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Ferienhaus kaufen in Italien – das müssen Käufer beachten

25.04.2019 | Im Urlaub ist es oft so schön, dass die Verreisten gar nicht mehr nach Hause möchten. Und manche Orte locken ihre Besucher jedes Jahr aufs Neue. Das gilt auch für die unzähligen italienischen Städte und Inseln, die zu den liebsten Reisezielen der Deutschen gehören. Besonders gerne wird etwa Capri angesteuert, eine Insel vor der Küste Neapels. Um nicht jedes Mal im Hotel absteigen zu müssen, mieten sich viele Urlauber über Seiten wie Interhome.de in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung ein. Und reisen sie fast jährlich an einen Ort, erwägen viele auch den Kauf eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung. Was es dabei zu beachten gibt, erklärt dieser Artikel.

Richtigen Zeitpunkt wählen

In den vergangenen Jahren hat der italienische Immobilienmarkt bisweilen gekriselt. Für Käufer aus dem Ausland ist das eine Art Vorteil: Wer hier eine Immobilie kaufen möchte, kann in diesem Klima leichter einen guten Preis dafür erzielen. Dennoch sollten Interessenten sich mit ihrem Kauf nicht allzu lange Zeit lassen; denn langsam erholt sich der Markt und über kurz oder lang werden die Preise wieder ansteigen. Um ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob eine Immobilie teuer oder günstig angeboten wird, sollten unterschiedliche Quellen zu Rate gezogen werden. Dazu gehören Vergleichsportale im Internet, aber auch örtliche Immobilienmakler oder Fachberichte der italienischen Bank.

Zusatzkosten beachten

Eine Immobilie kostet nie nur das, was der neue Besitzer beim Kauf überweist. In Italien sind im Schnitt zehn Prozent zum Immobilienkaufpreis hinzuzurechnen. Hier wird auf neue Gebäude Mehrwertsteuer erhoben, während für bestehende Bauten Registrierungssteure anfällt. Auch die Eintragung ins Grundbuch ist nicht umsonst. Zudem ist in der Regel eine Steuer auf das Grundstück zu entrichten, welche die Gesamtkosten noch ein wenig in die Höhe treibt. Wer sich im Vorfeld damit auseinandersetzt, vermeidet böse Überraschungen.

Mit Bedacht wählen

Insbesondere beim Kauf eines Ferienhauses sollte der Käufer sich Gedanken machen, wann und wozu er es nutzen wird. Für Alleinstehende oder kinderlose Paare genügt eventuell auch eine Ferienwohnung – allerdings ist es ein Trugschluss, davon auszugehen, dass eine Wohnung zwangsweise billiger ist als ein Haus. Schließlich sollte auch die Lage des Ferienhauses bei der Entscheidung leitend sein: Wer schon in ein Objekt auf Capri investiert, sollte bei der Sonnenterasse nicht knausern. Eine Immobilie ist ein Fehlkauf, die den Käufer noch Jahrelang begleitet. Besonders interessant am italienischen Immobilienmarkt ist, dass hier sowohl antike als auch hochmoderne Häuser und Wohnungen zum Verkauf stehen. Bei antiken Häusern sollte jedoch ausgesprochen gut auf den Zustand der Immobilie geachtet werden.

Eigennutzung und Fremdnutzung

Ein Ferienhaus ist kein günstiges Investment, vor allem, da die Besitzer den Großteil des Jahres nicht darin verbringen werden. Der Gedanke liegt deshalb nahe, es an andere Urlauber zu vermieten, wenn man es selbst gerade nicht nutzt. Diese Möglichkeit sollte unbedingt vor dem Kauf abgeklärt werden. Handelt es sich um ein Appartement, ist das Vermieten an Touristen möglicherweise von der Hausgemeinschaft nicht gewünscht. Und auch bei einem Haus muss rechtlich geklärt werden, ob der Besitzer auf italienischem Boden solche Geschäfte eingehen darf.

Beim Kauf eines Ferienhauses in Italien gibt es also einiges zu beachten – ist der Vertrag aber erst einmal unterschrieben, haben die Besitzer in der Regel auch lange Freude daran.

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