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Immobilienpreise auf Mallorca – wohin geht der Trend?

11.12.2019 | Wohnen, wo andere Urlaub machen. Dieser Wunsch kann mit einem Immobilienkauf auf Mallorca Wirklichkeit werden. Doch kann ich mir den Altersruhesitz auf den Balearen überhaupt leisten? Ein Blick auf den mallorquinischen Immobilienmarkt verrät: Die Preise variieren von Region zu Region. Vielerorts sind Häuser sogar günstiger als in Deutschland.

Foto: Katzenfee50 / pixabay.com
Foto: Katzenfee50 / pixabay.com


Ein Zweitwohnsitz im Ausland kann viele Vorteile haben. Dort, wo andere Urlaub machen, lässt sich der stressige Alltag in Deutschland schnell vergessen. Und auch als Alterswohnsitz werden Immobilien auf Mallorca von immer mehr Ausländern genutzt. Beim Zweitwohnsitz am Mittelmeer sollte jedoch einiges bedacht werden – vor allem die Entwicklung der Immobilienpreise. Ob Immobilien in Santa Ponsa das Richtige sind, oder eine Immobilie im Norden, oder ob es empfehlenswert ist, in einer anderen als der südwestlichen Region der Baleareninsel zu investieren, verrät ein Blick auf die Immobilienpreise. Jürgen Conzelmann von immobilienmallorca.com weiß ganz genau, wo sich das Investieren lohnt: Im Südwesten der Insel sind die Preise relativ teuer. Im Zentrum und im Südosten sind die Preise moderater gestiegen und speziell der Südosten ist mit seiner einzigartigen Landschaft und den Gebieten Cas Concos, Santanyi, Felanitx und den Hafenstädten Porto Colom und Porto Pedro geeignet für eine werthaltige Investition.

Mallorquinische Immobilien günstiger als gedacht


Wer an den Immobilienmarkt auf Mallorca denkt, erliegt meist dem Irrglauben, nur gut Betuchte könnten sich ein solches Feriendomizil leisten. Tatsächlich jedoch sind Wohnungen und Häuser auf Mallorca nicht so teuer wie gedacht. In einigen Regionen liegt der Quadratmeterpreis sogar unter dem durchschnittlichen Kaufpreis für eine deutsche Immobilie.

Der durchschnittliche Kaufpreis in Deutschland liegt pro Quadratmeter bei 1.860 Euro (für Häuser) bzw. bei 2.710 Euro (für Wohnungen). Bei einem Vergleich mit den Immobilienpreisen in den beliebtesten mallorquinischen Regionen fällt auf, dass man vielerorts nicht so tief in die Tasche greifen muss. Bereits ab 2.100 Euro pro Quadratmeter ist der Traum vom Eigenheim in Porto Cristo realisierbar. Wer es ruhiger mag, könnte im südwestlichen Santa Ponsa eher fündig werden. Die Nähe zur Inselhauptstadt Palma und die idyllische Lage an einer von steilen Felswänden umgebenen Bucht treiben die Immobilienpreise hier jedoch hoch. Je nach Beschaffenheit und Größe der Finca fallen pro Quadratmeter Kosten von ca. 4.000 Euro pro Quadratmeter an.

So setzt sich der Preis für eine Immobilie zusammen



Auf Mallorca kann es zwischen einzelnen Immobilien teilweise sehr große Preisunterschiede geben. Kaufinteressenten sollten dabei Folgendes beachten:
  • Angebot: Herrscht an einem Ort ein großes Immobilienangebot, sind die Durchschnittspreise für Immobilien aussagekräftiger als bei Orten mit einem kleinen Angebot. Der Grund dafür: Der Durchschnittspreis kann sich an mehreren Angeboten orientieren und dadurch ein realistisches Bild widerspiegeln.
  • Preis-Ausreißer: Auch besonders teure oder günstige Immobilien bestimmen den Durchschnittspreis mit. Deswegen können High-End-Neubauten die Statistik erheblich beeinflussen.
  • Objektgröße: Auffällig ist, dass kleinere Immobilien im Quadratmeterpreis meistens schlechter abschneiden. Eine 50 qm große Wohnung kann ebenso teuer sein wie eine 120 qm Wohnung, obwohl sie keine anderen Merkmale aufweist.
  • Wohnfläche: Im Gegensatz zum deutschen Immobilienmarkt wird der Quadratmeter in Spanien in der Regel nach "konstruierter Fläche" umgerechnet. Weil dabei die Mauern einbezogen werden, sind das im Schnitt 10 bis 15 % mehr Wohnfläche.


Entwicklung der Immobilienpreise auf Mallorca


Was die Preisentwicklung von Immobilien auf Mallorca anbelangt, gehen Marktkenner davon aus, dass eine sinkende Tendenz erkennbar ist. Zwar wird die Nachfrage nicht komplett abflauen, doch immer mehr Kaufinteressenten informieren sich vorher genau darüber, ob der für ein Objekt veranschlagte Preis gerechtfertigt ist. Hinzukommt, dass die aktuelle Stimmungsmache gegen die überwiegend ausländischen Touristen für eine Abwanderung sorgen könnte. Sofern es tatsächlich zu einem Einknicken des Tourismus kommt, werden viele Arbeitskräfte die Insel verlassen.

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