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Die optimale Beleuchtung im Büro

01.10.2020 | Die Beleuchtung im Büro beeinflusst sehr entscheidend das Arbeitsklima und die Produktivität. Wenn du ein Büro mieten willst, kannst du schon von vornherein darauf achten, dass dessen Fenster viel Tageslicht einlassen. Gute Lichtverhältnisse werden deine Konzentrationsfähigkeit und die deiner Mitarbeiter deutlich fördern.

Foto: pixabay.com
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Bedeutung der Beleuchtung

In einem Büro kann es zu viel und auch zu wenig Licht geben. Zu einem Lichtkonzept gehören daher die Beleuchtung und die Möglichkeit der Verschattung mithilfe von Gardinen, Markisen oder getönten Scheiben. Einen Grundsatz solltest du beachten: Tageslicht ist stets das beste Licht. Daher weisen wir jeden, der ein Büro mieten möchte, auf den Aspekt des Lichteinfalls durch die Fenster hin. Kunstlicht ist zwar oft unerlässlich, doch Tageslicht fördert noch deutlich mehr die Leistung, Motivation und Aufmerksamkeit der Mitarbeiter. Ein Arbeitsplatz am Fenster gilt daher als ideal. Dabei sollte der Schreibtisch so gestellt werden, dass von schräg links hinten Licht auf den Bildschirm fallen kann.

Direkte und indirekte Beleuchtung

Eine direkte Beleuchtung schafft die Schreibtischlampe. Sie soll nicht die einzige Beleuchtung sein. Man empfiehlt die Koppelung der direkten mit der ergonomisch günstigerer indirekten Beleuchtung durch Decken-, Wand- und Stehlampen. Wie viele dieser Lampen du in deinem Büro benötigst, kann von dessen Standort abhängen. Es gibt Regionen im Süden mit sehr vielen Sonnenstunden pro Tag, die an sich schon für die indirekte Beleuchtung sorgen. Wenn Geschäftsleute aber ein Büro mieten in Hamburg oder an anderen Stellen im Norden, benötigen sie wegen des trüben Lichts meistens etwas mehr Beleuchtung im Büro. Deckenlampen sollten versetzt angebracht werden, also nicht direkt über dem Arbeitsplatz hängen.

Warmes und kühles Licht

Für das Licht gibt es verschiedene Messgrößen:

  • Die Einheit Kelvin benennt die Farbtemperatur des Lichts. Es gilt: Je weniger Kelvin eine Lichtquelle hat, desto wärmer erscheint sie farblich. Für ein Büro eignen sich relativ gut 4.000 bis 5.200 Kelvin, die als leicht warm bis neutral empfunden werden. Weiß-blaues Licht wirkt unnatürlich und kalt, auch wenn es hell erscheinen kann. Wir raten davon ab. Wähle eher Gelbtöne.
  • Lumen (lm) ist die Messgröße für den abgegebenen Lichtstrom pro Zeiteinheit.
  • Lux (lx) ist die Messgröße für den Lichtstrom pro Flächeneinheit. Die Formel lautet: 1 lx = 1 lm:m²


Die Arbeitsstättenverordnung regelt die Anforderungen an die Lichtstärke in Büros und verwendet als maßgebende Meßgröße Lux/ RF. Die ASR A3.4 schreibt 500 Lux für einen Arbeitsplatz im Büro vor. Gleichzeitig darf es weder Blendungen noch Reflexionen geben.

Gestaltung der Beleuchtung

Die Beleuchtung sollte sich optisch ins Ambiente des Büros einfügen. Es gibt hierfür verschiedene Lampentypen. In größeren Büros können verschiedene Lampen das Bürolayout bereichern. Neben Deckenlampen können attraktive Hängelampen über dem Konferenztisch angebracht werden, die für einen ansprechenden Look sorgen. Verstellbare Schreibtischlampen gibt es in verschiedenen Varianten zwischen minimalistisch bis industriell. Idealerweise lassen sich Schreibtisch- und Deckenlampen flexibel verstellen. Die Gestaltung der Beleuchtung muss nicht nur der Arbeitsstättenverordnung entsprechen, sie sollte auch den Kolleginnen und Kollegen gefallen und daher mit diesen abgestimmt werden.

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