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Haussanierung 2019: Vorschläge und Vorgehen

09.01.2019 | Gerne wird versucht, die Notwendigkeit der Sanierung so weit in die Zukunft zu schieben, wie nur möglich. Dass dies aus finanzieller Sicht nicht unbedingt ein kluger Schachzug ist, zeigt sich bereits bei einer kurzen Betrachtung. Denn auf diese Weise ziehen nicht nur bereits bestehende Schäden größere Kreise um sich. Darüber hinaus steigen die laufenden Energiekosten deutlich an. Doch wie ist es möglich, diese wirtschaftlichen Verwerfungen wieder im eigenen Sinne auszugleichen?

Kommunale Gelder nutzen


Gerade in den Gemeinden auf der Schwäbischen Alb ist es ratsam, zunächst einen Blick auf die Angebote der Kommunen zu werfen. Bereits seit Jahren wird dort versucht, die Altbauten im Stadt- und Dorfzentrum neu zu besetzen. Häufig handelt es sich um besonders alte Bauwerke, die jungen Familien zunächst weniger attraktiv erscheinen, als ein Neubau am Stadtrand. Doch auf diese Weise schwindet das Leben aus dem Ortskern und verlagert sich diffus an die Ränder.

Aus diesem Grund sind bereits einige Kommunen dazu übergegangen, einen Zuschuss für den Erwerb und die Sanierung eines Altbaus zur Verfügung zu stellen. Damit soll eine neue finanzielle Attraktivität geschaffen werden, welche die Sanierung über den Neubau hebt. In einigen Landkreisen bietet sich bereits heute die Möglichkeit, zusätzliche fünfstellige Fördermittel zu erhalten, um das Projekt in die Tat umsetzen zu können.

 

Den Nutzen berechnen


Darüber hinaus sinken die laufenden Energiekosten im Rahmen der Sanierung deutlich. Wird ein älteres Haus auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, so sinken die jährlichen Belastungen erheblich. Der Sanierungsrechner bietet nun die Gelegenheit, sich über die Amortisierung der Investition zu informieren. Nach Angabe der individuellen Daten lässt sich berechnen, von welchem Moment an eine positive finanzielle Bilanz im eigenen Sinne erreicht ist. Ob sich eine Sanierung lohnt, finden Sie ganz einfach über den Sanierungsrechner von Bosch heraus.

 

Gleichsam unterscheiden sich die Schwerpunkte, nach denen die Sanierung vorgenommen werden muss. Ein Haus, welches rund 30 Jahre alt ist, kann etwa durch eine Dämmung der Kellerdecke wieder an die aktuellen Standards der Effizienz angepasst werden. Bei älteren Objekten sind häufig die Fenster und Türen ein großes Problem. Zur damaligen Zeit waren weniger Herstellungstechniken bekannt, welche die Isolierung der Durchbrüche verbessern. Zudem hielt sich das Interesse an einer solchen Technik aufgrund der niedrigen Energiepreise zur damaligen Zeit noch in Grenzen. Ein Austausch bietet zudem die Möglichkeit, im gleichen Zug den Einbruchsschutz zu verbessern und damit ein weiteres Ziel ins Auge zu fassen.
 

Welche Kosten sind zu veranschlagen?


Natürlich bleibt die Sanierung trotz eines effizienten Einsatzes des Kapitals eine große finanzielle Belastung. In der Regel ist mit Beträgen im fünfstelligen Bereich zu rechnen, die sich erst im Laufe der nächsten Jahre wieder auszahlen können. Heimwerker haben den wertvollen Vorteil auf ihrer Seite, selbst einen großen Teil der Arbeit übernehmen zu können. Auf diese Weise müssen sie nur für den Kauf des notwendigen Materials wirtschaftlich einstehen. Die Lohnkosten, die ein anderer Hausbesitzer zu tragen hätte, bleiben in diesem Fall erspart. Nicht zu unterschätzen sind jedoch die vielen Arbeitsstunden, die letztlich notwendig sind, um das Haus in den ersehnten Zustand zu befördern und damit den Prozess der Sanierung abzuschließen.

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