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Das Eigenheim vor Feuer schützen - so funktioniert vorbeugender Brandschutz

13.03.2019 | Bei Hausbränden kommen in Deutschland jedes Jahr rund 600 Menschen ums Leben. Die Brandursachen sind vielfältig und reichen vom nicht ausgeschalteten Herd bis zum Adventskranz, der Feuer fängt. Unachtsam liegengelassene, brennende Zigaretten erhöhen das Risiko für Brände im Eigenheim.

Quelle: unsplash.com

Brandquellen rechtzeitig erkennen


Nach dem Erwerb einer Immobilie sollten sich Hausbesitzer deshalb mit dem Thema Brandschutz auseinandersetzen. Mithilfe geeigneter Vorsichtsmaßnahmen und technischer Sicherheitsausrüstung kann die Entstehung eines Feuers verhindert, der Brand gemeldet oder bekämpft werden. Der sogenannte anlagentechnische Brandschutz zählt zu den vorbeugenden Maßnahmen. Obwohl entsprechende Anlagen im Rahmen baulicher Brandschutzmaßnahmen in den meisten gewerblichen und öffentlichen Gebäuden bereits integriert sind, fehlen derzeit noch gesetzliche Regelungen für den anlagentechnischen Brandschutz für private Wohngebäude. Mit den richtigen Brandschutzmaßnahmen können jedoch Brände frühzeitig erkannt und der Wert des Gebäudes erhalten werden. Vorbeugende Brandschutzlösungen sind sowohl für gewerbliche und private Immobilien sinnvoll. Effiziente Anlagen für den vorbeugenden Brandschutz werden von Herstellern wie Rosenbauer, der zu den führenden Unternehmen im abwehrenden Brand- und Katastrophenschutz gehört, entwickelt und produziert. Zu den Hauptursachen für die Entstehung von Hausbränden zählen beschädigte elektrische Leitungen. Bei Überhitzung von Elektrogeräten besteht erhöhte Brandgefahr. Offenes Feuer durch Kamine, Teelichter und Kerzen ist eine erhebliche Gefahr, die häufig zu Bränden in den Wohnräumen führt. Deshalb sollten Kerzen beim Verlassen des Zimmers immer gelöscht werden. Leicht brennbare Materialien, die das Risiko eines Wohnungsbrandes erhöhen können, dürfen sich nie neben erwärmenden Elektrogeräten wie Bügeleisen oder Toaster befinden. Das Rauchen auf dem Sofa oder im Bett sollte vermieden werden, da brennende Zigaretten sich schnell zur Brandquelle entwickeln können.

Überhitzung und Überlastung elektrischer Geräte vermeiden


Durch die Verwendung von Mehrfachsteckern kommt es häufig zur Überhitzung und Überlastung von Steckdosen. Es wird empfohlen, Geräte, die große Wärme erzeugen, nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Da auch durch den Standby-Betrieb Kurzschlüsse ausgelöst werden können, sollten Fernsehgeräte und Computer nach der Benutzung immer komplett abgeschaltet und vom Stromnetz getrennt werden. Durch konsequentes Abschalten wird gleichzeitig Strom gespart und der Brandgefahr vorgebeugt. Bei der Platzierung von Stereoanlagen und Fernsehgeräten sollte darauf geachtet werden, dass die zur Ableitung von Wärme dienenden Lüftungsschlitze nicht verdeckt werden, damit es nicht zur Überhitzung kommt. Beim Einbau von Video- und Fernsehanlagen in einen Schrank muss ein seitlicher Mindestabstand von circa 15 bis 20 Zentimetern eingehalten werden. Da auslaufendes Wasser zu Kurzschlüssen führen kann, sollten keine Pflanzen auf dem Fernsehgerät platziert werden. Damit es erst gar nicht zu einer Überhitzung kommt, muss auf eine ausreichende Belüftung von Elektrogeräten geachtet werden. Der richtige Umgang mit Feuerquellen kann bereits kleinen Kindern erklärt werden. Streichhölzer und Feuerzeuge müssen stets außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. 70 Prozent aller Hausbrände brechen in der Küche aus. Die Brandursache ist häufig überhitztes Fett in Pfannen und Töpfen, die unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen. Zu den notwendigen Brandschutzmaßnahmen für das Eigenheim zählen deshalb Rauchmelder, die in einem Einfamilienhaus im Flur jeder Etage angebracht werden sollten. Da Rauch immer nach oben steigt, ist es sinnvoll, die Melder jeweils in der Mitte eines Raumes an der Decke zu montieren.

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