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Betriebskosten einer neuen Immobilie beachten

01.10.2018 | Jährlich machen sich zahlreiche Deutsche auf die Suche nach einem neuen Eigenheim. Egal ob Wohnung oder doch Haus, die Immobiliensuche gestaltet sich auf Grund der eigenen Bedürfnisse nicht immer einfach. Natürlich soll die neue Immobilie am besten zur Gänze den eigenen Vorstellungen und Wünschen entsprechen. Der finanzielle Faktor dürfte aber bei dieser Entscheidung ebenso eine vorrangige Rolle spielen. Oft wird hierbei allerdings nur der Kaufpreis der Immobilie im Auge behalten. Allerdings ist dieser für die fortlaufenden Nebenkosten nicht wirklich entscheiden. Die Betriebskosten sind hier ein wichtiger Faktor und sollten keines Falls vernachlässigt werden. Doch mit welchem Betrag muss gerechnet werden und wie lassen sich diese abschätzen oder sogar verringern?

Wie entstehen Betriebskosten?
Der Name Betriebskosten lässt eigentlich bereits Rückschlüsse ziehen, denn es handelt sich hierbei um fortlaufende Kosten, welche während des Betriebs entstehen. Gerne werden diese Kosten als auch "zweite Miete" bezeichnet. Die bekanntesten Beispiele und auch größten Kostenträger sind hierbei wohl Strom, Wärme und Wasser. Aber auch die Kosten für Kanal, Abwasser und Müllabfuhr zählen dazu. In einem Mehrparteien Wohnhaus kommen häufig auch Kosten für Verwaltung, der Hausbesorgung und auch für Allgemeinstrom oder Gebäudereinigung hinzu. Die Abrechnung erfolgt meist pauschal, damit eine genauere Planung erfolgen kann.

Wie hoch sind die Betriebskosten?
Ausschlaggeben für die Höhe dieser Kosten ist vor allem die Wohn- oder auch Nutzfläche.
Als genereller Informationswert kann ein Blick in den aktuelle Betriebskostenspiegel geworfen werden. Im Schnitt werden in Deutschland pro Quadratmeter Wohnfläche 2,17 Euro pro Monat fällig. Die Heizkosten steuern hierzu, gefolgt von den Stromkosten, den größten Anteil bei. Kosten für Wasser, Abwasser und Müllbeseitigung fallen vergleichsweise gering aus.
Um die zu erwartenden Kosten allerdings besser einschätzen zu können, kann ein Betriebskostenrechner verwendet werden. Um eine Abschätzung durchführen zu können, werden Daten wie die genaue Adresse, die Wohnfläche und der Betriebskostenschlüssel benötigt.

Wie können die Betriebskosten gesenkt werden?
Im besten Fall wird die Kostenbremse eingesetzt, bevor überhaupt noch Kosten entstehen. Denn wer vorab plant und vor allem gut recherchiert, der kann die entstehenden Betriebskosten drastisch verringern. In etwa kann bereits ein Strompreisvergleich zu Einsparungen von bis zu 40 Prozent, je nach Ausgangslage, führen. Dies gilt analog auch für die Heizkosten, denn auch der Vergleich der Gasanbieter lohnt sich. Naheliegend, dass hier aber auch Kosten durch das eigene Nutzungsverhalten reduziert werden können. Dies gelingt in etwa durch kürzere Duschzeiten, senken der Raumtemperatur oder vielen weiteren Tipps zum Stromsparen.

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