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Immobilien als Altersvorsorge - Das sollten Sie beachten!

24.09.2018 | Altersvorsorge ist ein Thema, welches uns alle betrifft. Gerade in Zeiten der unsicheren Rente und der niedrigen Zinsen, wird es immer wichtiger, sich privat für das Alter abzusichern. Derzeit interessieren sich besonders viele Menschen für den Kauf einer Immobilie. Ob diese selbst bewohnt oder als Mietobjekt verwendet wird, spielt erst einmal keine Rolle.
Ein adäquates Mittel zur Altersvorsorge ist der Kauf einer Immobilie allemal.
Foto: JamesDeMers / pixabay.com


Auf die Lage des Eigenheims kommt es an


Natürlich ist es eine angenehme Vorstellung, im Alter in einem bereits abgezahlten Eigenheim wohnen zu können. Die Angst vor der Kündigung wegen Eigenbedarf spielt keine Rolle mehr und auch ansonsten hat man sich als Immobilienbesitzer nicht mehr nach den Wünschen des Eigentümers zu richten, sondern entscheidet selbst über das Haus oder die Wohnung. Doch so romantisch die Vorstellung vom Bewohnen der eigenen Immobilie auch ist - nicht alle Käufer wohnen über mehrere Jahrzehnte in den eigenen vier Wänden.

Äußere Umstände, wie zum Beispiel der Wechsel des Jobs oder eine Pflege- oder Krankheitsfall in der Familie, können einen Umzug notwendig machen. In diesem Fall ist es wichtig, dass die Immobilie auch langfristig attraktiv bleibt. Das Vermieten lohnt sich nämlich nur dann, wenn die Miete entsprechend hoch angesetzt werden kann. Darüber entscheidet zumeist die Lage. Auch im Falle eines unvorhergesehenen Kaufes ist es wichtig, dass sich das Haus in einer beliebten, zentralen und vor allem teuren Lage befindet. Ansonsten kann es passieren, dass man im Falle einer Änderung der eigenen Lebensumstände herbe Verluste macht, wenn die Immobilie verkauft werden muss.

Nebenkosten von vornherein einplanen


Viele Menschen machen den Fehler, dass sie zwar die Kosten für den Kauf einer Immobilie einplanen, jedoch die Nebenkosten völlig außer Acht lassen. Dabei geht es nicht nur um die zusätzlichen Kosten in Zusammenhang mit dem Kauf, wie zum Beispiel Notarkosten, Gebühren für den Makler, Grundsteuer und einiges mehr, sondern auch um die laufenden Kosten. Wer sich tiefergehend mit diesen und vielen weiteren Fragen zum Thema Finanzen beschäftigen möchte, der findet bei gevestor.de zahlreiche Antworten - auch zum Immobilienkauf.

Neben der Tatsache, dass Reparaturkosten in vier- bis fünfstelliger Höhe anfallen können, müssen bei einem Wohnungskauf auch allgemeine Kosten getragen werden. Hierzu gehört die Trockenlegung eines überschwemmten Kellers ebenso wie die Reparatur des Daches oder die Reinigung des Treppenhauses. Alle öffentlich zugänglichen Bereiche in einem Mehrfamilienhaus gehören der Eigentümergemeinschaft. Entsprechend sind die Eigentümer für Wartung, Pflege und Instandhaltung verantwortlich. Allzu häufig kommt es vor, dass Menschen eine Immobilie kaufen und keinerlei Rücklagen haben. Im Falle einer Kostenbeteiligung einzelner Parteien oder bei einer größeren Reparatur in den eigenen vier Wänden fehlt das Geld. Im schlimmsten Falle kommt es zu einer Zwangsversteigerung, falls die Immobilie noch gar nicht abbezahlt ist.

Eine realistische Selbsteinschätzung ist wichtig


Einen Kredit von der Bank erhalten kreditwürdige Menschen mit einem festen Einkommen und ohne Schulden recht einfach. Allerdings nimmt das Kreditinstitut den Immobilienkäufern eines nicht ab: die realistische Planung und Einschätzung der eigenen finanziellen Mittel. Darum ist es wichtig, sich von einem unabhängigen Dritten beraten zu lassen und gemeinsam einzuschätzen, wie viel die neue Immobilie kosten darf. Niemand wird dauerhaft glücklich, wenn er in einem Eigenheim wohnt, sich aber nichts anderes mehr leisten kann, weil die Wohnung oder das Haus die finanziellen Mittel vollkommen ausschöpft. An dieser Stelle ist Realismus weitaus wichtiger als Optimismus, um guten Gewissens in der eigenen Immobilie leben zu können.
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