« zurück zur Liste

Heizleisten – eine effiziente Methode, Heizkosten zu sparen

07.05.2108 | Sockelheizleisten, oder einfach Heizleisten genannt, werden entweder von Wasser (Dampf) oder von Elektrizität mit Hitze versorgt. Ganz unabhängig von der Energiezufuhr lässt sich mit Heizleisten, im Vergleich zu Radiatoren oder Fußbodenheizungen, bis zu 30 Prozent Energie einsparen. Heizleisten werden entlang ganzer Wände oder Fensterfronten verlegt und bestimmen somit das ganze Raumklima mit einer bedeutend effizienteren Wärmeverlagerung als Heizkörper oder Fußbodenheizungen.
Bildquelle: PIRO4D / pixabay.com


Unterschiede zwischen Heizleisten und anderen Heizsystemen


Um zu verstehen, warum Sockelheizleisten im alltäglichen Betrieb jede andere Form der Raumbeheizung an Effizienzertrag hinter sich lassen, muss man zuerst die Unterschiede betrachten.

Bei Heizkörpern zum Beispiel wird die Luft nur an einer Stelle erwärmt, steigt dann an den Wänden nach oben, und kühlt dann wieder ab. Somit werden nur die Wände und nicht der Raum erwärmt – und das auch nur sehr punktuell. Bei Heizleisten verteilt sich die Hitze gleichmäßig im Raum. Dabei findet keine Luftumwälzung statt, wie es zum Beispiel bei Fußbodenheizung der Fall ist. Somit geht Wärmeenergie in Bewegungsenergie über und ist somit verloren.

Bei Heizleisten wird auch die Oberfläche von Möbel, Schränken oder auch Glas(-wänden) erwärmt. Bei Heizkörpern wird hingegen ausschließlich die Wand dahinter und in Teilen die Decke darüber mit Wärme versorgt.

Durch kalten Boden und durch teilweise kalte Außenwände abseits der Position des Radiators, können Temperaturunterschiede Kondenswasser und Schimmelbildung hervorrufen. Bei Heizleisten und ihrem Wärmefilm an Wänden kann dies nicht passieren.

Möbel und Schränke verhindern sowohl bei Heizkörpern wie auch bei Fußbodenheizungen eine gleichmäßig Wärmeverteilung, da sie als Barrieren wirken. Sockelbodenheizungen hingegen wärmen unter, hinter und auf Möbeln gleichermaßen und schaffen so ein wohlig gleichmäßiges Raumklima.

Kalte Ecken können zwar von unten von einigen Luxusmodellen von Fußbodenheizungen erwärmt werden, aber auch ein noch so teures Model eines Heizkörpers hat da bei Normalbetrieb keine Chance. Man müsste diesen so weit aufdrehen und so lange laufen lassen, damit eine kalte Ecke warm wird, dass dem gegenüber eine verheerende Energiebilanz stehen würde. Anders bei dem tatsächlich simplen System der Heizleisten – diese werden einfach bis in die Ecken und sogar um Ecken herum verlegt und garantieren so trockene und schimmelfreie Raumecken – bis an die Decke hinauf.

Die Energie einer Fußbodenheizung geht auch dadurch verloren, dass die ständig aufsteigende Warmluft den Staub besonders gut in den Räumen verteilt. Dass dies ein Alptraum für Allergiker und Asthmatiker ist muss man nicht gesondert erklären. Zu erwähnen ist allerdings dennoch, dass es vor allem der schwebende Mikrostaub ist, den der Heizköper und die Fußbodenheizung stetig zirkulieren lassen. Die Heizleisten hingegen wärmen nicht mit Umwälzen, sodass keine ungewollte Staubverteilung passieren kann.

All diese Punkte tragen dazu bei, dass für eine gleichbleibende oder auch höhere Raumtemperatur eine Heizleiste bedeutend weniger Energie investiert werden muss, als dies bei Heizkörpern, Radiatoren und Fußbodenheizungen nötig ist.

Hinzu kommt noch, dass eine Sockelleistenheizung es möglich macht, das gleiche Empfinden von Wärme und Behaglichkeit im Raum zu erzeugen, obwohl man durchschnittlich eine um 3 Grad Celsius geringere Raumtemperatur erzeugen muss. Dass so eine große Menge an Energie eingespart werde kann, muss man nicht erklären.

Auch das Mitheizen der Wohnung über sich mit einem ineffizienten und besonders teuren Wärmepolster unterhalb der Decke wird durch die Verwendung von Heizleisten nicht nur verringert, sondern sogar komplett vermieden. Jeder heizt für sich und dank guter Effizienz auch gerecht für den eigenen Geldbeutel.

468865
« zurück zur Liste