« zurück zur Liste

Immobilienkauf – aber richtig!

13.03.2019 | Aufgrund der niedrigen Zinsen entscheiden sich immer mehr Menschen für einen Immobilienkauf. Die Zinsen sind günstig und vor allem langfristig zu diesen Konditionen zu haben und gerade in unsicheren Zeiten wollen Menschen Ihr sauer verdientes Geld in Betongold bunkern. Es gibt kaum eine bessere Anlage als eine Immobilie. Mit einer Immobilie kann man als Anleger kaum etwas falsch machen. 
   

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com


Natürlich müssen Sie auf einige Dinge aufpassen, aber was die stabile Wertentwicklung betrifft, so kann man keinerlei Dinge falsch machen. Insbesondere im Zusammenhang mit der Notwendigkeit, eine sichere Konditionenlast mit der Bank zu vereinbaren, gibt es auch Dinge, die vernachlässigbar sind. Nebenbei müssen Sie aber auch für die richtige Einrichtung in der neuen Wohnung sorgen. Gekauft ist das Haus oder die Wohnung sehr schnell, aber zum Beispiel die passenden Außenjalousien lassen sich nicht so leicht anbringen. Hier kann es auch noch zu schwerwiegenden Diskussionen mit dem Partner kommen, denn man einigt sich in der Praxis nur selten auf ein gemeinsam geliebtes Stück.

Die gleichen Probleme gibt es auch bei der Inneneinrichtung. Hier gilt es auch, sich zu einem Stil zu einigen. Der Partner interessiert sich unter Umständen für ein modern eingerichtetes Ambiente und Sie selbst würden einen klassischen Stil vielleicht bevorzugen. Die Auswahl des Hauses bzw. der neuen Wohnung erscheint unter diesem Aspekt sehr oft einfacher zu sein und schneller vonstatten zu gehen, als die Anschaffung von Kleinigkeiten für die Inneneinrichtung. Wichtig sind aber dennoch solche Grundlagenentscheidungen, denn sie haben massive Auswirkungen auf die Beständigkeit des Hauses. Dazu müssen Sie erst einmal festlegen, zu welchem Zweck Sie überhaupt eine Immobilie anschaffen wollen. Wollen Sie die Immobilie für Ihre eigenen Wohnzwecke nutzen oder wollen Sie die Immobilie zu Vermietungszwecken kaufen? Solche Entscheidungen haben in der Regel große Folgewirkungen und genau darauf muss schon im Vorfeld entschieden werden.

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com


Den Verwendungszweck der Immobilie festlegen


Warum diese Frage möglichst früh geklärt werden muss, kann anhand einer kurzen Veranschaulichung dargestellt werden. Angenommen, Sie entscheiden sich dazu, die Immobilie zu vermieten, dann werden Sie auch die Einrichtung auf diesen Zweck hin ausrichten. Es ist nicht mehr Ihr persönlicher Lieblingsstil ausschlaggebend, sondern viel eher der Zweck der Vermietung. Ein Mieter denkt auch nicht daran, ein Leben lang in der Wohnung zu verbleiben. Ein Mieter möchte die Wohnung in der Regel nur eine sehr kurze Zeit lang nutzen. Die Vorteile werden also genau mit den Nachteilen abgewogen. Dies führt auch zu kürzeren Entscheidungsketten zwischen dem Mieter und dem Vermieter. Es müssen auch verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Dazu zählen vor allem Aspekte im Zusammenhang mit der praktischen Einrichtung der Immobilie. Sie werden etwa keine Bilderrahmen für einen zukünftigen Mieter aufhängen, sondern lediglich Vorkehrungen treffen müssen, dass ihr Mieter diese Möglichkeit vorfinden kann. Dazu werden Sie aber im Idealfall auch Vorverträge aufstellen, welche Ihnen das Recht auf Entschädigungszahlungen im Falle von Beschädigungen der Innenausstattung der Immobilie zusichern werden.

Steuerliche Aspekte beim Kauf der Immobile


Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Steuer. Die Käufer vergessen nicht selten auf diesen sehr wichtigen Aspekt und bemerken die fatalen Folgen erst beim Verkauf der Immobilie. Neben der finanziellen Planung des Immobilienankaufs spielt auch der steuerliche Aspekt eine wesentliche Rolle bei der Anschaffung einer neuen Immobilie. Bedenken Sie bitte, dass ein Immobilienkauf ein stichtagsbezogener Kauf ist. Dies bedeutet, dass Sie beim Kauf einer Immobilie bereits im Vorfeld den Nutzungszweck wissen müssen. Sollte die Wohnung zum Beispiel für den reinen Eigengebrauch genutzt werden, dann müssen Sie dies auch durchgehend zu planen. Ein Abschluss eines Mietvertrages wirkt sich nämlich begünstigungsschädlich auf die später in Anspruch genommene Hauptwohnsitzbefreiung bei einem Verkauf der Immobilie aus. Arbeiten Sie die Details am besten mit einem guten Steuerberater heraus.
468865
« zurück zur Liste