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Fertigkeller - Der schnelle Weg zum Keller

06.04.2020 |Fragt man einen wortgewandten Kellerbauer mit fragwürdigem Humor danach, warum sich der Bau eines Kellers lohnt, antwortet dieser prompt und schlüssig: „Na, wo sonst soll man die Leichen lagern?“ Spaß beiseite: Wer sich heute an den Traum von den eigenen vier Wänden heranwagt, steht früher oder später vor der Frage danach, ob das langersehnte Eigenheim über einen Keller verfügen soll.

Fertigkeller - Der schnelle Weg zum Keller. Foto: pixabay.com
Fertigkeller - Der schnelle Weg zum Keller. Foto: pixabay.com


Gerade Fertigkeller sind stark im Kommen und werden immer öfter zur Option der Wahl. Mit welchen Vorteilen Keller Marke Fertigbau punkten und worauf dabei geachtet werden muss, erklärt unser Artikel.

Welche Vorteile haben Fertigkeller?

Diese Aspekte sprechen klar für den Fertigkeller:

  • Transparente und planbare Kosten
    Im Zentrum des Baus stehen nur allzu oft nicht die Wohnträume, sondern die Finanzierung. Schließlich wollen Material und Arbeitseinsatz bezahlt werden. Beim Bau eines Massivhauses fallen die Kosten oft wenig planbar aus, was gleichermaßen für massiv errichtete Keller gilt. Auf der Baustelle kann immer etwas unvorhergesehenes geschehen, das die Kosten in die Höhe treibt. Bei Fertigkellern muss man sich darum keine Sorgen machen. Man erhält ein verbindliches Angebot und kann in finanzieller Hinsicht somit erheblich besser planen.

  • Termingerechter, schneller Bau
    Auch zeitliche Verzögerungen sind beim Kellerbau nicht unüblich. Das ist gerade deshalb ärgerlich, weil sich dadurch der anschließende Bau des Hauses nach hinten verschiebt. Entscheidet man sich für den Fertigkeller, profitiert man jedoch von einer äußerst zügigen Fertigstellung und einem termingerechten Bau.

  • Flexible Eigenleistung
    Wenn das Budget knapp wird, lässt sich durch das Einbringen von Eigenleistung oftmals etwas am Preis machen. In diesem Fall nimmt der Bauherr einfache Arbeiten selbst in die Hand, wodurch sich der Gesamtpreis für den Keller reduziert.


Die Montagevoraussetzungen für einen Keller

Nicht immer ist der Bau eines Kellers überhaupt möglich. Egal ob massiv oder Fertigkeller, müssen gewisse Voraussetzungen gegeben sein. Zum einen müssen die Erdarbeiten, inklusive einer fünf bis zehn Zentimeter dicken Sauberkeitsschicht, erledigt sein, bevor die Montage beginnt. Zum anderen müssen eine Mindestbodendruckfestigkeit von 25 N/cm2 und ein Grundwasserstand von höchstens 50 cm unter der Gründungssohle beachtet werden. Darüber hinaus muss der Aushub der Baugrube fachgerecht vonstattengegangen sein. Empfehlenswert ist zudem das Anfertigen eines Bodengutachtens, das Aufschluss über die Bodenbeschaffenheit des Baugrunds gibt. Dadurch kann bösen Überraschungen zuverlässig vorgebeugt werden.

Fertigkeller - Der schnelle Weg zum Keller. Foto: pixabay.com
Fertigkeller - Der schnelle Weg zum Keller. Foto: pixabay.com


Preise: Was kostet ein Fertigkeller?

Pauschal kann kaum ein Preis für einen Fertigkeller angegeben werden. Dieser richtet sich mitunter nach Größe, Ausstattung, Deckenhöhe, Bodenbeschaffenheit und Ausmaß der Eigenleistung. Nach einer Beispielrechnung der Initiative Pro Keller muss für einen Fertigkeller mit knapp 100 m2 Nutzfläche und einer Deckenhöhe von 2,30 m mit einem Preis von 44.000 € gerechnet werden. Hinzu kommen etwa 11.000€ teure Erdarbeiten sowie Kosten für Fenster, Estrich und weitere Gewerke. Somit landen wir bei einem Gesamtpreis von rund 65.000€. Die meisten Fertigkeller Anbieter wie Südwest Keller liegen in diesem Preissegment.

Die Entscheidung für oder gegen einen Keller

In Anbetracht der Kosten fragt sich so mancher Bauherr, ob er sich überhaupt einen Keller anlegen soll. Diese Entscheidung muss letztendlich jeder für sich selbst treffen. Fakt ist aber: Wer sich gegen einen Keller entscheidet, bereut dies im Laufe der Jahre oft und könnte den zusätzlichen Stauraum mehr als gut gebrauchen.

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