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Jetzt investieren in Immobilien-Gold

07.02.2018 | Deutschlands Sparer sind die Leidtragenden der fortgesetzten Niedrigzinspolitik der EZB. Seit sich die Leitzinsen auf Null-Niveau oder sogar darunter bewegen, rentieren sich verzinsliche Anlagen kaum noch. Auf dem Sparbuch oder auf dem Tagesgeldkonto sind die Erträge mehr als bescheiden. Bundesanleihen bringen sogar vielfach nur negative Renditen.

Foto: Pixabay (CCO public domain)

 


Nicht jeder hat den Mut, in Aktien zu investieren. Die versprechen zwar auf lange Sicht mehr Erfolg als das Sparbuch - wenn da nicht das Risiko wäre. Niemand kann die Entwicklung der Aktienkurse wirklich vorhersehen. Und da die Notierungen aktuell schon recht hoch sind, ist die Gefahr von Rückschlägen nicht von der Hand zu weisen. Bei Höchstständen an der Börse einzusteigen, war noch nie ein guter Rat.

Immobilien - auch von professionellen Investoren geschätzt

Doch was angesichts dieses "Anlage-Notstands" tun? Einen Ausweg bietet das Immobilien-Investment. Immobilien gelten als wertbeständige und gut kalkulierbare Kapitalanlage. Nicht umsonst wird vom "Immobilien-Gold" oder "Beton-Gold" gesprochen. Als Sachwerte sind Wohnungen und Häuser weitgehend unabhängig vom "Wert des Geldes". Inflation kann ihnen wenig anhaben. Mag die Geldentwertung sich auch aktuell in Grenzen halten, das muss nicht so bleiben. Irgendwann wird die ungezügelte Geldschwemme der EZB ihre Wirkung entfalten.

Das Immobilien-Investment wird dabei keineswegs nur von Privatanlegern und "konservativ" ausgerichteten Unternehmen geschätzt. Auch ein Startup-Inkubator wie die Stuttgarter Koehler Group nutzt Immobilien, um das Investment-Portfolio ausgewogen zu strukturieren und ein angemessenes Verhältnis von Rendite und Risiko zu realisieren. Gewerbliche oder Wohn-Objekte mögen zwar nicht die "Super-Renditen" abwerfen, sie haben aber einen stark risikomindernden Effekt.

Bei Immobilienfinanzierungen von niedrigen Zinsen profitieren

Für das Investment spricht auch, dass die Finanzierungskosten historisch günstig sind. Die Hypothekenzinsen befinden sich auf niedrigstem Niveau. Immobilien-Investoren können bei der Finanzierung ihres Objektes von der Niedrigzinspolitik der EZB profitieren. Private Kreditnehmer mit guter Bonität zahlen für Darlehen mit fünf oder zehnjähriger Zinsbindung unter zwei Prozent Zinsen - wann gab es das schon? Auch hier gilt, dass diese Situation nicht ewig währen wird. Gerade bei den längerfristigen Zinsen wird in absehbarer Zukunft wieder mit einem Anstieg gerechnet. Wer jetzt eine Immobilie erwirbt und mit einem Darlehen finanziert, kann sich das niedrige Zinsniveau lange sichern.

Natürlich gilt auch: Immobilien sind keine Selbstläufer. Es kommt immer auf die Lage, den Zustand und die Ausstattung des Objektes an, welcher Preis zu zahlen ist und welche Erträge durch Mieten möglich sind. Gerade in begehrten Großstädten wie Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren stark angezogen. Nicht selten sind die Kaufpreise stärker gestiegen als die Mieten, was mancherorts zu sinkenden Mietrenditen geführt hat. Die liegen vielfach aber immer noch über dem, was mit verzinslichen Anlagen zu erzielen ist.

Es gibt noch lohnende Investments

Auch wenn es in einzelnen, besonders hippen "Immobilien-Hotspots" Zeichen einer Blasenbildung gibt, generell kann nicht von einer Überhitzung des Immobilienmarkts gesprochen werden. Außerhalb von Gebieten mit überteuerten Preisen sind immer noch gute Gelegenheiten zu finden. Es kommt auf Marktexpertise an und darauf, bei der Auswahl des Objektes "das richtige Händchen" zu haben. Dann lohnt es sich auch jetzt noch, sein Geld in Immobilien-Gold zu investieren.

 

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