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Die Wahl der richtigen Heizung für Ihr neues Zuhause

09.03.2020 | Sie tragen sich mit dem Gedanken ein eigenes Haus zu bauen? Dann dürfen wir jetzt schon gratulieren, denn damit haben Sie einen großen Schritt in Richtung Unabhängigkeit gemacht. Doch gerade bei der Wahl der richtigen Heizung stehen viele vor einer großen Anzahl an Fragen. Soll es eine Zentralheizung  mit regulären Heizkörpern j sein? Oder doch lieber eine Fußbodenheizung, oder eine Kombination von Beidem  Und womit soll sie betrieben werden? Öl, Gas, Strom oder Holz? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Heizmethoden in diesem Ratgeber kurz vor.

Wie wird das neue Zuhause künftig beheizt? Foto: pixabay.com
Wie wird das neue Zuhause künftig beheizt? Foto: pixabay.com


Die Fußbodenheizung - Warme Füße rund um die Uhr

Die Fußbodenheizung erzeugt wohlige Wärme, die flächendeckend auf dem Boden verfügbar ist. Sie kann elektrisch mit Heizspiralen oder mit einem Heizkreislauf mit Warmwasser betrieben werden. Zusätzlich ermöglicht Sie die Ausnutzung physikalischer Gesetze. Warme Luft steigt immer nach oben. Neben dem Fußboden wird also gleich auch immer der Raum selbst mit geheizt. Doch die Wahl des Bodenbelags spielt hier eine entscheidende Rolle. Je nach Material kann die Wärme länger oder kürzer gespeichert werden. Die Fußbodenheizung kann jedoch zu einer Senkung der Energiekosten beitragen.

Die Pelletheizung - Wärme aus Holz

Die Pelletheizung ist eine besondere Form der Wärmeerzeugung durch das Verbrennen von Holz. Sie vereint die saubere Heiztechnik eines Holzbrennkessels mit dem Komfort einer Gaswandheizung oder Ölheizung. Unterschieden wird hier nach Pelletkessel-Heizung und Pelletofen. Erstere agiert als Zentralheizung in Gebäuden und versorgt sämtliche Zimmer mit Wärme. Der Pelletofen ist eher raumbezogen und arbeitet dort wir ein Heizkamin. Der große Vorteil ist, dass die Pelletheizung sich ihr Brennmaterial, wie beispielsweise die Ölheizung aus einem großen Vorratstank bezieht. Es müssen also nicht regelmäßig Holzscheite oder neue Pellets von Hand zugeführt werden.

Die Ölheizung - Klassiker im neuen Gewand

Die Ölheizung ist in vielen Haushalten vertreten. In der Regel wird ein Tank mit Heizöl gefüllt, was dann dem Verbrenner in der Heizungsanlage zugeführt wird. Dadurch werden Heizwasser und Verbrauchswasser erhitzt und über die Leitungen den jeweiligen Räumen zugeführt. Ältere Ölheizungen sollten auf jeden Fall erneuert werden, denn moderne Geräte verfügen über einen deutlich geringeren Verbrauch und sind somit effizienter und günstiger im Betrieb. Leider ist der Rohstoff Öl nicht unendlich verfügbar, weshalb die Ölheizung immer mehr an Attraktivität verliert.

Die Gasheizung - Weit verbreitete Heizmethode

Ähnlich wie bei der Ölheizung nutzt auch die Gasheizung einen Brennstoff, in diesem Fall Gas, um damit Wärme zu erzeugen. Das Gas befindet sich beispielsweise in einem außerhalb des Hauses installierten Gastank oder es wird direkt vom Anbieter über Leitungen zum Haus befördert und kann über einen Gaszähler abgerufen werden. Es gibt ca 13 Millionen Gasheizungen in Deutschland.

Solar, Wärme Luftpumpe und Co.

Es gibt natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, einen Raum zu heizen. Von Solarenergie, über Erdwärme bis hin zur Wärme Luftpumpe, bzw. Wärme Austausch Heizung sind zahlreiche Alternativen auf dem Markt verfügbar. Informieren Sie sich vor dem Bau ausgiebig darüber, welche Heizungsart am besten zu Ihnen passt.

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