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Clouddienste und ERP-Systeme in der Immobilienwirtschaft

04.11.2020 | Um den eigenen Kundenstamm und das Portfolio von Wohnobjekten einfacher zu verwalten, setzen immer mehr Unternehmen in der Immobilienwirtschaft auf Clouddienste und ERP-Systeme.

Clouddienste und ERP-Systeme in der Immobilienwirtschaft. Grafik: pixabay.com
Clouddienste und ERP-Systeme in der Immobilienwirtschaft. Grafik: pixabay.com


Der anhaltende Boom im Sektor Bau und der bestehende Wohnungsmangel sorgen dafür, dass die Branche weiter wächst und erhöhen die Nachfrage nach einer Software, die alle wichtigen Informationen auf einen Blick darstellt. Dadurch lassen sich besonders mit ERP-Systemen wertvolle Zeit und Kosten sparen, die Sie in andere Bereiche der Firma investieren können. Aber was müssen Sie wissen, um das passende Programm für Ihr Unternehmen zu finden?

ERP-Systeme helfen bei der einfachen Unternehmensverwaltung

Das Angebot an Software in der Immobilienwirtschaft ist groß und angesichts des komplexen Alltags in der Immobilienwirtschaft können Computersysteme eine große Hilfe sein. Wie in anderen Branchen sind vor allem Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP-Systeme) nicht mehr wegzudenken, denn dort werden alle Informationen über den Unternehmensablauf zusammengefasst und übersichtlich präsentiert. So behalten Sie den einfachen Überblick über die Kernzahlen Ihrer Firma und können unter anderem Buchhaltung, Warenwirtschaft oder Projektmanagement verwalten. Dabei bieten die ERP-Systeme zahlreiche Features und eignen sich dadurch für kleine Unternehmen, Mittelstandbetriebe oder große Firmen. Oft können Sie bei den Entwicklern ein individuelles Angebot einholen, um Geld bei den Kosten für Cloud-Anwendungen zu sparen und erhalten ein Programm, das genau auf Sie zugeschnitten ist.

Wieso Cloud-Software statt lokaler Installation?

Im Bereich Software finden sich nicht nur in der Immobilienwirtschaft immer mehr Anwendungen, die auf Cloud Computing statt Installation auf dem Firmenserver setzen. Ein Grund dafür sind die niedrigeren Kosten, besonders für kleinere Wohnungsgesellschaften oder Hausverwaltungen, die lediglich ein Gerät benötigen, das auf das Programm in der Cloud zugreifen kann. Dieses kann sogar ein Tablet oder Smartphone sein und erspart die Kosten für einen teuren Server. Weiterhin werden Aktualisierungen und zusätzliche Features automatisch vom Anbieter der Cloud-Software hinzugefügt, so dass keine lästige Installation von Updates nötig ist. Auch Fachwissen innerhalb der Firma zur Behebung von Problemen ist nicht nötig, denn bei Fragen können Sie sich ganz einfach an den Kundendienst der jeweiligen Softwareschmiede wenden. Geschützt werden alle eingetragenen Daten durch eine sichere Verschlüsselung, die unbefugten Personen den Zugriff auf die sensiblen Daten innerhalb des ERP-Systems verweigert.

Clouddienste. Grafik: pixabay.com
Clouddienste. Grafik: pixabay.com


Nützliche Features bei ERP-Systemen für die Immobilienwirtschaft

Buchhaltung und Finanzverwaltung

Die Buchhaltung ist einer der wichtigsten Bereiche der ERP-Systeme, denn dort müssen alle Umsätze und Ausgaben erfasst werden. Dadurch erhalten Sie nicht nur einen schnellen Überblick zu den Finanzen des Immobilienunternehmens, sondern können auch ganz einfach die Formulare für das Finanzamt, wie etwa die Umsatzsteuervoranmeldung, ausfüllen. Dabei werden die entsprechenden Daten dauerhaft gespeichert, so dass Sie darauf später ebenfalls noch vollen Zugriff haben.

Portfoliomanagement

Falls Sie als Wohnungsunternehmen stetig wachsen, kann die Zahl der verwalteten Einheiten schnell in den dreistelligen Bereich steigen. Dabei müssen aber für jede einzelne Wohnung die jeweiligen Informationen zum Wohnobjekt und Mieter verwaltet werden, damit alles seine Richtigkeit hat. Mit dem passenden ERP-System gelingt dies ganz einfach und ermöglicht Ihnen, dass alle Daten sofort verfügbar sind und es keine Missverständnisse gibt.

Schnittstellen zu anderen Programmen

Nicht zu vernachlässigen sind die unterstützten Schnittstellen der ERP-Systeme, die nötig sind, um mit anderen Programmen oder Plattformen zu interagieren. Daher sollten Sie darauf achten, dass Ihre gewählte Software möglichst viele dieser Interfaces bereitstellt, damit Sie flexibel bleiben. Wenn Sie bereits wissen, dass das ERP-System mit einer weiteren Anwendung zusammenarbeiten soll, können Sie im Voraus beim Anbieter erfragen, ob die entsprechende Schnittstelle dafür integriert ist.

Cloud-Speicher beliebt bei Immobilienverwaltungen

Neben ERP-Systemen setzen Immobilienverwaltungen und Wohnungsunternehmen vor allem auf Cloud-Speicher, um den Unternehmensablauf zu vereinfachen. So können Sie zum Beispiel Backups von Dokumenten bei Anbietern in der Cloud speichern und diese von allen Endgeräten aufrufen. Dadurch kann die externe Sicherung als Teil der 3-2-1-Regel für Backups genutzt werden, um das Risiko eines Datenverlustes zu verringern. Beachten Sie dabei allerdings die rechtlichen Vorgaben, damit im Bereich Datenschutz keine Strafen fällig werden, die seit der Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) deutlich höher als zuvor ausfallen können.

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