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Ein altes Gebäude abreißen - Darauf sollte man achten

24.05.2018 | Wer ein altes Gebäude abreißen will, muss auf jeden Fall einige Dinge beachten, um keine Rechtsverstöße zu begehen oder teure Fehler beim Abriss zu verursachen. Es gibt natürlich auch in diesem Bereich zahlreiche gesetzliche Vorschriften, die unbedingt im Voraus zu beachten sind. Und beim Abriss selbst müssen viele technische Notwendigkeiten mit einbezogen werden. Im Hauruck-Verfahren wird ein Abriss mehr Probleme als Vorteile schaffen.
Bildquelle: Momentmal / pixabay.com


Rechtliche Genehmigungen


Zunächst braucht der Bauherr auch beim Abriss von Gebäuden natürlich eine Genehmigung von der zuständigen Baubehörde. Dazu muss im Vorfeld ein Antrag auf Erteilung einer Abrissgenehmigung gestellt werden. Die zuständige Behörde genehmigt nach einem vorgeschriebenen Prüfverfahren den Abriss nur, wenn es keine Einwendungen des Denkmalschutzes gegen den Abriss des Gebäudes gibt. Außerdem muss geplant sein, nach dem Abriss neuen Wohnraum zu schaffen. Dann dürfte einer schnellen Abrissgenehmigung nichts im Wege stehen. Sollte diese versagt werden, wäre der Rechtsweg zum Verwaltungsgericht einschlägig, um doch noch eine positive Erteilung zu bekommen.

Auswahl der Abbruchunternehmer


Ein Abriss von Gebäuden ist eine hoch komplexe Angelegenheit, die ausschließlich in die Hände von Spezialisten auf dem Gebiet des Abbruches gehört. Tatsächlich ist die Bezeichnung Abbruchunternehmer keine geschützte Berufsbezeichnung, daher kann es auch Angebote von unseriösen Anbietern geben, die für diese Tätigkeit nicht qualifiziert sind. Der Bauherr haftet aber natürlich auch für die Auswahl seine Handwerker, die zum Abbruch eingestellt oder damit beauftragt werden. Das bedeutet, dass man nur eine Spezialfirma mit dem Abbruch beauftragen sollte, die Erfahrung auf dem Gebiet hat. Dazu sollte sich der Auftraggeber auch entsprechende Referenzen einholen. Der Preis darf hier nicht das entscheidende Kriterium sein. Was nützt ein günstiges Angebot für den Abriss, wenn es dabei zu Rechtsverstößen oder Schäden kommt, für die der Bauherr dann unter Umständen in Anspruch genommen wird? Beim Abbruch kann es auch zu erheblichen Umweltbelastungen kommen, die fachgerecht behandelt werden müssen. Auch Lärmschutz und Belastung der Nachbarn mit Abfall und Dreck sind so schonend wie möglich zu halten,

Wichtige Vorschriften im Umweltrecht und Arbeitsschutz


Beim Abriss von Gebäuden müssen auch alle gesetzlichen Auflagen im Bereich Umweltschutz und Arbeitssicherheit beachtet werden. Natürlich müssen die Arbeiter alle gesetzlichen Vorschriften beim Arbeitsschutz und beim Tragen von Schutzkleidung einhalten. Oft kommt es bei m Abbruch von alten Gebäuden auch zu einem Auftritt von Asbest. Wenn das der Fall ist, gelten natürlich besonders strenge Auflagen hinsichtlich der Entsorgung und dem Schutz der Arbeiter und der Nachbarn und Umwelt. Das kann auch einen Abriss erheblich verteuern. Daher sollte vor Zuschlag zu einem Angebot mit dem Auftragnehmer die Baustelle mit dem abzureißenden Gebäude genau untersucht werden. Auch für viele andere Baumaterialien gelten heute strenge Entsorgungsvorschriften.

Alles aus einer Hand oft günstiger


Wenn nach dem Abriss an Ort und Stelle ein Neubau erfolgen soll, kann es das günstigste sein, den Bauunternehmer, der mit dem Neubau beauftragt ist, auch gleich mit dem Abriss zu beauftragen. Oft ist dann ein preisgünstiges Gesamtpaket möglich. Auf jeden Fall ist es auch ein Vorteil, wenn der Bauunternehmer die Vorgeschichte des Grundstückes durch eigene Abbruchtätigkeit kennt, weil er dann auch für das neue Gebäude das Gelände und alle Besonderheiten bereits kennt.
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