhängigen Gebühren gewählt werden. Die Höhe der Gebühren richtet sich dann nach dem Jahresumsatz, der mit der Karte getätigt wird. Je höher dieser Umsatz ausfällt, desto niedriger sind die Gebühren. Mitunter entfallen sie gänzlich.

Goldene Kreditkarten
Goldene Kreditkarten können durchaus bis zu 100 Euro pro Jahr kosten. Wer als Karteninhaber jedoch das Versicherungspaket nutzt, kann trotzdem sparen. Hier lohnt es sich, die jeweiligen Versicherungsbedingungen genau zu lesen und zu prüfen, ob bereits derartige Versicherungen vorhanden sind. Meist ist ein Einzelabschluss der verschiedenen Policen teurer als die Wahl der goldenen Kreditkarte. Zudem bieten einige Banken gutverdienenden Kunden die Möglichkeit, auch dieses Angebot kostenfrei zu nutzen, etwa wenn die Karte pro Jahr in Höhe einer bestimmten Summe eingesetzt wird.

Prepaid Kreditkarten
Eine vielfach noch unbekannte, aber gern genutzte Form der Kreditkarte ist die Prepaid Kreditkarte. Sie funktioniert auf Guthabenbasis und ist daher für alle Menschen ohne festes Einkommen oder mit Schufa-Einträgen interessant. Sie kostet je nach Anbieter ebenfalls zwischen 20-40 Euro pro Jahr, ist aber eine echte Alternative, wenn keine „normale“ Karte bestellt werden kann.

Wie sich also hier zeigt, ist es wichtig, zuerst zu wählen, für welche Kreditkarte man sich entscheiden möchte. Im Anschluss kann dann der Online-Vergleich zur Höhe der jeweiligen Jahresgebühren durchgeführt werden.

Weitere Gebühren bei Kreditkartenzahlungen
Die Jahresgebühr ist jedoch nur eine Facette der Kreditkartengebühren. Hier gibt es durchaus weitere, die nicht unbeachtet bleiben sollten:

  • Gebühren für die Verfügung an Geldautomaten
  • Gebühren für den Einsatz der Karte in Europa
  • Gebühren für den Einsatz der Karte außerhalb Europas



Karteninhaber, die ihre Karte nutzen, um sie am Geldautomat einzusetzen, sollten darauf achten, dass die Gebühren hierfür vergleichsweise gering ausfallen. Üblich sind Gebühren in Höhe von 5-10 Euro pro Verfügung. Wer die Karte zwei- bis dreimal pro Monat nutzt, kann so schnell 30 Euro Kosten verursachen. Wird die Kreditkarte häufig am Geldautomaten genutzt, kann auch eine Kreditkarte gewählt werden, die kostenfreie Verfügungen am Automaten ermöglicht. Dieses Angebot offerieren vor allem Direktbanken, die über kein Geldautomatennetz in Deutschland verfügen. Mit der Kreditkarte bleiben die Kunden dieser Banken trotzdem mit Bargeld versorgt – und zwar ohne zusätzliche Kosten.
Weiterhin sollte berücksichtigt werden, dass auch für den Einsatz der Kreditkarte Gebühren erhoben werden können. In den meisten Fällen ist die Bezahlung mit der Kreditkarte innerhalb Europas kostenfrei. Wer also eine Reise nach Spanien oder Griechenland plant, kann Restaurantzahlungen oder Hotelbuchungen meist ohne weitere Kosten abwickeln. Geht die Reise hingegen nach Australien oder in die USA, müssen Kosten berücksichtigt werden. Diese fallen pro Verfügung an und können 1-2 Prozent des jeweiligen Umsatzes betragen. Bei einer Hotelrechnung in Höhe von 200 US-Dollar fallen so nochmals 2-4 US-Dollar an Kosten an.

Tipp: Wenn Sie häufig ins nichteuropäische Ausland verreisen, wählen Sie Kreditkarten mit geringem Auslandseinsatzentgelt.

Die Kosten bei der Nutzung der Kreditlinie
Werden Kreditkarten ausgegeben, richten die Banken immer auch eine Kreditlinie ein. Einzige Ausnahme sind Prepaid Kreditkarten für Menschen mit schlechteren Bonitätswerten, denn diese funktionieren ausschließlich auf Guthabenbasis. Alle anderen Kreditkartenkonten besitzen hingegen einen Verfügungsrahmen, der durch Zahlungen mit der Karte ausgenutzt werden kann. Am Ende eines Abrechnungsmonats werden dann alle Zahlungen addiert und in einer Summe vom Girokonto abgebucht. Innerhalb dieses Monats berechnen Banken und Kreditkartenunternehmen in der Regel keine Zinsen, was für Verbraucher sehr vorteilhaft ist. Sie können so kostenlos Kredit in Anspruch nehmen und diesen am Ende des Monats in einer Summe begleichen.
Immer häufiger bieten die Banken ihren Kunden aber auch die Möglichkeit, den genutzten Kreditkartenrahmen in monatlichen Raten zu tilgen. In diesen Fällen verzichten sie nicht mehr auf die Erhebung von Zinsen. Je nach Angebot fallen zum Teil sogar recht hohe Sätze an, die bis zu 14 Prozent betragen können. Wer also die bequeme Ratenrückzahlung wählt, muss tief in die Tasche greifen. Online ist es aber auch hier möglich, die einzelnen Angebote zu überprüfen und Kreditkarten mit möglichst geringer Verzinsung zu suchen.

