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Die wichtigsten Schritte beim Immobilienverkauf

04.05.2021 | Die stark gestiegenen Preise der letzten Jahre machen für viele Menschen in Deutschland den Verkauf der Immobilie interessant. Zugleich wünschen sich viele, dieses Vorhaben ohne die Hilfe eines Maklers abwickeln zu können. Dahinter steht der Wunsch, letztlich mehr Geld in die eigene Tasche fließen zu lassen. Was dabei zu beachten ist, damit der Verkauf gelingt, das sehen wir uns hier in diesem Artikel genauer an.

Bildquelle: https://unsplash.com/

Den Verkaufswert genau bestimmen


Zur Vorbereitung ist es sinnvoll, sich zumindest einen groben Zeitplan für den Verkauf der Immobilie zurechtzulegen. Auf diese Weise kann künftig genau überprüft werden, ob die Bemühungen intensiviert werden müssen.

Jeder Verkäufer interessiert sich für die Frage, wie viel Geld mit dem Verkauf eingenommen werden kann und sollte. Aus der eigenen Perspektive ist es bisweilen schwer, hier zu einem objektiven Ergebnis zu kommen. Dies liegt nicht zuletzt an der emotionalen Bindung ans Objekt, falls es sich zum Beispiel um das Haus der Eltern handelt. Wer einen Makler oder andere Sachverständige beauftragt, kann sich der hohen Aussagekraft des Ergebnisses sicher sein.

Letztlich gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die einen Einfluss auf den genauen Preis haben. Dazu zählen:

  • Baujahr
  • Zustand der Bausubstanz
  • Flächen
  • Lage
  • Stadt
  • Stadtteil
  • Bodenrichtwert
  • Objektart
  • Die technische Ausstattung



Immer wichtiger wird außerdem der Einfluss der energetischen Ausstattung für den Verkaufspreis. Dies liegt daran, dass sich hierin ein großer Einfluss auf die künftigen laufenden Kosten versteckt. Wer dazu in der Lage ist, die Energieeffizienz noch mit einem entsprechenden Energieausweis unter Beweis zu stellen, kann damit einen positiven Einfluss auf den zu erwartenden Preis ausüben. Viele weitere Infos zum Thema liefern die Profis von mcmakler.de auf ihrer Seite.

Gleichsam sollte auch die andere Perspektive eingenommen werden. Denn der Verkauf einer Immobilie ist zugleich mit einigen Kosten verbunden. Dazu zählen zum Beispiel Werbungskosten, die Kosten für professionelle Fotos, aber auch notwendige Renovierungen. Hinzu kommen Steuern, womöglich eine Vorfälligkeitsentschädigung und das Honorar für die Sachverständigen. Diese sollten auf der anderen Seite aufgelistet werden, um einen Eindruck von den Potenzialen des Verkaufs zu bekommen.

Die richtige Strategie wählen


An und für sich gibt es zwei unterschiedliche Wege, um den Verkauf einer Immobilie zu bestreiten. Zum einen ist es möglich, den Verkauf zum Festpreis abzuwickeln. Alternativ bietet sich die Chance, zu einem Bieterverfahren aufzurufen. Welche dieser beiden Optionen letztlich genutzt wird, spielt natürlich schon bei der Ermittlung des Preises eine Rolle, der für das Objekt aufgerufen werden soll.

Wer sich für ein Bieterverfahren entscheidet, muss den anfänglichen Preis etwas niedriger ansetzen. In dem Fall handelt es sich um ein Lockmittel, um möglichst viele Bieteter am Prozess zu beteiligen. Zugleich liegt darin ein gewisses Risiko der Strategie begründet. Denn nur wenn es eine größere Gruppe von Interessenten gibt, bietet sich die Chance, den Preis im Wettbewerb in die Höhe zu treiben und damit den Profit zu steigern. Die höhere Planungssicherheit ist in jedem Fall mit dem Verkauf zum Festpreis verbunden. Dafür zeigt sich das finanzielle Potenzial bei der Wahl dieser Strategie klar begrenzt.

