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Die teuersten Städte Deutschlands: Dort lohnt sich die Immobilieninvestition

07.09.2021 | Das Leben in großen Städten ist teuer, was nicht zuletzt an den hohen Mietkosten liegt, die sich in den letzten Jahren immer weiter erhöht haben. Die Folge ist, dass sich nicht jeder Mensch in einer Großstadt eine Wohnung leisten kann. Aus diesem Grund werden zum Beispiel Wohnungen getauscht, um an günstigeren Mietkosten festhalten zu können. Insbesondere in Berlin hatten die steigenden Preise für Immobilien zur Folge, dass die Bewohner viel demonstrierten. Um dies einzudämmen, wurde der Mietendeckel eingeführt, der nun aber vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde. Aber welche Städte sind eigentlich am teuersten?

Die teuersten Städte Deutschlands: Dort lohnt sich die Immobilieninvestition. Foto: pixabay.com
Die teuersten Städte Deutschlands: Dort lohnt sich die Immobilieninvestition. Foto: pixabay.com
 

Ein gutes Beispiel: Berlin

In Berlin sind die Mieten zwischen 2009 und 2019 um ganze 100 Prozent gestiegen. Um diese Ausmaße einmal zu verdeutlichen: Wer 2009 noch 1.000 Euro Miete gezahlt hat, zahlt nun 2.000 Euro Miete. Solche Summen sind nicht mit jedem Geldbeutel vereinbar. Erhöhungen der Mietpreise sind allerdings in ganz Deutschland festzustellen. Obwohl die Preise nicht schnell steigen - sie steigen dennoch kontinuierlich. Wann das ein Ende haben wird, ist unklar. Um zu verdeutlichen, wie teuer die Mieten in deutschen Städten sind, ist im Folgenden ein Ranking aufgeführt.
 

10. Platz: Wiesbaden

Wiesbaden liegt im Südwesten von Hessen und verfügt über ungefähr 278.000 Einwohner. In der Landeshauptstadt Hessens kostet der Quadratmeter bei Neuvermietungen durchschnittlich 12,95 Euro. Für eine 100 Quadratmeter große Wohnung würde man also bereits 1.295 Euro Miete monatlich bezahlen. Im Vergleich: Im dritten Quartal des Jahres 2019 waren es 12,05 Euro, die Mietpreise sind also um 90 Cent pro Quadratmeter gestiegen.
 

9. Platz: Darmstadt

In der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden pro Quadratmeter im Durchschnitt 13,01 Euro fällig. 2019 waren es noch 12,35 Euro. Die Preise haben sich also auch hier erhöht.
 

8. Platz: Mainz

Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und ist noch ein klein wenig teurer als Darmstadt. In Mainz kostet der Quadratmeter im Durchschnitt 13,03 Euro. Auch in dieser Stadt waren die Preise im Jahr 2019 noch niedriger: Im dritten Quartal 2019 waren es 12,33 Euro pro Quadratmeter. Inwieweit die Erhöhungen mit der Corona-Krise zusammenhängen, ist nicht ganz klar. Fakt ist: Da die Krise vielen Menschen auch finanziell geschadet hat, sind Erhöhungen der Mietpreise definitiv nicht von Vorteil.
 

7. Platz: Düsseldorf

Auch die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen ist nicht wirklich günstig. Während man im Jahr 2019 noch durchschnittlich 12,01 Euro pro Quadratmeter bezahlen musste, sind es mittlerweile 13,20 Euro pro Quadratmeter. Die Mietpreise sind also um 1,19 Euro gestiegen. Manch einer mag nun denken, dass das ja gar nicht so viel ist, aber: Bei 100 Quadratmetern sind das 119 Euro mehr pro Monat, die man erstmal aufbringen muss.
 

6. Platz: Freiburg

Freiburg im Breisgau schafft es mit 13,46 Euro auf den sechsten Platz. Trotz der hohen Preise ziehen vor allem junge Menschen nach Freiburg, da Freiburg über eine Universität verfügt, die bereits 1457 gegründet wurde. Im Jahr 2019 wurden 12,29 Euro pro Quadratmeter fällig, was bedeutet, dass die Mietpreise um 17,5 Prozent gestiegen sind.
 

