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Der erste Umzug - Diese 7 Dinge müssen geregelt werden

01.02.2018 | Der erste Umzug bedeutet, dass man mit vielen Sachen konfrontiert wird, die man früher nicht zu erledigen hatte. Deshalb muss man an ihre Regelung im Voraus denken, weil nur das den erfolgreichen Wohnungswechsel garantiert.

Sicherung der Wohnung geht vor – Miet- bzw. Kaufvertrag

Als erstes muss man die neue Wohnung gesetzeskonform mieten. Zu diesem Zweck muss man einen Mietvertrag unterzeichnen, der alle Aspekte von der Höhe der Miete bis hin zur Instandhaltung der eventuell mitvermieteten Gegenstände regelt. Kauft man dagegen eine Eigentumswohnung, so muss man den Kaufvertrag genau durchlesen oder noch besser von einem Rechtsanwalt auf seine Gesetzeskonformität prüfe lassen. Sobald das erledigt ist, kann man zu den anderen Dingen übergehen.

Versicherungen nicht vergessen

Für die neue Wohnung muss man einen Haftpflichtversicherung und auch einen Hausratversicherungsvertrag abschließen, um im Fall der Falle keine Kosten tragen zu müssen. Auch der Abschluss eines Rechtschutzversicherungsvertrages kann sinnvoll sein.

Telefon- und Internetanschluss neu einrichten

Wenn man das geregelt hat, kommt die Versorgung der Wohnung mit Telefon und Internet an die Reihe. Hatte man bereits in der Elternwohnung einen Vertrag mit Telefon und Internetanbieter, so muss man ihn über den Wohnungswechsel informieren und einen Technikertermin vereinbaren. Bietet der Anbieter unter der neuen Adresse keine Internet- und Telefonverbindung an, so muss man den Anbieter wechseln.

Gas- und Stromanbieter neu wählen

Zieht man in eine Eigentumswohnung ein, so muss man eventuell auch bei Gas, Strom und Wasser den bisherigen Anbieter wechseln.

Umzugsfirma rechtzeitig beauftragen

Nicht weniger wichtig ist auch die rechtzeitige Vereinbarung des Termins für den Umzug mit einem Umzugsunternehmen oder mit Umzugshelfern, weil auch die Wochen im Voraus ausgebucht sein können.

Nachbarn über den Umzugslärm informieren

Und auch die Nachbarn sowohl am alten als auch am neuen Ort müssen über zu erwartenden Lärmbelästigung im Zusammenhang mit dem Umzug informiert werden.

Ummeldung und Ummöblierung dürfen nicht vergessen werden

Unmittelbar nach dem Umzug steht die Ummeldung bevor. Dabei betrifft die Ummeldung nicht nur das Anmelden vom Wohnungswechsel beim Einwohnermeldeamt, sondern auch bei solchen Organisationen wie die Post, die Verkehrsbehörde, die Hochschulbildungsanstalt oder beim Arbeitgeber, beim Hausarzt, der GEZ, Zeitungen und Vereinen, bei denen man angemeldet ist. Um die neue Wohnung anzumelden, hat man 14 Tage, wonach Bußgeld von bis zu 500 Euro droht. Wie viel Zeit man für die Ummeldung bei den anderen Organisationen hat, hängt von der jeweiligen Organisation ab. Aber wenn man ohne Komplikationen umziehen möchte, sollte man nicht bis zum letzten warten. Genauso zügig sollte man bei der Möblierung der neuen Wohnung vorgehen, um Ärger mit Nachbarn wegen andauernder Belästigung zu vermeiden. Dafür eignen sich die Mitnahme der alten Möbelstücke und auch der Kauf der Möbel bei IKEA wenn man knapp bei der Kasse ist. Denkbar ist es, seine Verwandten und Freunde um die Zurverfügungstellung Ist man gut betucht, so sollte man Möbelstücke am besten zum Zeitpunkt des Umzugs zur neuen Adresse bestellen und si dort durch Umzugshelfer installieren lassen.

Fazit

Will man problemlos umziehen, so muss man einige Sachen berücksichtigen. Zum einen muss derjenige, der umziehen möchte, den Miet- oder Kaufvertrag gesetzeskonform abschließen. Zum anderen. hat er für den Abschluss der notwendigen Versicherungsverträge zu sorgen. Nicht weniger wichtig ist auch die Informierung seines Telefon und Internetanbieters über die bevorstehende Veränderung des Wohnortes und die Vereinbarung eines Technikertermins. Kann der Anbieter keinen neuen Anschluss unter der neuen Adresse anbieten, so muss man den Anbieter wechseln. Und sowohl die Informierung anderer Behörden und Organisationen als auch die Möblierung der Wohnung sollte möglichst schnell erfolgen.

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