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Immobilien modernisieren – Maßnahmen, Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten

29.05.2018 | Wer eine Immobilie besitzt, ist an deren Werterhalt und -steigerung interessiert. Modernisierungen rücken daher für Vermieter über kurz oder lang in den Fokus. Ob Sie nun eine kürzlich erworbene Wohnung renovieren möchten oder Ihre eigenen vier Wände sanieren und umbauen wollen: Dabei auf Energieeffizienz zu setzen, macht sich mittel- und langfristig in Ihrem Geldbeutel bemerkbar und wirkt sich positiv auf die Umwelt aus. Die damit in Verbindung stehenden Kosten sind allerdings erheblich und können je nach Umfang der Modernisierungsmaßnahmen an der 100.000 €-Marke kratzen. Welche Kosten auf Sie zukommen, wie Sie jene stemmen können und was Sie sonst noch beachten müssen – immobilien.de verrät es Ihnen.

Welche Maßnahmen kosten wie viel?

Umbauen, Sanieren und Renovieren kosten Geld – unter dem Aspekt der Energieeffizienz sogar viel Geld. Wenn Sie eine neue Einbauküche planen, sind Kosten um die 15.000 € realistisch. Dieselbe Summe könnten jeweils eine effiziente Dachdämmung, der Austausch der Heizung und gegebenenfalls eine altersgerechte Sanierung verschlingen. Neue Elektrik und der Fensteraustausch bewegen sich um die 10.000 €, während Posten wie ein neues Bad, Photovoltaik-Anlagen sowie wirksame Wanddämmung jeweils zirka 20.000 € kosten. Möglicherweise ist auch eine Garage beziehungsweise Carport interessant. Dann kommen zwischen 10.000 und 30.000 € hinzu. Je nach Ausführung sind die Ausgaben demnach nicht zu unterschätzen.

 

Modernisierungen mit Onlinekrediten finanzieren

Bei solch hohen Kosten zerbrechen sich viele Eigentümer ihren Kopf über die Finanzierung – insbesondere dann, wenn mehrere oder sogar alle Maßnahmen innerhalb kurzer Zeit durchgeführt werden. Eine beliebte Finanzierungsform sind Bankkredite. Diese gibt es seit geraumer Zeit nicht mehr nur bei klassischen Filialbanken, sondern verstärkt auch im Internet. Online können die Anbieter meist Darlehen mit attraktiveren Konditionen zur Verfügung stellen. Allen voran Direktbanken, die dank fehlender Filialen Geld sparen. Sie sollten nicht gleich die erstbeste Offerte annehmen und stattdessen ausführlich Online Kredite vergleichen. Spezialkredite mit konkretem Verwendungszweck haben mitunter noch günstigere Zinsen.

Staatliche Förderungen nutzen

 

Neben Online- beziehungsweise Konsumentenkrediten holen Sie sich einen Teil Ihrer Ausgaben gegebenenfalls durch staatliche Förderung zurück. Dies ist zum Beispiel über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) möglich. Doch auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hält unter anderem ein umfangreiches Förderangebot für Privatpersonen bereit, das Sie unbedingt nutzen sollten. Beachten Sie aber, dass die Förderungen vom Staat in aller Regel an spezielle Bedingungen geknüpft sind. Energieeffizienz spielt dabei eine große Rolle. Und: Greifen Sie auf ein Baudarlehen klassischer Art zurück, sind Gesamtausgaben über 35.000 € „zu empfehlen“. Sie sehen: Es gibt viele Finanzierungsmöglichkeiten.

Den richtigen Zeitpunkt für die Modernisierung finden

Sie sollten nicht den Fehler begehen und einfach so sanieren. Ganz entscheidend und auch sinnvoll ist der richtige Zeitpunkt, der je nach Maßnahme ganz unterschiedlich ausfallen kann. Pauschale Aussagen lassen sich dahingehend nicht treffen, da die Notwendigkeit zu renovieren natürlich von verschiedenen Faktoren abhängt (Alter, Nutzung, Baustoffe). Fassaden können deshalb schon nach 5 Jahren renovierungsbedürftig sein, aber auch erst nach 40 Jahren. Heizungsanlagen, Küchen oder die Fenster werden oft nach etwa 20 Jahren ausgetauscht. Hier sollten Sie sich bereits vor dem Erwerb der Immobilie informieren. Dies bedenken leider zu viele Verbraucher nicht, wenn sie darüber sinnieren, was sie beim Hauskauf auf Kredit beachten sollten.

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