5. Platz: Hamburg

Ganze 1.849.000 Menschen leben in Hamburg. In der norddeutschen Stadt zahlt man für einen Quadratmeter im Durchschnitt 13,50 Euro. Wenn man diesen Wert mit den Preisen vergleicht, die man zwischen 2016 und 2020 noch bezahlen musste, erkennt man, dass die Mieten um 10,8 Prozent teurer geworden sind. Auch Hamburg ist also definitiv von den deutschlandweiten Erhöhungen der Mietpreise betroffen.
 

4. Platz: Berlin

Berlin wurde ja bereits zu Beginn als Beispiel herangezogen. In der Hauptstadt Deutschlands konnte der Mietendeckel nicht durchgesetzt werden, weshalb die Preise für Immobilien nach wie vor hoch sind. Es geht sogar so weit, dass Mieter die entsprechende Differenz nachträglich entrichten müssen. Der Quadratmeter kostet in Berlin 2021 durchschnittlich 13,68 Euro, während es 2020 noch 9,57 Euro pro Quadratmeter waren. In Berlin werden die Mietpreissteigerungen also ganz besonders deutlich. Hierbei muss man aber beachten, dass die Randbezirke Berlins günstiger sind. Wer allerdings zentrale und beliebte Viertel in Berlin bevorzugt, muss mit entsprechend hohen Preisen rechnen.
 

3. Platz: Stuttgart

Die Stadt im Südwesten Deutschlands schafft es sogar in die Top 3 der teuersten Städte Deutschlands. Wenn man hier eine Immobilie mieten möchte, muss man mit einem durchschnittlichen Preis von 14,74 Euro pro Quadratmeter rechnen. Auch hier waren die Mieten im vorherigen Jahr noch niedriger: 2020 kostete der Quadratmeter 13,91 Euro. Die Mieten sind also um immerhin 1,17 Euro teurer geworden. Ein Ende ist auch hier erstmal nicht in Sicht.
 

2. Platz: Frankfurt

Frankfurt schafft es mit 15,75 Euro pro Quadratmeter auf den zweiten Platz im Ranking. Frankfurt wird oft als Deutschlands "Finanz-Metropole" bezeichnet, da man hier unter anderem die Deutsche Bank, die Commerzbank, die KfW Bankengruppe, die DZ Bank und nicht zuletzt auch die Europäische Zentralbank findet. Wenn man die aktuellen Preise für einen Quadratmeter mit den Preisen aus dem Jahr 2019 vergleicht, kann man sehen, dass die Preise um 1,52 Euro gestiegen sind. 2019 waren es noch 14,33 Euro pro Quadratmeter.
 

1. Platz: München

München ist die teuerste Stadt Deutschlands - nirgends sonst sind die Mieten so hoch wie dort. Der Preis für einen Quadratmeter ist fast drei Euro höher als in Frankfurt. Mittlerweile muss man in München für einen Quadratmeter im Durchschnitt 18,48 Euro bezahlen. Eine Immobilie mit 100 Quadratmetern kostet also stolze 1.848 Euro pro Monat. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Gehalt in Deutschland beträgt etwa 3.100 Euro brutto. 2019 musste man in München noch 17,50 Euro bezahlen. Wenn man den Zeitraum zwischen 2016 und 2020 betrachtet, fällt auf, dass die Preise um ganze 12,4 Prozent gestiegen sind. Auch hier werden die Mietkosten vermutlich weiter steigen.
 

Immobilien lohnen sich

Wie man sieht, lohnt es sich für Vermieter durchaus, in Immobilien zu investieren, da die Preise stetig steigen. Hat man also eine Immobilie in München gefunden und ist bereit in diese zu investieren, kann es sich durchaus lohnen, sich an einen Immobilienmakler in München zu wenden, der dabei behilflich ist, einen Mieter oder auch einen Käufer für das Objekt zu finden. Die Investition in Immobilien gilt als eine der sichersten Geldanlagen überhaupt und kann im Rentenalter für ein sorgenfreies Leben sorgen. 

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