Die nötigen Unterlagen besorgen


Um den Verkauf sicher abwickeln zu können, ist natürlich eine gewisse Bürokratie nicht zu umgehen. Verkäufer sollten sich deshalb frühzeitig mit all den Unterlagen vertraut machen, die dafür benötigt werden. Dazu zählen einerseits Auszüge aus dem Grundbuch, aber auch Grundrisse, der Energieausweis, die Berechnung der Wohnfläche, die Aufstellung der Betriebskosten und weitere Dokumente. Vollständige Auflistungen sind zum Beispiel hier auf dieser Seite zu finden.

Exposé und Anzeigen schreiben


Nun geht es darum, die Immobilie für Interessenten so spannend wie möglich zu machen. Schon ein gut verfasstes Exposé ist dazu in der Lage, gewisse Erwartungen zu wecken. Letztlich geht alles darum, begeisterte Interessenten für sich zu gewinnen, die sich einen guten ersten Eindruck vom Objekt machen können.

Entscheidend ist schon für das Exposé die Abdeckung von all den wichtigen Informationen, die für potenzielle Käufer wichtig sind. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Größe
  • Fläche des Grundstücks
  • Die Lage
  • Grundriss und Bauplan
  • Baujahr
  • Energetischer Zustand



Neben all diesen Daten, die später Schwarz auf Weiß nachgelesen werden können, laden Bilder die Betrachter zum Träumen ein. Da hier viel Geld auf dem Spiel steht, reicht es nicht aus, einfach ein paar Fotos mit dem Smartphone zu knipsen. Stattdessen müssen die Annahmen möglichst professionell sein, um das Objekt in einem guten Licht zu präsentieren und viele Interessenten für sich zu gewinnen. Wer sich selbst nicht darüber im Klaren ist, wie solche Fotos gemacht werden, für den lohnt sich die Unterstützung durch einen Fotografen.

Die Interessenten einordnen


Letztlich hängt es vom Verhältnis von Preis und Leistung ab, wie viele potenzielle Käufer sich tatsächlich melden. Ein großartiges Exposé kann dafür Sorge tragen, dass das Telefon schon bald nicht mehr stillsteht. Laien unterschätzen oft den zeitlichen Aufwand, der mit dieser Aufgabe verbunden ist. Denn nun muss geprüft werden, hinter welchen Anfragen sich ein ernsthaftes Interesse verbirgt und wer einen Termin für die Besichtigung des Hauses bekommt.

Bei der Besichtigung spielt letztlich auch der persönliche Eindruck des Verkäufers eine Rolle. Das richtige Maß an Vorbereitung sorgt dafür, dass alle drängenden Fragen beantwortet werden können. Experten empfehlen zudem, auch die kleinen Schwächen des Hauses klar zu kommunizieren, sofern sie sich mit den positiven Aspekten die Waage halten. Dieses Vorgehen trägt zu dem Eindruck bei, dass hier keine Informationen unter den Teppich gekehrt werden.

Den Verkauf abschließen


Natürlich muss bei der tatsächlichen Überschreibung der Immobilie alles juristisch genau abgesichert sein. Aus dem Grund ist es wichtig, einen zuverlässigen Notar an der Seite zu haben. Die spätere Unterschrift unter dem Vertrag wird damit nicht nur beglaubigt, sondern auch beurkundet. Nun müssen dem Notar alle wichtigen Unterlagen zur Verfügung gestellt werden, die für den Abschluss des Verkaufs notwendig sind. Erst wenn dieser Prozess abgeschlossen werden konnte, ist die eigentliche Übergabe möglich. Wer bis dato noch in der Immobilie wohnt, muss zum Termin der Übergabe vollständig umgezogen sein. Ein präzises Übergabeprotokoll hält die einzelnen Schritte fest, ehe der Verkauf abgeschlossen ist.

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