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Immobilien für den Verkauf renovieren – was es zu beachten gilt

14.05.2020 | Eine Immobilie gewinnbringend zu verkaufen, gehört zu den schönsten Dingen im Immobiliengeschäft. Doch damit ein möglichst guter Preis erzielt wird, sind einige Vorbereitungen vonnöten. In den meisten Fällen ist eine vorherige Renovierung oder zumindest Sanierung zu empfehlen. Zumindest dann, wenn eine solche in den letzten Jahren nicht erfolgt ist. Eine Renovierung kostet aber Geld und sollte daher gut geplant sein. Zumal mögliche Mäkel nach den Maßnahmen beseitigt sein sollten. Werfen wir daher einen Blick darauf, was Immobilienbesitzer beachten sollten, wenn sie eine Immobilie auf den Verkauf vorbereiten möchten.

Feuchte Wände sind ein Tabu

Ein häufiger Fehler ist es, nicht auf Feuchtigkeit in den Wänden zu achten. Diese kann jedoch zu unterschiedlichen Problemen führen. Unter anderem die Bildung von Salpeter und/oder Schimmel stellt ein Risiko dar. Beides kann sich negativ auf die Preisverhandlung auswirken. Hausbesitzer sollten daher bestenfalls eine Trocknung des Mauerwerks in Erwägung ziehen. Dafür gibt es unterschiedliche Methoden und Mauern trocknen mit dem Drymat-System ist eine davon. Das System beruht auf einem elektrophysikalischen Prinzip, das durch stetige Erfolge zunehmend an Akzeptanz hinzugewinnt. In der Ö-Norm 3355 werden die Anforderungen an das Verfahren beschrieben.

 

Sauberkeit macht einen guten Eindruck

Wer seine Immobilien anbieten möchte, muss darauf achten, dass sie zum Zeitpunkt einer Besichtigung sauber sind. Das macht nämlich einen guten Eindruck und lässt die gesamte Immobilie in einem anderen Licht erstrahlen. Selbst die beste Immobilie würde einen schlechten Eindruck hinterlassen, wenn sie auffällig schmutzig wäre. Es ist also vollkommen legitim, hier etwas penibler zu sein, um den bestmöglichen Preis rauszuholen.

 

Modernisierung kann den Verkaufspreis erhöhen

Die Kosten für eine Renovierung können ziemlich hoch ausfallen. Das lässt sich nicht leugnen. Lohnen tut sie sich in vielen Fällen trotzdem, da sie den Verkaufspreis stark erhöhen kann. Bereits die flächendeckende Installation von Smart-Home-Systemen kann den Preis ungemein erhöhen. Und im Grunde ist das gar nicht mal so teuer. Schließlich sind für die Smart-Home-Systeme an sich keine speziellen Baumaßnahmen erforderlich, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Das ist jedoch nur ein Beispiel. Die Liste an potentiellen Modernisierungsmaßnahmen geht noch viel weiter. Eine Modernisierung kann beispielsweise dazu beitragen, dass der Energieverbrauch der Immobilie sinkt. Auch das wirkt sich förderlich auf den Verkaufspreis aus.

 

Arbeit den Profis überlassen

Falls keine Fachkenntnisse im handwerklichen Bereich vorliegen, sollte eine Renovierung immer Fachkräften überlassen werden. Die Kosten dafür sind zwar insgesamt höher, dafür kann man sich aber am Ende sicher sein, dass alles sauber erledigt wird. Ganz zu schweigen davon, dass ohne hinreichendes Fachwissen schnell Schäden entstehen. Im schlimmsten Fall zahlt man am Ende also sogar mehr. Ausgenommen davon sind kleinere Arbeiten, die sich selbst ohne große Kenntnisse erledigen lassen. Wer dadurch Geld sparen möchte, kann das prinzipiell tun. Normalerweise wird die Renovierung von vielen Anbietern aber ohnehin in einer Art Komplettpaket angeboten. Kleinere Aufgaben fallen somit gar nicht oder nur geringfügig ins Gewicht. Es ist daher fraglich, ob sich die zusätzliche Arbeit überhaupt lohnt.

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