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Die Gestaltung von kleinen Badezimmern – so funktioniert es

15.10.2020 | Ein kleines Badezimmer ist eine echte Herausforderung. Doch mit einigen Tipps und Hinweisen können auch sehr kleine Räume effektiv ausgenutzt werden. Das beginnt bereits bei der Badewanne oder Dusche und reicht bis hin zu den Waschbecken und Waschtischen. 

Foto: pixabay.com
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Die Badewanne als Zentrum des Badezimmers

Es soll auch bei einem kleinen Badezimmer nicht auf eine Badewanne verzichtet werden? Moderne Lösungen, wie sie auch von Antonio Lupi angeboten werden, sind hier eine sehr gute Option. So besteht die Möglichkeit, mit einer Eckwanne zu arbeiten. Sie lässt sich optimal in die Ecken des Raumes einfügen und nutzt so auch einen geringen Platz aus. Zudem werden inzwischen gerne asymmetrische Badewannen verbaut. Der Oberkörper hat dabei ausreichend Platz, damit sich entspannt werden kann. Die Beine brauchen nicht so viel Raum. Dadurch kann die Badewanne auch so installiert werden, dass ein ausreichender Durchgang bleibt.

Die Dusche als Alternative

Oft wird in kleinen Badezimmern darauf verzichtet, eine Badewanne einzubauen. Eine Dusche braucht aber auch Platz. Hier gibt es ebenfalls einige Lösungen, die dabei helfen können, den Platz effektiv zu nutzen. Die quadratische Duschwanne ist ein Klassiker. Weniger Platz benötigt aber die fünfeckige Variante. Die Grundfläche ist ähnlich, der Einbau in einer Ecke mit einem schmalen Ausgang ist jedoch besonders praktisch. Eine Alternative zur fünfeckigen Dusche ist der Viertelkreis. Wer lieber die abgerundete Variante mag, der ist mit dieser Ausführung gut bedient.

Tipp: Es kann auch auf eine Duschwanne verzichtet werden. Wenn ein Duschboden auf gleicher Höhe ist, wirkt das Badezimmer gleich deutlich größer, als es ist. Die Duschabtrennung kann über einen Vorhang oder auch über eine bewegliche Wand erfolgen, die sich schwenken lässt.

Die passenden Möbel für das Badezimmer finden

In kleinen Badezimmern sind Möbel eine echte Herausforderung. Wenn das Waschbecken an der Wand installiert wird, ist der Raum effektiv ausgenutzt. Allerdings wird damit auch auf Stauraum verzichtet. Die Unterschränke sind oft zu groß, um in kleinen Bädern eingebaut zu werden. Hier kann mit einem sogenannten Möbelwaschtisch gearbeitet werden, der eine praktische Aufteilung mitbringt. So können beispielsweise an den Seiten Regelbretter angebracht werden. Dadurch ist kein Platz notwendig, um Türen öffnen zu können. Gleichzeitig wird aber Raum geschaffen, um Handtücher oder Utensilien aufzubewahren.

Generell ist es bei den Möbeln eine gute Idee, sich auf Maßanpassungen zu spezialisieren. Oft haben kleine Badezimmer Nischen, die nicht mit gängigen Lösungen ausgefüllt werden können. Einfacher ist es, sich hier Regale oder Schränke direkt anfertigen zu lassen. Gerade die Ausnutzung von Ecken ist dabei ein Faktor. Auch Regale an der Wand können einen zusätzlichen Stauraum mit sich bringen. Zudem ist der klassische Spiegelschrank hier eine ideale Idee. Er bietet Platz für kleine Utensilien und stellt gleichzeitig einen Spiegel zur Verfügung, der im Bad nicht fehlen darf.

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