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Baufinanzierung im Vergleich – diese Möglichkeiten gibt es

02.12.2019 | Für den Bau eines Eigenheims stehen viele verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese sind beispielsweise vom aktuellen Zinssatz und vom Eigenkapital abhängig, das Sie in das Bauprojekt investieren wollen. Fakt ist: mit wenig Eigenkapital steigen die Zinsen für das Darlehen. Ob klassisches Baudarlehen oder die Kombination mit einer Lebensversicherung – die Finanzierung sollte zu Ihrer persönlichen Situation und den eigenen Mitteln passen. Vorab lohnt sich also ein Vergleich der gängigen Varianten.

 

Foto: pixabay.com - Mediamodifier
Foto: pixabay.com - Mediamodifier


Baufinanzierung mit Annuitätendarlehen – die häufigste Variante


Nur sehr wenige Menschen bauen sich ihr Haus komplett über das Eigenkapital. Meist muss noch ein Kredit aufgenommen werden, um sämtliche Kosten für den Bau, die Behörden und das Interieur zu decken. Wichtig hierbei: das Darlehen ist vom zukünftigen Besitzer noch vor Beginn der Bauarbeiten abzurufen, da sonst enorm hohe Zinsen für die Bereitstellung berechnet werden. Die wohl am häufigsten genutzt Variante ist die Baufinanzierung mit Annuitätendarlehen. Sie bietet etwa 10 bis 15 Jahre Planungssicherheit mit einer festgeschriebene Zinshöhe und konstanter Rate im Monat. Viele Bauherren wählen einen Vertrag mit 2% Tilgung, der auch Sondertilgungen zulässt. Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach der konkreten Höhe der Immobilienfinanzierung. Bei den Experten von NIST finden Sie den optimalen Finanzierungsplan mit einem Finanzierungsrechner. Anhand von Kaufpreis, Nebenkosten und Eigenkapital wird Ihnen hier das nötige Darlehen genau berechnet. Gleichzeitig stehen Ihnen konkrete Angebote mit zugeschnittener Laufzeit, Tilgung und Zinsen für Ihre Situation zur Verfügung.

Klassische Finanzierung: über den Bausparvertrag oder das Hypothekendarlehen


Eine besonders klassische Baufinanzierung ist mit dem Sparvertrag geboten. Hier verbinden Sie Sicherheit mit einem möglichst niedrigen Zinssatz. Die Variante ist sowohl für Bauherren als auch Immobilienkäufer interessant und überzeugt mit einer langen Zinsbindung. Allerdings muss zunächst die Hälfte des benötigten Darlehens selbst angespart werden, bevor der Rest durch das Bauspardarlehen ausgeglichen wird. Ein Vergleich lohnt sich in Bezug auf Sparzinsen, Kosten und Verzinsung, da es auch hier enorme Unterschiede zwischen den Anbietern gibt.

Ein Hypothekendarlehen arbeitet mit Grundpfandrechten. In diesem Fall wird dem Kreditgeber das Recht eingeräumt, bei Nichterfüllung des Vertrages oder bei ausbleibender Zahlung das Grundstück sowie die Immobilie zu verwerten. Durch diese Art der Absicherung werden die Darlehensverträge erst für viele Verbraucher erschwinglich. Das Wort Hypothek wird allerdings selten verwendet. Häufiger hört man den Begriff der Grundschuld, die durch den Notar in das Grundbuch des Hauses eingetragen wird. Sie dient der Bank oder dem Kreditgeber dann als Sicherheit und endet im schlimmsten Fall in der Zwangsversteigerung. Mit dem Erlös daraus decken Sie die offenen Zahlungspflichten. Wer jedoch an dem Vertrag festhält und pünktliche Tilgung leistet, braucht vor dem Ernstfall keine Sorgen zu haben.

Baufinanzierung über Aktiendarlehen oder die Lebensversicherung


Für risikobereite Bauherren ist beispielsweise ein Aktiendarlehen interessant. Sie zahlen dabei monatliche Raten als tilgungsfreien Kredit in einen Aktienfonds ein. Entwickeln sich die Kurse gut, so genügt die Rendite am Ende der Laufzeit für die Immobilienbelastung und es bleibt vielleicht noch ein Restbetrag zur freien Verfügung übrig.

Etwas weniger bekannt ist die Baufinanzierung über eine Lebensversicherung. Hier gibt es die Besonderheit, dass während der Laufzeit ausschließlich die Zinsen geleistet werden. Tilgungsraten finden keine statt, was sich als relativ günstig erweisen kann. Nach der Laufzeit deckt die Auszahlungssumme der Versicherung das noch offene Darlehen.

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