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Immobilienwert durch Modernisierungsmaßnahmen erhöhen

25.04.2019 | Eine Immobilie, die modernisiert und saniert wird, schafft mehr Lebensqualität. Entsprechend kann der Eigentümer der Eigentümer der Immobilie einen besseren Preis erzielen. Gemäß einer Umfrage möchte jeder vierte Immobilienbesitzer in energiesparende Maßnahmen wie Dämmung oder Heizungsaustausch investieren. Die folgenden Beispiele zeigen, wie man seine Immobilie modernisieren und sanieren kann, um einen höheren Verkaufspreis oder Mietpreis zu erzielen.

 

Foto: pixabay.com
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Mit einer Dezentralen Lüftungsanlage zu einer höheren Lebensqualität zuhause


Schließlich haben die Mieter und Immobilienkäufer heute höhere Ansprüche was den Wohnkomfort angeht. Insofern sollten Vermieter und Verkäufer mit dem Gedanken spielen eine Dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Haus einzurichten. Diese Anlage erlaubt es ein angenehmeres Raumklima zu schaffen. Dies ist von besonders großem Vorteil in Neubauten. Die Bewohner möchten in ihren eigenen vier Wänden Entspannung finden und in Ruhe ihren Hobbies nachgehen. Darüber hinaus möchte man zuhause auch ruhig schlafen und sich rundum wohlfühlen. Ein gesundes und angenehmes Raumklima trägt dazu bei, dass sich die Bewohner wohlfühlen. Das Installieren einer Dezentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gehört zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen, mit denen der Wert einer Immobilie gesteigert werden kann.

Mehrwert durch ein Smart Home schaffen


Eine weitere Möglichkeit den Immobilienwert zu erhöhen besteht darin, die Immobilie in ein Smart Home umzuwandeln. Schließlich kann man sich den technologischen Entwicklungen nicht mehr entziehen. Ein Smart Home ist mit der modernsten Technik ausgestattet und macht das Leben zuhause viel angenehmer. Beispielsweise kann man ganz bequem die Lichtschalter über eine App steuern oder die Geräte ein- und ausschalten, wenn an sich außerhalb des Hauses befindet.

Zwar ist ein Smart Home teurer. Auf der anderen Seite wird den Bewohnern ein viel höherer Komfort gewährleistet. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass ein Smart Home langfristig zum Sparen verhilft. Auf lange Zeit können die Energiekosten gesenkt werden und trotzdem die vielen technologischen Funktionen genossen werden. Durch ein Smart Home kann somit ein unheimlicher Mehrwert für die Immobilie geschaffen werden.

Immobilie sanieren oder modernisieren?


Man sollte zunächst zwischen Instandhaltung und Modernisierung unterscheiden. Bei der Instandhaltung werden kleinere Schäden sofort behoben. Wenn das Ziegeldach nach 30 Jahren komplett erneuert werden muss, spricht man hier ebenfalls von Instandhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen. Der Wert des Gebäudes wird hier nicht erhöht, sondern der Wertverlust verhindert. Sollte die Dachreparatur aber mit einer Wärmedämmung verbunden werden, spricht man von einer wertsteigernden Modernisierung. Der Zustand des Hauses verbessert sich und die Nutzungsdauer verlängert sich, wie das bei der Dezentralen Lüftungsanlage und beim Smart Home der Fall ist.

Foto: pixabay.com
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Wertsteigerung überprüfen


Mithilfe einer Immobilienbewertung kann der Hauseigentümer abschätzen, welchen Wertzuwachs er durch eine verbesserte Dämmung, Heizungswechsel oder durch eine andere Maßnahme erzielen kann. Ein solches Programm findet der Immobilienbesitzer im Internet. Dazu gibt er einfach die Daten in das entsprechende Onlineformular ein. Das Programm greift zur Berechnung des Marktwertes auf die Daten vergleichbarer Häuser oder Wohnungen zurück.

Mieterhöhung bei Modernisierungsmaßnahmen


Durch eine Modernisierung oder Sanierung kann ebenfalls eine Mieterhöhung erfolgen. Allerdings müssen die Arbeiten gewisse Kriterien erfüllen. Sollte das der Fall sein, kann der Vermieter einen Teil der Modernisierungskosten auf die Miete umwälzen.

Am 1. Mai 2013 ist das Mietrechtsänderungsgesetz in Kraft getreten. Vermieter sind nun in der Lage aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen Mieterhöhungen zu verlangen.

Grundsätzlich hat der Gesetzgeber den Mieter vor übermäßigen Mieterhöhungen geschützt. Insofern muss sich der Vermieter bei seinem Verlangen, die Miete zu erhöhen, an die ortsüblichen Vergleichsmieten halten. Darüber hinaus gilt eine Kappungsgrenze. Der Vermieter darf ein Mieter unterhalb der örtlichen Vergleichsmiete nur um 20 Prozent in einem Zeitraum von 3 Jahren erhöhen.

Immobilienbesitzer dürfen die Miete nach einer Modernisierung um höchstens 3 Quadratmeter Wohnfläche innerhalb von sechs Jahren erhöhen. Darüber hinaus wird der Anteil der Modernisierungskosten für fünf Jahre von 11 auf 8 Prozent reduziert. Dabei spielen die Gesamtkosten der Modernisierung eine untergeordnete Rolle.

Maßnahmen zur Erhöhung des Gebrauchswerts der Mietsache


Auch Maßnahmen, die den Gebrauchswert der Mietsache erhöhen, gehören zur Modernisierung. Es kommt nicht darauf an, ob der Mieter die Maßnahme als eine Verbesserung betrachtet. Eine Verbesserung ist dann gültig, wenn die Wohnung nach der Durchführung der Maßnahme leichter vermietet werden kann. Zu den gebrauchswerterhöhenden Maßnahmen zählen folgende Aktivitäten:

  • Verbesserung des Zuschnitts der Wohnung
  • Verbesserte Belichtung und Belüftung
  • Umwandlung zu einem Smart Home
  • Verbesserung der Funktionsabläufe in Haus und Wohnung
  • Höhere Sicherheit vor Diebstahl
  • Verbesserung des Schallschutzes


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