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Dreifachschutz für Haus und Wohnung

30.10.2019 | Kalziumsilikat ist längst kein Geheimtipp mehr, wenn es um die Instandhaltung und Sanierung von Wohngebäuden geht. Denn dieser Baustoff punktet mit Dreifachwirkung: Er macht der Schimmelbildung den Garaus, besitzt gleichzeitig hervorragende Dämmeigenschaften und ist darüber hinaus ein zuverlässiger Helfer in Sachen Brandschutz.

Sind die Außenwände eines Gebäudes schwer zu dämmen, bringen Kalziumsilikatplatten die Lösung. Foto: pixabay / Free-Photos
Sind die Außenwände eines Gebäudes schwer zu dämmen, bringen Kalziumsilikatplatten die Lösung. Foto: pixabay / Free-Photos


Kalziumsilikat – ein echter Allrounder

Kalziumsilikat ist ein nicht brennbarer Baustoff auf mineralischer Basis. Erst ab ca. 1.200 Grad Celsius erreicht er seine Schmelztemperatur und findet durch die poröse und saugfähige Struktur hauptsächlich in der Dämmung von Gebäudewänden Verwendung – meist in Form von großen Platten. Bei ihrer Herstellung wird Kalk und Quarzsand mit sogenannten Luftporenbildnern aufgeschäumt, dann mit Wasserglas sowie Zellulosefasern versetzt und zum Schluss unter Druck zu stabilen Platten verarbeitet.

Das hält nicht nur mollige Wärme im Haus, sondern beugt gleichzeitig auch gefährlicher Schimmelbildung vor. Mit einem pH-Wert von 10 sind Kalziumsilikatplatten alkalisch – also schimmelresistent. Außerdem nehmen sie durch ihre Beschaffenheit Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk ebenso wie Kondenswasser von glatten Flächen (beispielsweise Fenstern) auf. Anschließend geben sie diese über ihre große porige Oberfläche nach und nach wieder ab und vermeiden so jeglichen Feuchtigkeitsstau. Eine zusätzliche Dampfbremsfolie ist somit meist nicht erforderlich.

Innendämmung nachrüsten mit Kalziumsilikatplatten


Kommt es in Bestandsbauten zum Feuchtigkeitseintritt von außen, ist die nachträgliche Innendämmung mit Kalziumsilikatplatten eine effektive und preiswerte Möglichkeit, Schimmelbildung nachhaltig in den Griff zu bekommen. Eine aufwändige Behandlung der Außenwände, welche sich insbesondere in untererdigen Geschossen kompliziert gestaltet, entfällt somit. Auch eine präventive Ausstattung gefährdeter Räume mit Kalziumsilikat ist eine sinnvolle Investition – damit es erst gar nicht zum Schadensfall kommt.

Ältere Gebäude energetisch nachrüsten. Foto: pixabay / Jay Mantri
Ältere Gebäude energetisch nachrüsten. Foto: pixabay / Jay Mantri


Ruckzuck verarbeitet und umweltfreundlich


Die Verarbeitung von Kalziumsilikatplatten ist denkbar einfach. Sie können problemlos auf die benötigte Größe zugeschnitten und für die Anbringung an die Wand durchbohrt werden. Auch eine Weiterverarbeitung mit den gewünschten Tapeten und Farben geht leicht von der Hand. Aufgrund ihrer Mineralbasis lassen die Platten sich zudem umweltfreundlich entsorgen. Damit leisten sie neben der Einsparung wertvoller Energie durch ihre wärmedämmenden Eigenschaften einen weiteren Beitrag für ein nachhaltiges Wohnkonzept.
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