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Immobiliensektor auf dem Prüfstand: Coronapandemie verlangt Vorkehrungen

31.07.2020 | In den letzten 40 Jahren erschütterten zwei große Krisen die Wirtschafts- und Finanzmärkte. Besonders die Weltfinanzkrise in den Jahren 2007 bis 2009 ist vielen noch gut im Gedächtnis. Die Zinssätze sind seitdem rapide gefallen und die Immobilienpreise in die Höhe gestiegen. Die Coronapandemie stellt nun erneut Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzmärkte vor große Herausforderungen. Wie kann es weitergehen? Und welche Auswirkungen hat die Krise speziell auf den Immobiliensektor?

Laut Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln wird davon ausgegangen, dass die meisten Immobilienunternehmen nur mittelbar negativ von der Corona-Krise beeinflusst werden dürften. Zwar habe die Pandemie einen ersten Angebots- und Nachfrageschock ausgelöst. Doch beruhigend ist, dass die für die Immobilienbranche wichtige Kreditvergabe nicht gefährdet ist. Der Grund liegt darin, dass die Europäische Zentralbank (EZB) Liquiditätshilfen für Unternehmen und Banken vornehmen wird. Für die einzelnen Unternehmen des Immobiliensektors bietet es sich trotz allem an, sicherheitshalber umfangreiche Vorkehrungen im Immobilienmanagement vorzunehmen.

Die Dauer der Einschränkungen ist entscheidend für realistische Einschätzungen

 

Es ist für niemanden absehbar, wie stark und wie dauerhaft sich die Konjunktur in Deutschland, in Europa und in der Welt in den nächsten Monaten verändern wird. Ob Kredite und Mieten weiter problemlos bedient werden können, hängt entscheidend von der Dauer der umfassenden Einschränkungen des Geschäftslebens und der wirtschaftlichen Aktivitäten ab. Die Teilsektoren des Immobilienmarktes sind sehr unterschiedlich von den aktuellen Gesamtentwicklungen betroffen und haben entsprechend auf verschiedene Weise reagiert.

 

Eines steht jedoch fest: Immobilien bleiben im Vergleich zu anderen Anlagen attraktiv. Besonders Immobilienvermittler sollten sich darauf einstellen und Vorkehrungen unabhängig von den derzeitigen Beschränkungen treffen. „Als lohnenswert werden sich akribische Standortanalysen erweisen, um der Immobilienpreisentwicklung gerecht werden zu können“, prophezeit Fabian Simon, Geschäftsführer und Strategieberater eines in Hameln ansässigen Maklerbüros. Als wertvoll und hilfreich können sich dabei Bewertungssysteme erweisen, die verlässliche Einschätzungen dazu abgeben – nicht nur für Makler, sondern auch für Unternehmen auf Expansionskurs oder Privateigentümer. Eines dieser Systeme ist das Immobilienportal Wohnungen.de, das mithilfe einer eigens entwickelten Künstlichen Intelligenz (KI) realistische und zuverlässige Bewertungen liefert.

 

Verlässliche Angaben mithilfe künstlicher Intelligenz

 

Der Immobilienmarkt unterliegt ständigen Schwankungen. Zudem bestimmen immer Angebot, Nachfrage und die Lage der Immobilien die Preise. Gerade in Krisenzeiten wird deutlich, dass der Immobilienmarkt nur weiter wie gewohnt läuft, wenn Käufer und Mieter genügend verfügbares Einkommen haben. Das genannte Bewertungssystem gibt zwar nicht über die individuellen finanziellen Möglichkeiten Auskunft. Es bewertet und vergleicht aber, basierend auf den Daten der KI, die Immobilienangaben mit den Preisen in ganz Deutschland – kostenfrei und vor allem standortbezogen. Das liefert ein hohes Maß an Sicherheit für die Ermittlung der zu erwartenden Preise. Ein Netzwerk aus regional erfahrenen Maklern sorgt am Ende für eine detaillierte Bewertung oder Abwicklung des Immobilienverkaufs. Die über das Portal eingegebenen Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht weiterverkauft oder vermittelt, um zum einen dem Datenschutz umfassend gerecht zu werden und zum anderen keine weiteren störenden Maklerkontakte zu generieren. „Niemand möchte nach einer Anfrage über ein Immobilienportal gleich von mehreren Maklern behelligt werden, nur, weil er eine Bewertung seiner Immobilie einholen möchte“, fasst Simon die Situation zusammen.

 

Qualifizierte Einschätzungen hilfreich für den Immobilienmarkt

 

Für den erfolgreichen Verkauf einer Wohnung oder einer anderen Immobilie ist eine realistische Preisvorstellung eine Grundvoraussetzung. Schon in ruhigen Zeiten ist es herausfordernd, die Zahlungsbereitschaft für eine Immobilie zu bestimmen. Wer eine Immobilie verkaufen möchte, muss letztlich eine Vorstellung über die Entwicklung an einem bestimmten Standort über die gesamte Nutzungsdauer der Immobilie haben. Zudem muss dabei berücksichtig werden, wie sich die Zinsen über einen langen Zeitraum entwickeln. Als Eigentümer ist das kaum möglich. Gerade aufgrund der derzeitigen Lage auf dem Wohnimmobilienmarkt bleibt die fachmännische Einschätzung somit ein wichtiges Kriterium für die Vermeidung von unerwünschten Folgen aus einer Fehleinschätzung.

 

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