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Die Einbauküche - Küchenergonomie spielt eine wichtige Rolle

07.10.2019 | Die Küche gehört zu den wichtigsten Räumen des Hauses. Sie wird nicht nur für das Zubereiten der Mahlzeiten genutzt, sondern dient auch zur Lagerung und Aufbewahrung von Vorräten. Viele Familien nehmen dort auch ihre Mahlzeiten gemeinsam ein oder sitzen zusammen. Die Küche gilt als das Herz des Hauses. Wenn sie diesen Anspruch erfüllen soll, müssen Sie einiges beachten.

 

Foto: pixabay.com
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Küchenergonomie- ein wichtiger Faktor bei der Planung


Wenn Sie eine Einbauküche planen, sollten Sie nicht nur auf Design und Ausstattung achten, sondern der Küchenergonomie mindestens ebenso große Aufmerksamkeit schenken. Küchenergonomie bezeichnet die Anordnung von Küchenmöbeln, Arbeitsflächen und Geräten. Sie sollte so erfolgen, dass die Küchenarbeit so bequem und leicht wie möglich erledigt werden kann. Um es gleich vorneweg zu sagen: Die ideale Küche gibt es nicht. Welcher Typ von Einbauküche sich ergonomisch am besten eignet, hängt neben Größe und Grundriss des Raums auch von den Gewohnheiten der Hausbewohner ab. Je nachdem haben sich verschiedene Küchenformen als besonders vorteilhaft erwiesen.

Die Küchenzeile


Diese Form ist besonders häufig zu finden. Sie eignet sich für Küchen mit schlauchartigem Grundriss. Alle Geräte sind in einer Reihe angeordnet. Die gegenüberliegende Wand bietet Raum für den Kühlschrank und einem Essplatz. Die Küchenzeile sollte nicht länger als 3 Meter sein, weil sonst die Wege beim Kochen zu lang werden. Diese Variante ist preisgünstig, bietet jedoch nur wenig Stauraum und Platz für Geräte.

Die Doppelzeile


Sie eignet sich für Räume mit breiterem Grundriss, die Fenster und Tür an den Schmalseiten haben. Die Längsseiten werden durch 2 Küchenzeilen eingenommen, die sich gegenüber stehen. Die Doppelzeile hat mehr Stauraum und Möglichkeit zum Aufstellen von Geräten. Da die meisten Küchenräume nur klein sind, gibt es jedoch kaum Platz für einen Esstisch.

Die L-Küche


Sie heißt auch Winkelküche oder Eckküche und besteht aus einer langen und einer kurzen Küchenzeile, die im rechten Winkel aneinander grenzen. Eine L-Küche eignet sich sowohl für kleine als auch große Räume. Eine Seite kann sogar in den Raum ragen und als Esstheke oder Raumtrenner dienen. Eine Eckküche bietet viel Stauraum und Platz für Geräte Problematisch ist jedoch Gestaltung der Ecke. Dort kann beispielsweise eine Eckspüle oder ein spezieller Schrank mit Auszügen stehen. Diese Lösung ist jedoch teuer.

Die U-Küche


Dort haben Sie viel Platz zum Kochen, für Arbeitsflächen und Küchenmöbel. Eine Seite ragt üblicherweise in den Raum hinein und dient entweder als Esstheke oder Raumteiler. Hochschränke sollten nur an einer Seite montiert werden, weil sie sonst erdrückend wirken. U-Küchen eignen sich am besten für große Räume mit quadratischem Grundriss, die nur eine Tür haben. Sie sind relativ teuer. Meist bleibt kein Platz für einen Esstisch.

Die G-Küche


Dabei handelt es sich im Prinzip um eine U-Küche mit einer zusätzlichen kurzen Zeile aus Unterschränken. Die G-Küche bietet viel Platz, eignet sich jedoch nur für große Räume ab 15 Quadratmeter. Auch in diese Küche passt kein Esstisch. Dafür wird die kurze Zeile oft als Esstheke, Abstell- oder Arbeitsfläche genutzt.

Foto: pixabay.com
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Die Inselküche


Sie eignet sich für sehr große Räume und hat ihren Namen daher, weil Herd, Backofen und Arbeitsflächen, manchmal auch die Spüle, in der Mitte der Küche angeordnet sind. Inselküchen sind teurer als andere Küchenformen, weil es sich häufig um Sonderanfertigungen handelt.

Welche Küchenform ist die beste?


Das hängt von der Raumgröße, dem Grundriss, der Lage der Anschlüsse und der Fenster und Türen ab. Am besten ist es, wenn Sie sich von einem professionellen Küchenplaner beraten lassen. Er kann am Computer ein virtuelles Modell Ihrer Traumküche kreieren.
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