Tipp: Wurde das Kreditkartenkonto stark in Anspruch genommen und weist es eine hohe Verzinsung aus, kann die Umschuldung in einen günstigeren Ratenkredit durchaus sinnvoll sein.

Bei Kreditkarten auch eventuelle Guthabenverzinsung prüfen
Obwohl Kreditkarten natürlich genutzt werden, um den Kreditrahmen auf dem Kartenkonto zu nutzen, ist es auch möglich, Kartenkonten als Geldanlagealternativen zu nutzen. Bei einigen Banken erhalten Kunden eine Verzinsung in Höhe von Tagesgeldkonten. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus sind diese zwar in den vergangenen Monaten stark gesunken, dennoch ist es möglich, hier noch bis zu 0,5 Prozent Guthabenverzinsung zu erhalten. Der große Vorteil einer solchen Geldanlage ist die Tatsache, dass die Summen jederzeit verfügbar sind und bei Bedarf einfach auf das Girokonto umgebucht werden können. Alternativ ist es natürlich auch möglich, die Gelder bar am Automaten abzuheben. Wer eine Geldanlage sucht und gleichzeitig auf die Vorteile einer Kreditkarte nicht verzichten möchte, kann entsprechende Angebote wählen. Diese Präferenz wird einfach in den Kreditkartenvergleich einbezogen und schon werden die Kreditkarten, die diese Voraussetzungen erfüllen angezeigt.

Einfacher Online-Vergleich der Kreditkarten im Internet
Verbraucher, die auf der Suche nach einer neuen Kreditkarte sind, können sich hierzu natürlich bei ihrer Hausbank vor Ort beraten lassen. Häufig gibt es hier jedoch keinerlei Auswahlmöglichkeiten. Entweder man nutzt die von der Bank angebotene Karte oder eben nicht. Das Internet hingegen bietet hier deutlich mehr Möglichkeiten, wie das Portal http://www.kreditkarte-beantragen.net ganz deutzlich aufzeigt. Dabei ist es nicht einmal nötig, das Girokonto zu wechseln, denn die Karten können auch unabhängig davon in Anspruch genommen werden.

Nach diesen Kriterien können Kreditkarten ausgewählt werden:

  • Anbieter (VISA, MasterCard, American Express)
  • Umfang der Leistungen: Zahlungsverkehrskarten, Goldkarten Platinkarten
  • Zahlungsart (monatliche Rechnung, Teilzahlung, Prepaid)



Um die für sich passende Karte zu finden, sollte zuerst gewählt werden, für welche Karte man sich entscheidet. Auch der Anbieter ist nicht unwichtig, denn in manchen Ländern gibt es Einschränkungen. So war die Zahlung mit American Express beispielsweise in Kuba lange Zeit nicht möglich. VISA und MasterCard hingegen haben weltweit mehr als 30 Millionen Akzeptanzstellen und sind somit auch in den meisten Urlaubsländern vertreten. Um dies zu überprüfen, lohnt ein Blick auf die Internetseiten der Kartenanbieter, denn hier sind die Einsatzgebiete deutlich verzeichnet.


Weiterhin sollten Verbraucher natürlich auch wählen, ob sie eine reine Zahlungsverkehrskarte nutzen wollen, die ausschließlich für Zahlungen eingesetzt werden kann. Diese wird beispielsweise im Internet beim Onlinehandel eingegeben oder auf Reisen direkt im Hotel bzw. an der Tankstelle vorgelegt. Gold- und Platinkarten bieten in vielen Fällen weitaus mehr Leistungen, etwa verschiedene Versicherungen oder Bonusprogramme. Solche Karten sind vor allem für Menschen interessant, die häufig privat oder geschäftlich unterwegs sind und damit sowohl auf die Versicherungen wie auch auf die Bonusprogramme zurückgreifen.
Die Frage nach der Zahlungsart haben wir im Text bereits behandelt. Günstig ist die monatliche Rechnung, da hier keinerlei Zusatzkosten anfallen. Bei Teilzahlungen, aber auch bei Prepaid berechnen die Banken mitunter zusätzliche Kosten in Form von Zinsen oder Zahlungsgebühren.

Kreditkarten im Internet auswählen und abschließen
Wer nach den genannten Kriterien eine Kreditkarte online gefunden hat, kann diese auf Wunsch direkt von zu Hause aus abschließen. Der Antrag kann ganz einfach am PC geöffnet und mit den erforderlichen Daten ausgefüllt werden. Im Anschluss wird dann entweder das Online-Legitimationsverfahren im Video-Chat durchgeführt oder der Kreditkartenantrag wird über die Post mit Hilfe des Post-Ident-Verfahrens weitergeleitet. Liegt der Antrag dann bei der Bank oder dem Kreditkartenunternehmen vor, erfolgt eine Bonitätsprüfung. Anhand der Einkommens- und Schufa-Daten kann so geprüft werden, ob die Ausgabe einer zusätzlichen Karte möglich ist. Ist dies der Fall, kann die Prägung der Karte in Auftrag gegeben werden. Bereits wenige Tage später erfolgen dann Versand und Zustellung.

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